1291 Group erwirbt IPG und stärkt den globalen Vermögensschutz in Amerika

26.05.2026

ZÜRICH, 26. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die 1291 Group, ein in der Schweiz gegründeter unabhängiger Versicherungsmakler, der sich auf Vermögenssicherung und Lebensversicherungslösungen für vermögende Familien und deren professionelle Berater spezialisiert hat, hat die International Planning Group (IPG) übernommen.

Marc-André Sola

Durch diese Transaktion erhält die 1291 Group direkten Zugang zum US-Markt, dem weltweit größten Lebensversicherungsmarkt, sowie zu in den USA ansässigen Versicherungsgesellschaften und deren Produkten.

Die Übernahme beschleunigt das Wachstum der 1291 Group in ganz Amerika, stärkt ihr Engagement im Bereich der klassischen Lebensversicherung und ergänzt ihre etablierte Expertise bei maßgeschneiderten Lösungen, während gleichzeitig die bestehenden Kunden- und Partnerbeziehungen von IPG in die Gruppe einfließen.

Für vermögende Familien weltweit mit Verbindungen in die USA ermöglicht dies der Gruppe, umfassendere Unterstützung und tiefgreifendere Expertise bei der Schaffung von Strukturen zu bieten, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und auf Langfristigkeit ausgelegt sind.

IPG ist ein Pionier der internationalen Lebensversicherungsbranche und hat sich auf anspruchsvolle, auf Lebensversicherungen basierende Strategien zur Vermögensstrukturierung für vermögende Familien sowie auf Lösungen für die Altersvorsorge von Führungskräften für Unternehmen weltweit spezialisiert.

Die 1291 Group Americas wird IPG vorübergehend unter der bisherigen Marke als hundertprozentige Tochtergesellschaft weiterführen. Dies gewährleistet eine nahtlose Kontinuität für Kunden und Berater. Die finanziellen Bedingungen werden nicht bekannt gegeben.

Marc-Andre Sola, Gründer der 1291 Group, sagte: „Es ist uns eine Ehre, das Erbe dieses wegweisenden Unternehmens fortzuführen, das im Bereich der traditionellen Lebensversicherung in Nord- und Südamerika, Asien und dem Nahen Osten eine so bedeutende Rolle gespielt hat. Indem wir unsere jeweiligen Stärken bündeln, schaffen wir eine weitaus stärkere Plattform mit größerer Reichweite und mehr Möglichkeiten für die Familien und Berater, die wir betreuen."

Jon Baker, Gründer von IPG, kommentierte: „Ich bin überzeugt, dass die 1291 Group der richtige Schritt für unsere Kunden, unser Team und die Beziehungen ist, die wir sorgfältig aufgebaut haben. Die Unternehmen ergänzen sich hervorragend und teilen die gemeinsame Kultur, die Bedürfnisse der Kunden an erste Stelle zu setzen. Ich freue mich auf die Kontinuität und Stabilität, die sich daraus ergeben werden."

Peter Guglietta, CEO der 1291 Group Americas und Group Head of Products (zuvor 19 Jahre lang bei IPG), fügte hinzu: „Ich bin sowohl begeistert als auch demütig, das neue Geschäft in Nord- und Südamerika zu leiten. Diese Übernahme wird zu einem in der Branche einzigartigen Unternehmen führen. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, nahtlose Kontinuität zu gewährleisten und gleichzeitig unsere erweiterten Kompetenzen zu nutzen, um Kunden in ganz Nord- und Südamerika zu betreuen."

Informationen zur 1291 Group

Die 1291 Group bietet Lebensversicherungs- und Vermögenssicherungslösungen an, um das Familienvermögen über Generationen hinweg zu sichern. Mit Niederlassungen weltweit verfügen wir über Lizenzen in über 35 Ländern und bieten steuerkonforme Lösungen in mehr als 60 Ländern an. Dabei verbinden wir globale Expertise mit lokalem Know-how und begleiten Familien sowie deren Berater mit Klarheit und Diskretion durch komplexe Finanzlandschaften.

Informationen zu IPG

IPG bietet seit Jahrzehnten in ganz Amerika spezialisierte Versicherungslösungen an und verfügt dabei über besondere Kompetenz bei anspruchsvollen, auf Lebensversicherungen basierenden Strategien zur Vermögensstrukturierung und Nachlassplanung für vermögende Privatpersonen und Familien.

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Medienkontakt:

Anthony Hopson

Head of Marketing

1291 Group

hopson@1291group.com

1291 Group

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Helmpflicht bis 16 am E-Scooter, bis 14 am E-Bike: Neue Regeln im Überblick

04.05.2026

Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.

Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.

Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.

Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.