Flaggschiff-Racks mit 52 HE und Flüssigkeitskühlung sowie schlüsselfertige Lösungen für agentenbasierte KI
TAIPEI, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die MiTAC Computing Technology Corp., ein weltweit führender Anbieter von leistungsstarken, energieeffizienten Serverlösungen und Tochtergesellschaft der MiTAC Holdings Corporation (TWSE:3706), präsentiert vom 2. bis 5. Juni auf der COMPUTEX 2026 (Stand R0504, Halle 2) ihre fortschrittlichen Rack-Scale-Architekturen. Mit einer vielseitigen All-in-One-KI-Infrastruktur unterstützt MiTAC den gesamten KI-Lebenszyklus – vom Training über die Inferenz bis hin zur Retrieval-Augmented Generation (RAG) – und versetzt globale Kunden in die Lage, Platz-, Rechen- und Energieengpässe in der aufkommenden Welle der agentenbasierten KI zu überwinden.
„Auf der COMPUTEX 2026 präsentiert MiTAC eine diversifizierte KI-Infrastruktur, die darauf ausgelegt ist, dynamische KI-Workloads durch strategische Ökosystempartnerschaften voranzutreiben", erklärte Rick Hwang, Präsident von MiTAC Computing Technology. „Durch die Integration leistungsstarker KI-Plattformen in ein robustes Hardware-Software-Ökosystem liefern wir eine flexible, sofort einsatzbereite Infrastruktur, die speziell auf moderne Rechenzentren zugeschnitten ist."

Agentenbasierte KI navigieren: Meistern von Herausforderungen in Bezug auf Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit
Mit dem Übergang von generativer KI zu autonomer agentenbasierter KI in Unternehmen ist der Bedarf an enormer Rechenleistung, extrem geringer Latenz und Inferenz mit hohem Durchsatz stark gestiegen. Die Skalierung herkömmlicher Cluster erhöht jedoch die Komplexität der Orchestrierung und deckt gleichzeitig gravierende Einschränkungen in Rechenzentren hinsichtlich Platz, Kühlung und Stromversorgungskapazität auf.
Unter dem Motto „Advancing Diversified AI Infrastructure" stellt sich MiTAC diesen vielschichtigen Herausforderungen direkt. Als führender Wegbereiter für Ökosysteme liefert MiTAC schlüsselfertige Komplettlösungen aus einer Hand, die Rechenleistung, Speicher, Netzwerke und Flüssigkeitskühlung umfassen und auf vier strategischen Schwerpunkten basieren:
1. Rechenleistung der nächsten Generation & fortschrittliche Flüssigkeitskühlung
MiTAC bricht mit den Branchennormen und stellt sein 52U High-Density AI Liquid-Cooled Rack vor. Durch die Integration von 12 extrem leistungsstarken MiTAC G4826Z5 KI-Servern mit 96 AMD Instinct™ MI355X-GPUs bietet diese Lösung eine 50% höhere GPU-Dichte pro Rack im Vergleich zu Standard KI-Konfigurationen.
Durch den Einsatz modernster Kühltechnologie zur Maximierung der Rechendichte und vertikaler Skalierung zur Minimierung des Platzbedarfs verfolgt MiTAC eine strikte Strategie der „schlüsselfertigen Rack-Scale-Integration". Jede Komponente – von Rechenknoten und Switches bis hin zu CDUs und Energiemanagement – ist präzise kalibriert, um einen optimalen Einsatz und Spitzenleistung zu gewährleisten.
Für nationale und akademische HPC-Zentren stellt MiTAC gleichzeitig das OCP-konforme C2811Z5 HPC Rack mit Flüssigkeitskühlung und hoher Dichte vor, das mit Speicher mit hoher Kapazität kombiniert ist, um wissenschaftliche Forschung und Klimamodellierung zu beschleunigen.
2. Thermalmanagement der nächsten Generation und Diamond-Cooling®-Innovation
MiTAC stellt seine revolutionären G8825Z5 Diamond-cooled KI-Server vor, die bis zu 50 % mehr Token generieren als Standardhardware und bei Einlasslufttemperaturen von über 95 °F eine drosselfreie Leistung liefern. Durch die Nutzung der proprietären Diamond Cooling®-Technologie von Akash Systems und ausgestattet mit AMD Instinct™ MI350X-GPUsebnen die MiTAC Diamond-Cooled-KI-Server den Weg für fortschrittliches Wärmemanagement in der Infrastruktur der nächsten Generation und sorgen für Einsparungen bei Investitions- und Betriebskosten sowie beim Energieverbrauch für bestehende und zukünftige Rechenzentren.
3. Open-Source-Firmware und proprietäres POD-Management
Diese leistungsstarke Rechenhardware wird von einer agilen, sicheren und hochflexiblen Verwaltungsarchitektur gesteuert. MiTACs Open-Source-Baseboard-Management-Firmware-Stack MiOBMC™ in Verbindung mit der System-Firmware (BIOS) MiOPF™ gewährt Rechenzentrumsbetreibern vollständige Bare-Metal-Kontrolle. Indem er Betreiber von der Bindung an einen bestimmten Anbieter befreit, erfüllt er strenge Anpassungsanforderungen und bietet gleichzeitig ein sicheres, transparentes und nachhaltiges Design für alle Rechenzentrumskunden.
Auf Clusterebene bietet MiTACs firmeneigene POD-Management-Lösung MiCoreView™ ein hochwertiges Software-Erlebnis. Sie ermöglicht eine umfassende Überwachung und Bereitstellung über Racks, Stromversorgung und Flüssigkeitskühlungsinfrastruktur für GPU- und HPC-Systeme hinweg. Darüber hinaus lässt sie sich nahtlos in Kubernetes und die AMD Enterprise AI Suite integrieren, um eine automatisierte GPU-Ressourcenorchestrierung auf Unternehmensniveau zu ermöglichen.
4. Das strategische Ökosystem „AI Together"
Um Leistungsengpässe zu beseitigen und die Bereitstellung zu beschleunigen, hat MiTAC seine Plattformarchitektur gemeinsam mit den führenden Technologieinnovatoren der Branche entwickelt:
5. Modulare KI-Rechenzentrumsarchitekturen
Um den modernen Netzbeschränkungen zu begegnen, arbeitet MiTAC mit Tonomia zusammen, um das „TonoForge™ Modular Data Center" auf den Markt zu bringen. Durch die Kombination von MiTACs flüssigkeitsgekühlten G4826Z5 -Serverracks mit Tonias fortschrittlichem Energiemanagementsystem verkürzt diese modulare Architektur die traditionellen Bereitstellungszeiten für Rechenzentren auf nur 12 Wochen und ermöglicht so eine dezentrale KI-Infrastruktur überall auf der Welt.
Gemeinsame Gestaltung einer widerstandsfähigen und intelligenten KI-Zukunft
MiTAC hat seit der Markenintegration 2024 eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen und die Zusammenarbeit im Ökosystem von der Angleichung von Standardspezifikationen auf bahnbrechende Fortschritte auf Rack- und Cluster-Ebene ausgeweitet. Durch die kontinuierliche Vertiefung seiner strategischen Allianzen mit globalen Technologiegiganten – darunter AMD, Broadcom, CoolIT, Canonical, DDN, Intel, Micron, Murata, Nidec, NVIDIA, Rafay und Solidigm – liefert MiTAC umfassende „schlüsselfertige KI-Infrastrukturlösungen aus einer Hand". Durch diese groß angelegten Architekturen versetzt MiTAC globale Betreiber und Organisationen in die Lage, traditionelle Infrastrukturbarrieren zu überwinden, und setzt sich für die gemeinsame Gestaltung einer widerstandsfähigen, nachhaltigen und hyperintelligenten KI-Zukunft ein.
Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.mitaccomputing.com/en/campaign/computex2026
Informationen zu MiTAC Computing Technology Corporation
MiTAC Computing Technology Corp. ist eine Tochtergesellschaft der MiTAC Holdings und bietet umfassende, energieeffiziente Serverlösungen, die sich auf eine bis in die 1990er-Jahre zurückreichende Branchenerfahrung stützen. Mit Spezialisierung auf KI, HPC, Cloud und Edge Computing wendet MiTAC Computing strenge Methoden an, um kompromisslose Qualität sicherzustellen – auf Ebene von Barebones, Systemen, Racks und Clustern – und erreicht damit vollständige Leistungsfähigkeit und Integration. Dieses Bestreben nach Qualität auf allen Ebenen hebt MiTAC Computing in der Branche hervor.
Mit einer weltweiten Präsenz und End-to-End-Fähigkeiten von F&E über die Fertigung bis hin zum globalen Support bietet MiTAC Computing flexible, maßgeschneiderte Plattformen für Hyperscale-Rechenzentren, HPC- und KI-Anwendungen, die eine optimale Leistung und Skalierbarkeit zur Erfüllung individueller Geschäftsanforderungen gewährleisten. Da MiTAC Computing die neuesten Fortschritte in den Bereichen KI sowie Flüssigkeitskühlung nutzt und die Marke MiTAC mit den Serverprodukten von Intel DSG und TYAN vereint, zeichnet sich MiTAC Computing durch innovative, effiziente sowie zuverlässige Servertechnologie und durch integrierte Hard- und Softwarelösungen aus — und versetzt Unternehmen damit in die Lage, zukünftige Herausforderungen zu meistern.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.