Airway Therapeutics schließt eine Finanzierungsrunde in Höhe von 50 Millionen US-Dollar ab, um die Entwicklung von Zelpultide Alfa in der späten Phase voranzutreiben

25.08.2026
  • Die Kapitalerhöhung dient der Finanzierung der laufenden klinischen Studie der Phase 2b/3 zur Prävention der bronchopulmonalen Dysplasie sowie der damit verbundenen CMC- und analytischen Aktivitäten
  • Rund 94 % der bestehenden Investoren beteiligten sich an der Finanzierungsrunde der Serie E-2
  • Eine Zwischenanalyse zum Abschluss des Phase-2b-Teils der Studie wird voraussichtlich bis Ende des 2. Quartals 2027 vorliegen

ATLANTA, 25. August 2026 /PRNewswire/ -- Airway Therapeutics, Inc., ein biopharmazeutisches Unternehmen in der späten klinischen Entwicklungsphase, das neuartige biologische Therapien für Atemwegs-, Entzündungs- und Infektionserkrankungen entwickelt, gab heute den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 50 Millionen US-Dollar bekannt, um die weitere klinische Entwicklung von Zelpultide alfa – dem neuartigen rekombinanten humanen Surfactant-Protein D (rhSP-D) des Unternehmens – in der späten klinischen Phase zu unterstützen.

Airway Therapeutics

Die E-Finanzierungsrunde setzt sich aus 26 Millionen US-Dollar zusammen, die zuvor im Rahmen einer SAFE-Finanzierung eingeworben wurden, sowie aus 24 Millionen US-Dollar aus der Serie-E-2-Finanzierungsrunde des Unternehmens. Die Mittel werden in erster Linie dazu dienen, Airway beim Abschluss des laufenden Teils der klinischen Phase-2b/3-Studie zu unterstützen, in der Zelpultide alfa zur Prävention der bronchopulmonalen Dysplasie (BPD) bei extrem frühgeborenen Säuglingen untersucht wird, sowie die damit verbundenen Aktivitäten in den Bereichen Chemie, Herstellung und Kontrollen (CMC) und Analytik zu finanzieren, die für den Fortgang des Programms erforderlich sind.

An der Finanzierungsrunde der Serie E-2 beteiligten sich zahlreiche bestehende Investoren von Airway; rund 94 % der bestehenden Investoren nahmen an der Runde teil. Zu den Teilnehmern zählten das Cincinnati Children's Hospital sowie ein Konsortium großer Family Offices, die sich für die Weiterentwicklung neuartiger Therapien für schwere Atemwegserkrankungen einsetzen.

„Wir freuen uns außerordentlich über die rege Beteiligung und die anhaltende Unterstützung unserer bestehenden Investoren, wobei sich rund 94 % unserer derzeitigen Kapitaltabelle an der Serie-E-2-Finanzierungsrunde beteiligt haben, was ihr Vertrauen in Airway, unser Team und das Potenzial von Zelpultide alfa widerspiegelt", sagte Dr. Marc Salzberg, Chairman und Chief Executive Officer von Airway Therapeutics. „Mit dieser Finanzierungsrunde sind wir gut aufgestellt, um die Dynamik in unserem klinischen Programm im Spätstadium aufrechtzuerhalten, während wir Zelpultide alfa zur Prävention von BPD bei extrem frühgeborenen Säuglingen untersuchen – einer Patientengruppe mit erheblichem ungedecktem medizinischem Bedarf und ohne zugelassene präventive Therapien."

„Diese Finanzierungsrunde festigt die finanzielle Lage von Airway weiter, während wir die laufende klinische Studie der Phasen 2b/3 durchführen und uns auf die nächsten wichtigen Entwicklungsmeilensteine des Programms vorbereiten", sagte Alan S. Wolk, MBA, Chief Financial Officer und Chief Operating Officer von Airway Therapeutics. „Die Erlöse verschaffen uns das Kapital, um die klinische Studie sowie die für die CMC- und BLA-Vorbereitung erforderlichen analytischen Arbeiten zu finanzieren, die notwendig sind, um Zelpultide alfa auf disziplinierte und effiziente Weise durch die späte Entwicklungsphase zu führen."

Der nächste wichtige Meilenstein in der Entwicklung von Airway ist die geplante Zwischenanalyse, die den Abschluss des Phase-2b-Teils der laufenden klinischen Phase-2b/3-Studie markiert. Die Ergebnisse der Zwischenanalyse werden voraussichtlich bis Ende des zweiten Quartals 2027 vorliegen.

Informationen zu Zelpultide Alfa

Zelpultide alfa ist ein rekombinantes humanes Surfactant-Protein D (rhSP-D), das präzise so entwickelt wurde, dass es die vollständige quaternäre Struktur und die biologische Funktion des nativen Proteins nachbildet, wobei durch fortschrittliche Zelllinientechnologie eine optimierte Glykosylierung erreicht wurde. Seine therapeutische Wirksamkeit beruht auf drei wesentlichen Mechanismen: der Modulation von Immunreaktionen zur Eindämmung übermäßiger Entzündungen, der Verbesserung der Erkennung und Beseitigung von Krankheitserregern sowie der Aufrechterhaltung der Surfactant-Homöostase zur Unterstützung der Lungenfunktion. Als vielseitige biologische Plattform wird Zelpultide alfa für Patienten aller Altersgruppen entwickelt – von der Prävention der bronchopulmonalen Dysplasie (BPD) bei extrem frühgeborenen Säuglingen bis hin zur Behandlung akuter und chronischer Atemwegs-, Entzündungs- und Infektionserkrankungen bei Erwachsenen.

Die Hauptindikation von Zelpultide alfa, die Prävention der BPD, durchläuft derzeit eine klinische Studie der Phase 2b/3, nachdem eine Phase-1b-Studie ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil nachgewiesen hat.

Informationen zu Airway Therapeutics

Airway Therapeutics ist ein biopharmazeutisches Unternehmen in der späten klinischen Entwicklungsphase, das eine neue Klasse biologischer Therapien entwickelt, um die Prävention und Behandlung von Atemwegs-, Entzündungs- und Infektionserkrankungen neu zu definieren. Sein führender Wirkstoffkandidat, Zelpultide alfa, befindet sich derzeit in der späten klinischen Entwicklungsphase zur Prävention der bronchopulmonalen Dysplasie (BPD) bei extrem frühgeborenen Säuglingen – einer Erkrankung, für die es bislang keine zugelassenen präventiven Therapien gibt. Als Plattform-Biologikum wird Zelpultide Alfa zudem für eine breitere Anwendung über verschiedene Altersgruppen und Krankheitsbilder hinweg vorangetrieben, mit dem Ziel, die Behandlungsergebnisse für gefährdete Patientengruppen zu verbessern.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.airwaytherapeutics.com

Unternehmenskontakt:

Libba Muzi

Airway Therapeutics

muzi@airwaytherapeutics.com

513-770-9630

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.