Airoha Technology Partners with E Ink for Global Debut of 4.2-Inch Ripple™ ESL at Computex 2026

01.06.2026

ZHUBEI CITY, June 1, 2026 /PRNewswire/ -- Airoha Technology today announced its inaugural exhibition at the ePaper Pavilion during Computex 2026. Leveraging 20 years of deep technological expertise in wireless transmission, Airoha's Bluetooth® audio chips have earned widespread adoption and validation from global Tier-1 acoustic brands.

Global Debut of 4.2-Inch Ripple ESL at Computex 2026

Building on this robust foundation, Airoha is expanding its footprint in the "Short-range Wireless" IC market in 2026, officially extending its reach from audio into Bluetooth® data transmission. Markedly, Airoha is the world's first IC designer to realize the 4.2-inch Ripple™ ESL (Electronic Shelf Label) chip, demonstrating its exceptional wireless technology prowess in anti-interference and transmission reliability.

Unlocking Diverse Commercial Scenarios: Global Debut of the 4.2-Inch Ripple™ ESL

E Ink, the global leader in ePaper display technology, continues to pioneer new form factors for ESL products. Leveraging E Ink's innovative waveform and algorithm architecture, the two companies are jointly showcasing the Ripple ESL, a solution engineered to mitigate flashing. This technology utilizes a wave-like "Ripple" animation effect for screen transitions, significantly reducing the flashing sensation typical of traditional ePaper page turns. This delivers smoother visual updates—crucial elements for dynamic Retail Media Networks (RMN) and point-of-purchase advertising.

"E Ink continuously refines ePaper technology to enhance color performance, further driving the penetration of ePaper applications in the advertising sector," said JM Hung, General Manager of E Ink. "For our first small-format ESL product, we partnered with Airoha Technology, an IC design powerhouse renowned for its robust Bluetooth® wireless stability and exceptional anti-interference capabilities. Together, we are establishing a new technological milestone for diverse commercial applications across retail, logistics, and beyond."

The World's First Ripple ESL Chip: Airoha's New AB161x Bluetooth Series

Airoha Technology's newly launched AB161x series chips support all types of ESLs adopting the Bluetooth® SIG 5.4 standard. The exclusive new-generation 4.2-inch small-format Ripple™ ESL not only diversifies application environments but also specifically fulfills the emerging retail media demand for shelf labels that double as high-impact visual advertising mediums.

"Over the past two decades, Airoha Technology has accumulated rich wireless communication technology and customer service experience in the Bluetooth® audio sector," stated YuChuan Yang, Senior Vice President at Airoha Technology. "Our Bluetooth® transmission chips demonstrate strong commercialization capabilities across diverse wireless communication scenarios. Not only have we expanded into the ESL ePaper application market, but we have also achieved mass production in our gaming HID (Human Interface Device) product lines. Centered on our deep foundational Bluetooth® wireless technology, we will continue to collaborate with global partners to pioneer broader commercial application markets."

Photo - https://mma.prnewswire.com/media/2991852/News_Photo________Computex_2026____________4_2___Ripple_ESL.jpg

 

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.