Elkem Silicones wird zu Bluestar Silicones und präsentiert sein neues Erscheinungsbild für das nächste Kapitel

23.06.2026

Das Unternehmen kehrt zu einem bewährten Markennamen zurück, führt gleichzeitig eine neue visuelle Identität ein und bekräftigt damit die Kontinuität gegenüber Kunden, Partnern und Interessengruppen.

LYON, Frankreich, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Elkem Silicones gab heute bekannt, dass in „Bluestar Silicones" umbenannt wird. Dies markiert einen wichtigen Meilenstein im Umstrukturierungsprozess des Unternehmens nach dem Abschluss der Übernahme des Großteils der Silikonsparte von Elkem durch Bluestar am 30. April 2026.

Die Multimedia-Pressemitteilung finden Sie hier: 

https://www.multivu.com/elkem-silicones/9405351-en-becomes-bluestar-silicones-unveiling-identity-next-chapter

Die Wiederbelebung des Namens „Bluestar Silicones", unter dem das Unternehmen von 2007 bis 2017 firmierte, knüpft an eine weltweit anerkannte und branchenführende Marke an, während die neue visuelle Identität – einschließlich des Slogans „Living the difference" – den zukunftsorientierten Ehrgeiz und die einzigartige Position des Unternehmens auf dem Silikonmarkt zum Ausdruck bringt.

„Die Rückkehr zum Namen ‚Bluestar Silicones' knüpft an eine etablierte Marke und eine anerkannte Tradition an und bringt gleichzeitig unseren neuen Ehrgeiz für die Zukunft zum Ausdruck", sagte Sandy Chen, Leiterin von Bluestar Silicones. „Dies ist sowohl ein Schritt in Richtung Kontinuität als auch ein Fortschritt für unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Partner."

Die Ankündigung markiert den Beginn eines schrittweisen Übergangs, der sich in den kommenden Monaten stetig fortsetzen wird, während die neue Identität nach und nach an allen Kontaktpunkten und in allen Regionen eingeführt wird.

Für Kunden und Partner soll der Übergang nahtlos verlaufen, wobei die gewohnte Zuverlässigkeit in den Abläufen, Produkten und Beziehungen erhalten bleibt und gleichzeitig der Weg für neue Ziele in den Bereichen Innovation, Kompetenzen und nachhaltiges Wachstum geebnet wird. Produktionsstandorte, Produktionsprozesse, Rohstoffe, Produktnamen und Markenzeichen bleiben unverändert.

„Bluestar hat sich zum Ziel gesetzt, auf dem starken industriellen, wissenschaftlichen und kommerziellen Fundament des Unternehmens aufzubauen, um weiter in seine Entwicklung als weltweit führender Akteur zu investieren und gleichzeitig die Kunden weiterhin mit der Kundennähe, Flexibilität, dem Marktverständnis und der Anwendungskompetenz zu betreuen, für die sie uns schätzen", fügte Sandy Chen hinzu.

Über Bluestar Silicones

Bluestar Silicones ist ein weltweit führender, vollintegrierter Silikonhersteller , der auf mehr als 80 Jahre Erfahrung in der Silikonchemie und im Bereich der Anwendungsentwicklung zurückgreifen kann. Das Unternehmen liefert innovative, unverzichtbare Silikonlösungen für eine Vielzahl von Branchen, darunter Mobilität, Sicherheit, Elektronik, Energie, Luft- und Raumfahrt, Gesundheitswesen, Körperpflege, Bauwesen, Textilindustrie und Trennbeschichtungen. Mit 11 Produktionsstandorten auf vier Kontinenten und rund 3.500 Mitarbeitern weltweit, darunter etwa 400 Wissenschaftler in Forschung und Entwicklung, verbindet Bluestar Silicones globale Reichweite und Marktnähe mit herausragender anwendungsspezifischer Fachkompetenz sowie Innovationskraft, um seine Kunden weltweit dabei zu unterstützen, ihre nächsten technischen und nachhaltigkeitsbezogenen Herausforderungen zu meistern. Bluestar Silicones hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Mitarbeitern und Partnern die Möglichkeit zu geben, den Unterschied zu erleben und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

www.bluestarsilicones.com 

Medienkontakt

Quentin Clair

Bluestar Silicones

quentin.clair@elkem.com

   

 

Bluestar Silicones new brand – prototype of key visuals

 

Bluestar Silicones Logo

 

Video – https://mma.prnewswire.com/media/2997190/Bluestar_Silicons.mp4

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2997191/BlueStar_Prototype_KeyVisuals.jpg

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2997192/Bluestar_Silicones_Logo.jpg

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Greenpeace rechnet mit Milliardenaufwand für Entsorgung von Asbest-Schotter

15.06.2026

Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.

Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.

Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.

Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.