Die „Geely Farizon Green Smart Mobility Solution" feiert auf der Hong Kong Expo 2026 ihr Debüt

19.06.2026

HONGKONG, 19. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am 18. Juni 2026 wurde die „International Automotive and Supply Chain Expo (Hong Kong)" (Internationale Automobil- und Lieferkettenmesse Hongkong) offiziell im Messezentrum AsiaWorld-Expo in Hongkong eröffnet. Als weltweit führender Anbieter von Nutzfahrzeugen mit alternativen Antrieben war die Geely Farizon New Energy Commercial Vehicle Group (Geely Farizon) zum zweiten Mal in Folge mit einer umfassenden Produktpalette vertreten, die dem Technologiefahrplan „methanol-elektrisch + rein elektrisch" folgt. Die vorgestellten Produkte decken ein breites Spektrum an Anwendungsbereichen ab, darunter öffentlicher Verkehr, Stadtlogistik, autonome Fahrzeuge, Fähren, Notstromerzeugung und weitere Bereiche. Der Messeauftritt präsentierte eine umfassende Ökosystemlösung für grüne, intelligente Mobilität, die auf der Integration von Verkehr und Energie basiert und Hongkong umfassend dabei unterstützen soll, sein Ziel der CO₂-Neutralität bis 2050 zu erreichen.

Geely Farizon Booth

Das Produktportfolio von Farizon umfasst die Methanol-REV-Modelle SV, Homtruck, Leicht-Lkw und U12M, ein Robotaxi, speziell auf Hongkong zugeschnittene elektrische Doppeldeckerbusse sowie mobile Stromversorgungsfahrzeuge von Visionol, Methanol-Generatoren und Schiffsmotoren. Der speziell angepasste Doppeldeckerbus feiert erstmals in Hongkong Premiere. Seine Lackierung und Innenausstattung sind auf den lokalen Linienverkehr und Sightseeing-Fahrten ausgelegt und machen das Fahrzeug zu einem neuen Wahrzeichen der urbanen Mobilität. Der Methanolbus vom Typ U12M hat von der Hongkonger Umweltschutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung in Bezug auf Emissionen erhalten und wird im August den kommerziellen Betrieb aufnehmen. Dies bestätigt, dass die methanol-elektrischen Fahrzeuge von Farizon den strengen Umweltvorschriften Hongkongs entsprechen, und schafft die Grundlage für die weltweite Einführung der Methanoltechnologie.

Am Eröffnungstag der Expo veranstaltete die Geely Holding Group die Veranstaltung „Green City, Smart City – Geely Green Energy & Intelligent Mobility Technology Ecosystem Launch Event" („Grüne Stadt, intelligente Stadt" – Auftaktveranstaltung zum Technologieökosystem für grüne Energie und intelligente Mobilität von Geely), bei der Geely Farizon eine strategische Partnerschaft mit CaoCao besiegelte. Die beiden Parteien planen, bis 2030 100 000 Einheiten des Farizon Robovan einzusetzen, um umweltfreundliche Smart Cities aufzubauen. Im Rahmen der „One Geely"-Strategie werden die beiden Parteien ihre Stärken in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Fertigung, Betrieb und Ökosystemressourcen bündeln, um die Serienproduktion des Robovan voranzutreiben und ein intelligentes, KI-gestütztes Logistiknetzwerk aufzubauen.

Als internationale Metropole hat Hongkong aktiv das Ziel formuliert, bis 2050 CO₂-Neutralität zu erreichen. Gleichzeitig schränken die hohe Bevölkerungsdichte, die begrenzten Landflächen und die knappen Energieressourcen in Hongkong den Ausbau von Infrastruktur wie Ladestationen ein. Daher muss die Umstellung auf umweltfreundlichen Verkehr in Hongkong an die örtlichen Gegebenheiten angepasst und wirtschaftlich umsetzbar sein.

Aufbauend auf der langjährigen Praxiserfahrung von Geely auf dem Hongkonger Markt ist der Technologiefahrplan „methanol-elektrisch + rein elektrisch" von Geely Farizon genau auf die urbanen Standortvorteile und Entwicklungsbedürfnisse Hongkongs zugeschnitten.

Als führende Marke für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben hat Geely Farizon ein weltweites Vertriebs- und Servicenetzwerk aufgebaut, das 64 Länder und Regionen umfasst. Im ersten Quartal dieses Jahres belegte das Unternehmen Platz eins bei den Exporten chinesischer Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben. Für Geely Farizon ist Hongkong der Kernmarkt mit dem umfassendsten Produktangebot. In Hongkong wurden bereits zahlreiche Produkte mit alternativen Antrieben in verschiedenen Bereichen in Betrieb genommen. Unter anderem wurde der Farizon SV in mehreren Lieferungen an die Taxiflotte „Big Bee" in Hongkong ausgeliefert. Mit Vorteilen wie Emissionsfreiheit, geringer Geräuschentwicklung, hoher Leistung und geräumigem Innenraum hat er bei Fahrern und Fahrgästen großen Anklang gefunden.

Mit Blick auf die Zukunft wird Geely Farizon seine integrierte Ökosystemlösung für grüne, intelligente Mobilität einsetzen, von methanol‑elektrischen Fähren über den Victoria Harbour über Farizon‑SV‑Taxis auf den Straßen Hongkongs und methanol‑elektrische Busse zur Unterstützung des öffentlichen Verkehrs bis hin zur Robo‑Serie für autonome Mobilität in allen Szenarien, um Hongkong dabei zu unterstützen, sein Ziel der CO₂‑Neutralität bis 2050 termingerecht zu erreichen. Das Unternehmen wird zudem das in Hongkong bewährte Modell weltweit verbreiten und Chinas Innovationen im Bereich alternativer Antriebe in die Welt tragen.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-geely-farizon-green-smart-mobility-solution-feiert-auf-der-hong-kong-expo-2026-ihr-debut-302805368.html

Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.