AlphaESS präsentiert auf der Intersolar 2026 ein erweitertes Energiespeicher-Ökosystem für Europa.

26.06.2026

Von der Hardware zum Ökosystem: AlphaESS schlägt in Europa das nächste Kapitel auf – mit Software, Konnektivität und Speicherlösungen für alle Anwendungsszenarien

MÜNCHEN, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- AlphaESS schloss die Intersolar Europe 2026 mit einer klareren europäischen Strategie ab: Nach mehr als zehn Jahren Lokalisierung baut AlphaESS seine Produktpalette für alle Anwendungsszenarien weiter aus und verlagert seinen Schwerpunkt von der Herstellung von Speicherprodukten hin zu Software, Konnektivität und dem Mehrwert des Ökosystems. Auf der Messe in München stellte AlphaESS das Modell STORION-LC-TB150 für C&I-Anwendungen, das Modell Aster 6260 für den Einsatz im Versorgungsmaßstab sowie AlphaConnect als Plattform zur Vernetzung von Batterien, Partnern und Energiemärkten vor.

Die Präsentation spiegelte den Wandel in Europa von eigenständigen Batterien hin zu integrierten Speichersystemen wider. Angesichts sich wandelnder Anforderungen durch Energiekosten, Netzbelastung und komplexe Tarife legte AlphaESS den Schwerpunkt auf Lösungen, die lokale Erfahrung, Produktkompetenz und digitale Integration für die Einbindung von Solaranlagen, Flexibilität und Energieoptimierung vereinen.

Das Modell STORION-LC-TB150 erregte als C&I-System für den täglichen Einsatz vor Ort besondere Aufmerksamkeit. Das flüssigkeitsgekühlte All-in-One-System mit einer Nennleistung von 150 kW / 313 kWh wurde entwickelt, um saubere Energie in Fabriken, Büros und Gewerbegebäuden nutzbar zu machen. Unter dem Motto „Silent by Design, Powerful by Nature" hält es den Betriebslärmpegel bei ≤60 dB(A) – was in etwa der Lautstärke eines normalen Gesprächs entspricht – und ermöglicht es Anwendern so, Speicheranlagen ohne Lärmbelästigung in unmittelbarer Nähe des täglichen Geschäftsbetriebs einzusetzen. Zudem erfüllt es die Brandschutzkriterien der Norm UL 9540A auf Geräteebene und unterstützt bis zu 12.000 Ladezyklen.

Im Bereich der Großanlagen verband AlphaESS Produktentwicklung mit Erfahrung in der Projektabwicklung. Die mehr als zehnjährige Präsenz in Europa, unterstützt durch Tochtergesellschaften, lokale Teams und Partner, hat dem Unternehmen den Einstieg in größere Projekte ermöglicht. Das 320-MWh-Projekt in Tschechien, das sich über Chvaletice und Kladno erstreckt, belegt die Umsetzungsfähigkeit. Diese Erfahrung fließt nun in Aster 6260 ein, eine 3,13 MW / 6,26 MWh flüssigkeitsgekühlte Plattform für den Einsatz mit hoher Dichte, integrierte Sicherheit, Ferninbetriebnahme und KI-gestützte Betriebsführung und Wartung.

Software stellt die nächste Stufe der Wertschöpfung dar, und AlphaConnect liefert diese als Konnektivitätsschicht über Anlagen und Märkte hinweg. Die Plattform bietet offene APIs für VPP-Betreiber, Energieaggregatoren und Systeme von Drittanbietern und ermöglicht so die Interoperabilität zwischen Geräten und Anwendungen. In Großbritannien umfasst dies eine tiefe Integration mit Octopus Energy, einer der führenden Smart-Energy-Plattformen Europas, die eine intelligente Lade- und Entladeplanung sowie die Fernverwaltung von Anlagen unterstützt. Durch die Vernetzung von über 100 Energiepartnern und -plattformen, mehr als 100.000 Systemen und 12 Ländern hilft das Unternehmen den Nutzern, den Mehrwert aus Software, Tarifen und Energiemärkten zu schöpfen, und unterstützt Partner dabei, sich innerhalb von vier Wochen zu integrieren.

Die übergreifende Europa-Strategie von AlphaESS wurde durch die Eröffnung der spanischen Tochtergesellschaft, die Expansion in die Benelux-Länder und die Fortschritte bei Projekten in Tschechien untermauert, was die Lokalisierung, die Umsetzungsfähigkeit und das langfristige Engagement für die Energiewende in Europa unterstreicht.

Informationen zu AlphaESS

AlphaESS wurde 2012 gegründet und ist ein weltweit führender Anbieter von Energiespeicherlösungen und -dienstleistungen. AlphaESS zeichnet sich durch maßgeschneiderte Lösungen für ein breites Anwendungsspektrum aus, darunter Projekte im privaten, gewerblichen und industriellen Bereich sowie Großprojekte und Versorgungsprojekte. AlphaESS verfügt über mehr als 40 Tochtergesellschaften, die lokale Dienstleistungen anbieten, sowie über mehr als 300.000 Systeme, die in mehr als 130 Ländern weltweit im Einsatz sind und es Millionen von Menschen ermöglichen, zuverlässige, zugängliche und saubere Energie zu nutzen.

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.