Bambu Lab kündigt eine 48-stündige Spendenaktion zur Unterstützung der Erdbebenhilfe in Venezuela an

14.07.2026

AUSTIN, Texas, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Aufbauend auf den laufenden Hilfsmaßnahmen von Bambu Lab LATAM, zu denen ein Beitrag von 50.000 USD zur Erholung nach dem Erdbeben in Venezuela gehört, hat Bambu Lab heute einen weiteren Schritt angekündigt: eine 48-stündige gemeinschaftliche Initiative, die am 13. Juli 2026 um 8:00 Uhr (UTC4) beginnt. Verwenden Sie an der Kasse den Aktionscode 4Venezuela beim Kauf berechtigter PLA Basic Refill-Produkte in den vorgesehenen Farben in den Online-Shops von Bambu Lab in den USA und der EU. Bambu Lab spendet im Namen der Maker-Community einen Betrag in Höhe des vollen Listenpreises (MSRP) an UN Crisis Relief.

So nehmen Sie teil

Exklusiv erhältlich in den Online-Shops von Bambu Lab in den USA und der EU.

Kaufen Sie PLA Basic Refill in den Farben der venezolanischen Flagge:

Geben Sie den Aktionscode 4Venezuela an der Kasse ein. Für diese Aktion wurde ein spezielles Kontingent reserviert.

Kunden können während der Aktion teilnahmeberechtigte Produkte zu Aktionspreisen erwerben. Unabhängig vom an der Kasse gezahlten Preis berechnet Bambu Lab seine Spende an UN Crisis Relief auf Grundlage des Listenpreises (MSRP, ursprünglicher Preis) jedes einzelnen Produkts. Bambu Lab übernimmt etwaige Differenzen zwischen dem Kaufpreis und dem auf dem UVP basierenden Spendenbetrag. Mit anderen Worten: Sie zahlen den Aktionspreis, während Bambu Lab aufgrund Ihres Kaufs einen Betrag in Höhe des vollen Listenpreises spendet.

Alle Details zur Kampagne – einschließlich der Teilnahmebedingungen und der Handhabung von Spenden bei Rückgaben oder Stornierungen – werden bei Beginn der Aktion am 13. Juli veröffentlicht. Bitte beachten Sie diese Details für die aktuellsten Informationen.

Transparenz: Nach Ende der Kampagne am 15. Juli wird Bambu Lab den gesammelten Gesamtbetrag veröffentlichen und die Spende an UN Crisis Relief über unsere offiziellen Kanäle bestätigen, sobald die endgültigen Zahlen vorliegen.

Unsere bisherigen Hilfsmaßnahmen

Diese Gemeinschaftsinitiative baut auf Maßnahmen auf, die Bambu Lab und unsere Partner bereits ergriffen haben, nachdem Venezuela am 24. Juni 2026 von zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 heimgesucht wurde – laut dem U.S. Geological Survey die stärksten Erdbeben im Land seit mehr als einem Jahrhundert.

Zusätzlich zu der von Bambu Lab LATAM am 3. Juli zugesagten Barunterstützung in Höhe von 50.000 US-Dollar für die Erdbebenhilfe werden wir LayerLab, unseren offiziellen Vertriebspartner in Venezuela, weiterhin mit dem Filament und den Druckern unterstützen, die benötigt werden, um die von Makern geleitete Produktion vor Ort aufrechtzuerhalten.

„Die Unterstützung durch Bambu Lab in Form von Filament und Material hat genau das bereitgestellt, was wir brauchen, um die Produktion vor Ort am Laufen zu halten. Mit den bereitgestellten Materialien kann unser lokales Maker-Netzwerk weiterhin den aktuellen Bedarf an vorrangigen Artikeln decken."

Carlos Hernàndez, Gründer und Direktor von LayerLab

LayerLab hat zudem eigenständig einen Beitrag geleistet – durch die Spende von 160 kg Filament und Druckkapazität –, um Hilfsgüter herzustellen und in die betroffenen Gebiete zu liefern.

Photos courtesy of LayerLab and Ostec3D. © Carlos Javier Hernández Carrillo (LayerLab) and Nober Alejandro Peña Santos (Ostec3D).

 

Photos courtesy of LayerLab and Ostec3D. © Carlos Javier Hernández Carrillo (LayerLab) and Nober Alejandro Peña Santos (Ostec3D).

 

Photos courtesy of LayerLab and Ostec3D. © Carlos Javier Hernández Carrillo (LayerLab) and Nober Alejandro Peña Santos (Ostec3D).

Warum wir diese Aktion starten

In den Tagen nach den Erdbeben reagierten Maker auf der ganzen Welt – sie stellten Entwürfe als Open Source zur Verfügung, druckten medizinische Hilfsmittel und koordinierten Lieferungen über Grenzen hinweg. Ostec3D, eine venezolanische Unternehmerinitiative mit Schwerpunkt auf 3D-gedruckten Orthesen, veröffentlichte Dateien für thermoplastische Schienen über ein öffentliches Google-Drive-Archiv. Freiwillige vernetzten sich über Communities wie Reddits r/3Dprinting und PrintForHelp.

Bambu Lab und LayerLab waren Teil dieser Hilfsaktion. Wir haben direkten Kontakt zum Entwicklungs- und Ingenieurteam von Ostec3D aufgenommen, um die Materialunterstützung auf die Produktionsprioritäten vor Ort abzustimmen – darunter Handschienen und Sauerstoffanschlüsse.

Seitdem haben sich Maker aus unserer weltweiten Community bei uns gemeldet und gefragt, wie sie sich beteiligen können. Diese Initiative ist unsere Antwort: eine Möglichkeit, als Maker-Community mitzuwirken, wobei die Erlöse im Namen der Community gespendet werden – um den Makern, die als Erste gehandelt haben, zur Seite zu stehen und unseren gemeinsamen Namen dem ihren hinzuzufügen.

Mehr erfahren

Dateien und Konstruktionsvorlagen öffnen

Die medizinischen Konstruktionen „Ávila Splint" und „Ostec3D" erfordern kein digitales Scannen; sie werden manuell in heißem Wasser (80 °C–95 °C) thermogeformt und dürfen nur von Fachärzten oder geschultem medizinischem Fachpersonal angelegt werden. Jeder Druck und jede Verwendung muss unabhängig anhand der Bedingungen vor Ort bewertet werden.

Koordination innerhalb der Gemeinschaft

Soziales

Weiterführende Literatur

Weitere Möglichkeiten, zu helfen

  • Wenn Sie lieber durch direkte finanzielle Unterstützung helfen möchten, ziehen Sie bitte etablierte und vertrauenswürdige Hilfsorganisationen Ihrer Wahl in Betracht.

Über Bambu Lab

Bambu Lab ist ein Consumer-Tech-Unternehmen, das sich auf Desktop-3D-Drucker spezialisiert hat. Seine hochmodernen 3D-Drucker bieten einer weltweiten Community von 3D-Druck-Enthusiasten ein funktionsreiches, erstklassiges Erlebnis. Ihr Ziel ist es, die Grenzen zwischen der digitalen und der physischen Welt zu überwinden und Kreativität auf ein ganz neues Niveau zu heben. Bambu Lab vertreibt seine 3D-Drucker, Filamente und Zubehör auf seiner offiziellen Website und beliefert Kunden in über 30 Ländern.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bambulab.com.

Bambu Lab

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3004553/image1.jpg 

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Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2959008/6023215/bambulab_Logo.jpg

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Taufliegen als Indikatoren: Urbanisierung spiegelt sich in Wiens Insektenwelt wider

15.06.2026

Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.

Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.

Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.

Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.