83% of CEE suppliers affected by late payments, Atradius survey reveals

17.06.2026

AMSTERDAM, June 17, 2026 /PRNewswire/ -- Central and Eastern European companies continue to balance cash and credit, with 54% of B2B sales paid at the point of sale and 46% made on credit. Yet the credit side is under strain. Late payments now affect 83% of suppliers with nearly one in three invoices overdue. Around six in ten companies cite customer liquidity pressure as the main cause of these delays, finds the Atradius Payment Practices Barometer Central and Eastern Europe, published today.

Senior Advisor on B2B payment trends at Atradius, Silvia Ungaro, explains how sticky inflation, rising costs, and uncertainty are reshaping payment behaviour across the region:

"At the core of this trend there is a widening liquidity gap. Inflation continues to lift costs across the region. When demand weakens, revenues fall, margins compress, and working capital tightens. This dynamic is now clearly visible across Central and Eastern Europe."

Top 4 impacts of customer payment risk on working capital

Survey findings highlight four key consequences for working capital. Reduced liquidity headroom is the most immediate impact, cited by about one third of businesses, followed by ongoing challenges in cash flow planning, and rising financing needs. Limited investment further reflects how constrained liquidity is beginning to affect longer term decisions. These trends also point to a greater use of trade credit as firms seek to sustain sales.

With higher financing needs, companies are increasingly turning to external financing to bridge cash flow gaps. However, higher borrowing costs might make this more difficult, adding another layer of strain to already stretched balance sheets.

Ungaro highlights how these forces may further intensify liquidity struggles:

"The result is a cycle of pressure, where weaker customer credit quality, delayed payments, and rising financing needs reinforce each other. If interest rates rise in this depressed economic environment, the cost of accessing external funding will increase just as firms depend on it more, which risks deepening liquidity constraints rather than easing them."

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Press contact:

Pavel Gómez del Castillo | pavel.gomezdelcastillo@atradius.com

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.