Der humanoide Roboter Z01 von Zoomlion glänzt auf der KOMATEK 2026 und präsentiert die neuesten Fortschritte in den Bereichen verkörperte KI und Industrierobotik

10.06.2026

ISTANBUL, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") sorgte auf der KOMATEK 2026 in Istanbul mit der Vorstellung seines humanoiden Roboters Z01 für großes Aufsehen. Neben mehr als 40 Exponaten aus dem Bereich der High-End-Baumaschinen, für die Aufträge im Wert von über 1 Milliarde RMB verbucht wurden, entwickelte sich die Z01 zu einer der meistbeachteten Attraktionen der Veranstaltung.

Zoomlion's Humanoid Robot Z01 performed a Tai Chi routine, drawing large crowds and extensive visitor engagement at KOMATEK 2026 in Istanbul.

Der zweibeinige humanoide Roboter, der für industrielle Zusammenarbeit, intelligente Führung und Bildungsanwendungen konzipiert wurde, demonstrierte während der gesamten Messe koordinierte Bewegungen und präzise Einsatzfähigkeiten. Bei einer Live-Demonstration führte der Z01 eine Tai-Chi-Übung vor und stellte dabei fortschrittliche Bewegungssteuerung, dynamisches Gleichgewicht sowie Fähigkeiten zur Mensch-Roboter-Interaktion unter Beweis, was eine große Zahl von Besuchern anzog.

Die Vorstellung von Z01 unterstreicht das wachsende Engagement von Zoomlion im Bereich der verkörperten KI, wobei Roboter mit verkörperter KI und damit verbundene aufstrebende Branchen die dritte Wachstumskurve des Unternehmens bilden.

Zoomlion verfügt über erhebliche Vorteile bei der Entwicklung verkörperter Intelligenz. Als eines der ersten Unternehmen in Chinas Baumaschinenbranche, das in industrielle IoT-Technologien investiert hat, hat das Unternehmen durch Zvalley, seine KI-gestützte Tochtergesellschaft für das industrielle Internet, eine starke digitale Grundlage geschaffen, die von fast 1.300 Fachkräften aus Technik und Forschung und Entwicklung unterstützt wird.

Seit 2024 hat Zoomlion die Entwicklung von Technologien für verkörperte KI durch seine integrierten Innovationskapazitäten in den Bereichen Hardware und Software beschleunigt. Das Unternehmen hat ein umfassendes Technologie-Framework etabliert, das Roboterhardware, Kernkomponenten, Entscheidungs- und Bewegungssteuerungssysteme sowie Software-Ökosysteme abdeckt. Gleichzeitig trägt die Integration von KI- und Robotiktechnologien dazu bei, den intelligenten Wandel der Geschäftsbereiche Baumaschinen, Landmaschinen und Bergbaumaschinen von Zoomlion voranzutreiben.

Bis Ende 2025 hatte Zoomlion acht Prototypen von Robotern mit eingebetteter KI in vier Hauptkategorien entwickelt und damit ein diversifiziertes Produktportfolio geschaffen, das humanoide und radgetriebene Roboter umfasst. Unter Nutzung der umfangreichen industriellen Umgebungen des Unternehmens wurden diese Roboter in realen Anwendungen bei Zoomlion Smart City validiert, darunter Logistikabwicklung, Werksinspektion, Be- und Entladen, Vormontage und Qualitätsprüfung. Diese Einsätze haben wertvolle Betriebsdaten und Erfahrungen für die zukünftige groß angelegte Kommerzialisierung geliefert.

Anfang dieses Jahres stellte Zoomlion auf der Hannover Messe 2026 „Robot Ops", seine Entwicklungsplattform für verkörperte KI, vor und demonstrierte den kooperativen Einsatz von humanoiden und Logistikrobotern. Die Veranstaltung unterstrich die Fortschritte des Unternehmens bei der Übertragung verkörperter KI von der Laborforschung auf praktische Anwendungen in Industriequalität und hob dabei die Anpassungsfähigkeit an reale Umgebungen, autonome Entscheidungsfindung und die Zusammenarbeit mehrerer Roboter hervor.

Heute werden Roboter mit verkörperter KI bereits in zahlreichen Fertigungsprozessen innerhalb der Zoomlion Smart City eingesetzt. Zoomlion hat sich der Entwicklung verkörperter Intelligenz mit industrieller Ausrichtung verschrieben, wobei der Fokus auf realen Szenarien und dem Aufbau von Fähigkeiten von Grund auf liegt. Durch die Etablierung eines robusten industriellen Datensystems für verkörperte KI und die Weiterentwicklung eines ingenieurtechnisch orientierten Roboterdesigns und einer entsprechenden Fertigung legt das Unternehmen stetig den Grundstein für den großflächigen Einsatz von Technologien mit verkörperter Intelligenz in verschiedenen Branchen.

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Greenpeace rechnet mit Milliardenaufwand für Entsorgung von Asbest-Schotter

15.06.2026

Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.

Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.

Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.

Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.