MUMBAI, Indien, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Afcons Infrastructure Ltd gab heute erfreut bekannt, von Vadhvan Port Project Limited (VPPL) das Zuschlagsschreiben für den Bau eines 10,14 km langen Wellenbrechers am entstehenden Vadhvan Port in Maharashtra erhalten hat. Der Auftragswert beläuft sich auf 5.301 Crore Rs. Dies wird nach Fertigstellung der zweitlängste Wellenbrecher der Welt sein.
Krishnamurthy Subramanian, geschäftsführender Vorsitzender von Afcons Infrastructure Ltd, sagte: „Dieser Zuschlag belegt die nachgewiesene Fachkompetenz von Afcons bei der Realisierung komplexer und groß angelegter maritimer Infrastrukturprojekte. Das Wellenbrecherprojekt am Vadhvan Port wird ein strategischer Wegbereiter für Indiens Ziel sein, sich zu einem globalen maritimen Zentrum zu entwickeln."
Herr S. Paramasivan, geschäftsführender Leiter von Afcons Infrastructure Ltd, sagte: „Es erfüllt uns mit großem Stolz, dass wir den Zuschlag für eines der weltweit bedeutendsten maritimen Projekte erhalten haben. Dieses Projekt zeigt die wachsende Kompetenz Indiens bei der Umsetzung komplexer Infrastrukturprojekte im weltweiten Maßstab. Wir sind zuversichtlich, dass die erfolgreiche Fertigstellung dieses Projekts die Vision unseres Premierministers von Viksit Bharat weiter stärken wird."
In Indien hat Afcons mehrere wegweisende maritime Projekte realisiert. International hat Afcons mehrere komplexe maritime Projekte realisiert, darunter die Bulk Jetty im Hafen von Sohar, Oman, einem der tiefsten Häfen der Welt; den New Owendo International Port in Gabun, der in einer Rekordzeit von 18 Monaten fertiggestellt wurde und als das am schnellsten fertiggestellte Hafenprojekt in Westafrika gilt; sowie die Sulphur Jetty in Kuwait, eine umfassende EPC-Liegeplatzanlage mit Zufahrtsbrücken, Ausrüstung und Tragwerksarbeiten.
Es ist bemerkenswert, dass Afcons Infrastructure Ltd von Engineering News-Record (ENR) aus den USA als weltweit achtgrößter Auftragnehmer für maritime Anlagen und Hafenanlagen geführt wird.
Der Vadhvan Port, der als Indiens größter öffentlicher Hafen und einer der größten Containerhäfen der Welt geplant wurde, wird eine Umschlagskapazität von 23,2 Millionen TEU haben und Indien damit eine herausragende Stellung auf der globalen Handelskarte verschaffen.
Informationen zu Afcons Infrastructure Ltd.
Afcons Infrastructure Ltd ist das führende Infrastruktur-, Ingenieur- und Bauunternehmen der Shapoorji Pallonji Group. Das Unternehmen blickt auf mehr als sechs Jahrzehnte Erfahrung zurück und weist eine solide Erfolgsbilanz bei der Umsetzung zahlreicher technisch komplexer EPC-Projekte in Indien und international auf. Das Unternehmen ist in 31 Ländern Südasiens, Afrikas, des Nahen Ostens und der GUS vertreten. Laut der jüngsten ENR-Erhebung gehört Afcons zu den 140 führenden internationalen Bauunternehmen weltweit; im Bereich Brücken liegt Afcons auf Platz 12 und im Bereich maritime Infrastruktur und Häfen auf Platz 8.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/afcons-erhalt-den-zuschlag-fur-wegweisendes-wellenbrecherprojekt-am-vadhvan-port-302796658.html
Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.