In einer für die Weltwirtschaft entscheidenden Phase werden führende internationale Persönlichkeiten in einen offenen Dialog treten, um zu erörtern, wie Partnerschaften und grenzüberschreitende Investitionen nachhaltiges Wachstum vorantreiben und die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit stärken können.
MANAMA, Bahrain, 2. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Bahrain wird eine exklusive Zusammenkunft von Ministern und hochrangigen Regierungsvertretern, visionären Unternehmenschefs und einflussreichen Persönlichkeiten aus dem Nahen Osten, Asien, Europa, Lateinamerika und Nordamerika veranstalten – anlässlich der vierten Ausgabe von „Gateway Gulf", das vom 1. bis 2. November 2026 im Four Seasons Hotel Bahrain Bay unter dem Motto „Reimagining Global Partnerships, Powering Sustainable Growth" stattfindet.

Das vom Bahrain Economic Development Board (Bahrain EDB) ausgerichtete Forum, das nur auf Einladung zugänglich ist, wird untersuchen, wie sich verändernde Dynamiken Investitionen, Kapitalströme, Innovation und grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit transformieren. Angesichts sich wandelnder geopolitischer Landschaften, der Energiewende und des sich beschleunigenden technologischen Wandels wird das Forum die strategischen Beziehungen, Verbindungskorridore und sich abzeichnenden Chancen beleuchten, die die Zukunft der Weltwirtschaft prägen werden.
Mit einer Gesamtwirtschaftsleistung von über 2,38 Billionen US-Dollar hat der Golf-Kooperationsrat (GCC) seine Position als Knotenpunkt für Kapital, Talente und Innovation gefestigt und durch nachhaltige Investitionen in Infrastruktur, regionale Integration und wirtschaftliche Diversifizierung seine Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt. Als Tor zur Region bietet Bahrain ein gut vernetztes, unternehmensfreundliches Ökosystem und eine diversifizierte Wirtschaft, in der Nicht-Öl-Sektoren 86 % zum BIP beitragen. Damit positioniert sich der Inselstaat als attraktiver Standort für Unternehmen und Investoren, die in einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen der Welt expandieren, investieren und langfristige Chancen nutzen möchten.
Zusammen mit Vertretern des öffentlichen und privaten Sektors Bahrains werden 200 hochrangige Entscheidungsträger an zwei Tagen voller hochrangiger Gespräche, Führungskräfteaustausch und Geschäftsabschlüssen teilnehmen. Das diesjährige Programm umfasst sorgfältig zusammengestellte Networking-Möglichkeiten, private Treffen und Investitionspräsentationen, die darauf ausgerichtet sind, sinnvolle Partnerschaften und greifbare Ergebnisse zu fördern. Die Diskussionen werden sich mit der sich wandelnden Landschaft globaler Kapitalströme und wirtschaftlicher Vernetzung befassen, mit der wachsenden Rolle der Golfregion bei der Gestaltung des globalen Wachstums, mit den Branchen, die die nächste Ära der Wettbewerbsfähigkeit prägen, sowie mit dem Aufstieg der Wissenswirtschaft. Gemeinsam werden diese Gespräche untersuchen, wie Regierungen, Investoren und Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit stärken und neue Wege der Zusammenarbeit in einem zunehmend vernetzten und komplexen globalen Umfeld erschließen können.
Aufbauend auf seiner Erfolgsbilanz als Katalysator für Investitionen und grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit hat das Forum den Dialog stets in Taten umgesetzt und wegweisende Investitionsankündigungen sowie strategische Vereinbarungen ermöglicht. Allein die Ausgabe 2025 generierte angekündigte Transaktionen und Investitionszusagen im Wert von mehr als 17 Milliarden US-Dollar, was seine Rolle bei der Beschleunigung des Kapitaleinsatzes untermauerte und zur Gestaltung der wirtschaftlichen Zukunft der Region beitrug. An früheren Veranstaltungen nahmen namhafte Redner teil, darunter S.E. Scheich Salman bin Khalifa Al Khalifa, Minister für Finanzen und Volkswirtschaft des Königreichs Bahrain; S.E. Noor bint Ali Alkhulaif, Ministerin für nachhaltige Entwicklung und Geschäftsführerin der Bahrain EDB; I. E. Ahmed Al-Khateeb, Tourismusminister des Königreichs Saudi-Arabien; S.E. Dr. Thani Ahmed Al Zeyoudi, Staatsminister für Außenhandel der Vereinigten Arabischen Emirate; Lubna S. Olayan, Vorsitzende des Vorstands der The Olayan Group; Andrea C. Bonomi, Vorsitzender des Industriebeirats bei Investindustrial; Sir Alastair King, DL, Lord-Lieutenant Seiner Majestät für Greater London; Sir Jonathan Symonds CBE, Vorstandsvorsitzender von GSK; Mohammad Abunayyan, Gründer und Vorstandsvorsitzender von ACWA Power; Tony Fernandes, CEO von Capital A Berhad und AirAsia Berhad; Martin Gilbert, Vorsitzender von Revolut; sowie Gabriel Escarrer, Vorsitzender und CEO von Meliá Hotels International.
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Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.
Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.
Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.
Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.