Die National Bank of Georgia führt gemeinsam mit Montran ein modernisiertes RTGS-Zahlungssystem ein

03.06.2026

Die modernisierte Plattform stärkt die Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und ISO-20022-Kompatibilität und treibt gleichzeitig Georgiens Finanzökosystem der nächsten Generation voran.

LinkedIn: Montran Corporate Link

TIFLIS, Georgien, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ --Die National Bank of Georgia (NBG) hat in Zusammenarbeit mit Montran ihr modernisiertes automatisiertes Überweisungssystem (ATS) erfolgreich in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine modernisierte Echtzeit-Bruttoabwicklungsplattform (RTGS), die für die Unterstützung von ISO 20022-Nachrichten, Echtzeit-Zahlungen, eine Verarbeitung rund um die Uhr sowie eine verbesserte Ausfallsicherheit der nationalen Zahlungsinfrastruktur ausgelegt ist. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein in einer mehr als 25-jährigen Zusammenarbeit dar.

Die modernisierte Plattform verbessert die Verarbeitungsleistung, das Liquiditätsmanagement, die operative Widerstandsfähigkeit, die Skalierbarkeit und die Effizienz und entspricht dabei internationalen Standards, darunter ISO 20022. Die rund um die Uhr verfügbare Lösung bietet eine modernisierte Architektur, Verbesserungen bei der Echtzeitverarbeitung, Funktionen für die Massenabwicklung sowie verbesserte Interoperabilitätsmerkmale, um Georgias sich weiterentwickelndes Finanzökosystem zu unterstützen.

Im Rahmen des umfassenden Modernisierungsprogramms führt Montran außerdem ein Instant-Payments-System (IPS) für Echtzeit-Transaktionen sowie eine IPS-Proxy-Lösung ein, um die Zahlungsadressierung zu vereinfachen und die Benutzerfreundlichkeit für die Nationalbank von Georgien zu verbessern.

„Die Modernisierung unserer Zahlungsinfrastruktur ist ein entscheidender Schritt, um den sich wandelnden Anforderungen des georgischen Finanzökosystems gerecht zu werden", erklärte Ekaterine Galdava, Vize-Gouverneurin der Nationalbank von Georgien. „Diese Modernisierung stärkt die Widerstandsfähigkeit, Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit der nationalen Zahlungsinfrastruktur Georgiens."

„Das Projekt ist ein Beleg für die langjährige strategische Partnerschaft, die Montran seit mehr als zwei Jahrzehnten mit der National Bank of Georgia unterhält", sagte Keith Esca, Executive Director bei Montran. „Gemeinsam tragen wir dazu bei, eine moderne, widerstandsfähige und zukunftsfähige Finanzinfrastruktur aufzubauen, die internationalen Standards und den sich wandelnden Marktanforderungen entspricht."

Die erfolgreiche Inbetriebnahme festigt die langjährige Zusammenarbeit zwischen Montran und der NBG und unterstreicht das Engagement beider Organisationen für die Modernisierung des Zahlungsverkehrs und die Förderung finanzieller Innovationen in Georgien. Montran macht auch Fortschritte bei der Einführung des Instant Payment Systems, das bis Ende 2026 in Betrieb genommen werden soll.

Informationen zu Montran

Montran ist der führende Anbieter von Lösungen für die Zahlungs- und Kapitalmarktinfrastruktur und betreut weltweit führende Finanzinstitute mit Niederlassungen und Betriebsstätten in über 90 Ländern. Entdecken Sie mehr unter www.montran.com

Informationen zur National Bank of Georgia

Die National Bank of Georgia ist die Zentralbank und Währungsbehörde des Landes und verantwortlich für die Wahrung der Preis- und Finanzstabilität, die Förderung einer effizienten Finanzmarktinfrastruktur sowie die Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung des georgischen Finanzsystems.

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Roter Ring, blaue Forderungen: Maikundgebung der SPÖ Wien im Zeichen sozialer Anliegen

04.05.2026

In Wien haben am Freitag die traditionellen Maifeierlichkeiten der SPÖ begonnen. Seit den frühen Morgenstunden zogen Delegationen aus den Bezirken durch die Innenstadt in Richtung Rathausplatz, wo am Vormittag die zentrale Schlusskundgebung angesetzt ist. Dort treten Bundesparteivorsitzender und Vizekanzler Andreas Babler, Wiens Bürgermeister und SPÖ-Landeschef Michael Ludwig, ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian sowie die Frauenvorsitzende der SPÖ Wien, Marina Hanke, als Redner auf.

Optisch dominieren rote Fahnen und Transparente das Bild am Ring, akustisch ist der Aufmarsch von Blasmusik, Dudelsackklängen und Trommeldarbietungen begleitet. Bei stabilem Frühlingswetter inszeniert die Partei ihre traditionelle Präsenz im öffentlichen Raum. Ludwig zog als einer der ersten auf den Rathausplatz ein und führte – wie in den Vorjahren – die Abordnung aus seinem Heimatbezirk Floridsdorf an.

Auf den Schildern und Transparenten der Delegationen zeigte sich neben klassischer Unterstützung auch deutliche Kritik aus den eigenen Reihen. So richteten sich Parolen gegen Kürzungen bei der Mindestsicherung. Weitere Forderungen zielten auf eine stärkere Besteuerung hoher Vermögen, etwa mit dem Slogan „Her mit der Millionärssteuer“. Auch der Aufruf „Soziale Werte nicht über Bord schmeißen“ machte deutlich, dass Teile der Basis stärkere sozialpolitische Akzente einfordern.

Neben der politischen Symbolik waren am Rathausplatz bereits Aufbauten mit der Aufschrift „12 Points Vienna“ zu sehen. Sie stehen im Zusammenhang mit dem Eurovision-Village, das in der kommenden Woche eröffnet wird und als Fan-Zentrum des Song Contests dienen soll. Damit überlagern sich in der Wiener Innenstadt an diesem 1. Mai die klassischen Maifeiern der Sozialdemokratie mit den Vorbereitungen auf ein internationales Pop-Ereignis.