HANNOVER, Deutschland, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Contemporary Amperex Technology Co., Limited (CATL) hat heute auf der IAA Transportation 2026 in Hannover TECTRANS II, seine Batterielösung der nächsten Generation für Nutzfahrzeuge, vorgestellt.

„Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen entwickelt sich zur dritten Welle der globalen Energiewende", sagte Akin Li, Geschäftsführender Präsident für das Auslandsgeschäft bei CATL. „In den Bereichen Produkte, Energie, Dienstleistungen und Ökosystem ist CATL bestens aufgestellt, um gemeinsam mit Partnern auf der ganzen Welt diese dritte Welle zu nutzen."

TECTRANS II: Eine modulare Plattform für die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen
Anpassungsfähigkeit an verschiedene Einsatzszenarien: Entwickelt für vielfältige Einsatzbereiche und Betriebsanforderungen bei Nutzfahrzeugen.

Wirtschaftlichkeit über den Lebenszyklus: Entwickelt, um über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs hinweg eine höhere Wirtschaftlichkeit zu erzielen.

Sicherheit und Zuverlässigkeit: Entwickelt für die Anforderungen des realen Nutzfahrzeugbetriebs.
TECTRANS II spiegelt das langfristige Engagement von CATL für kontinuierliche Innovation und gleichbleibende Produktqualität wider. Darüber hinaus wurde die Plattform auf der Grundlage von Erfahrungen aus dem realen Betrieb und strengen Validierungsverfahren, darunter Torsionsprüfungen am gesamten Fahrzeug und externe Brandprüfungen, auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer im anspruchsvollen Nutzfahrzeugbetrieb ausgelegt.
Partnerschaften zum Aufbau grüner Güterverkehrskorridore in ganz Europa
Auf der Messe unterzeichnete CATL zudem eine Absichtserklärung (MoU) mit der DHL Group. Aufbauend auf der im September 2024 getroffenen Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen sieht die Absichtserklärung vor, dass beide Unternehmen grüne Güterverkehrskorridore in ganz Europa entwickeln. Die Partner werden das Logistiknetzwerk, die betriebliche Fachkenntnis und die Anforderungen aus dem realen Transportbetrieb von DHL mit der Batterietechnologie sowie dem Elektrifizierungsökosystem von CATL verbinden. Außerdem werden sie mit OEMs und anderen Partnern zusammenarbeiten, um gemeinsam speziell für den jeweiligen Einsatzzweck konzipierte Elektrofahrzeuge zu entwickeln und Pilotprojekte zu starten.

„Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen wird sich über mehr als ein Jahrzehnt erstrecken", sagte Zhu Lingbo, Technischer Leiter der Global Business Unit von CATL. „Mit unserer umfassenden technologischen Fachkenntnis und unserem langfristigen Engagement ist CATL bereit, Kunden weltweit als zuverlässigster Partner bei der globalen Elektrifizierung des Güterverkehrs zu unterstützen."
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Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.
Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.
Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.
Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.