Erfahrungen zählen. Aber investieren Marken auch in die richtigen?

18.06.2026

Neue Erkenntnisse aus dem „Experiential Marketing Impact Report" (EMIR) deuten darauf hin, dass die Entscheidungen, die Marketingfachleute vor Beginn einer Veranstaltung treffen, möglicherweise den größten Einfluss darauf haben, was nach deren Ende geschieht.

CANNES, Frankreich, 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der „Experiential Marketing Impact Report" (EMIR) aus dem vergangenen Jahr trug dazu bei, eine Frage zu beantworten, die sich Marketingfachleute schon seit Jahren stellten: Beeinflussen Erfahrungen die Geschäftsergebnisse? 

New Experiential Marketing Impact Report (EMIR) findings suggest the choices marketers make before an event begins may have the greatest influence on what happens after it ends. 

Die Antwort lautete: Ja. Doch damit stellte sich eine noch wichtigere Frage: Wenn Erlebnisse zählen, warum schneiden manche dann so deutlich besser ab als andere? 

Die Vorschau „EMIR: The Deeper Dive" startet diese Woche und baut auf Spiros ursprünglichen Forschungsergebnissen auf. Untersucht wird, welche Erlebnisentscheidungen am engsten mit Vertrauen, Fürsprache und Kaufabsicht verbunden sind. Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse aus einer zusätzlichen Umfrage unter 2.000 Teilnehmern von B2B- und B2C-Veranstaltungen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Unterschied zwischen einem guten Erlebnis und einem großartigen Erlebnis möglicherweise weniger mit dem Budget und dem Spektakel zu tun hat, sondern vielmehr mit einer durchdachten Gestaltung. 

Zu den ersten Ergebnissen gehören: 

  • Die Teilnahme führte zu einer stärkeren Kaufabsicht, wobei interaktive Erlebnisse die Kaufabsicht nahezu verdoppelten
  • Vertrauen wurde durch Menschen aufgebaut: 43 % der Befragten nannten kompetentes Personal als entscheidenden Faktor. 
  • Emotionsgetriebene Verbreitung: 44 % der Befragten teilten in sozialen Netzwerken Erlebnisse, die sie überrascht oder angesprochen haben. 

„Die meisten Marketingfachleute stellen den Wert von Erlebnismarketing nicht mehr in Frage", sagte Carley Faircloth-Kilmurray, Global Chief Marketing, Strategy & Brand Activations Officer bei Spiro. „Sie fragen sich, wie sie mehr aus den Erfahrungen herausholen können, in die sie bereits investieren. Welche Momente sind wichtig? Was schafft Vertrauen? Was bewirkt, dass jemand vom Beobachter zum Fürsprecher wird? Genau darauf konzentriert sich diese neue Studie." 

Für Marken, die unter zunehmendem Druck stehen, Wirkung nachzuweisen, bieten die Ergebnisse praktische Anleitungen dafür, wie sie Erlebnisse gezielter gestalten und fundiertere Investitionsentscheidungen treffen können. 

„Es geht hier nicht darum, eine Formel für Kreativität zu entwickeln", sagte Dane Aloe, EVP, Strategy & Measurement bei Spiro. „Es geht darum, Marketingfachleuten dabei zu helfen, zu verstehen, worauf sie setzen sollten." „Die Entscheidungen, die getroffen werden, bevor ein Teilnehmer überhaupt eintrifft, können beeinflussen, was noch lange nach seiner Abreise geschieht." 

Der vollständige „EMIR: The Deeper Dive"-Bericht wird noch in diesem Jahr veröffentlicht. Marketingfachleute können sich ab sofort auf die Warteliste für den frühen Zugang eintragen unter spiro.com

In der Zwischenzeit können sie den ursprünglichen EMIR-Bericht einsehen, auf das EMIR-Toolkit zugreifen und die Forschung in der Praxis im EMIR Live Lab erleben. 

Informationen zu Spiro 

Spiro (sp-eye-roh) ist eine strategisch ausgerichtete, kreativ geprägte globale Erlebnisagentur, die Marken dabei unterstützt, tiefere Beziehungen zu den für sie wichtigsten Zielgruppen aufzubauen. Durch die Fokussierung auf die Beschleunigung der Brand Gravity verbindet Spiro Strategie, Kreativität und Messung, um Erlebnisse zu gestalten, die sowohl eine emotionale Bindung als auch geschäftliche Wirkung fördern. Weitere Informationen finden Sie unter spiro.com und. 

Medienkontakt:

Melissa Burns

Senior Director of Marketing

mburns@thisisspiro.com

Spiro is a strategically-led, creatively-driven, leading global experiential agency.

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Ziegel neu gedacht: BRICK AWARD 26 zeigt Trend zu klimafreundlicher Architektur

15.06.2026

Bei der Verleihung des BRICK AWARD 26 in Wien hat ein vietnamesisches Projekt den Ton für die internationale Ziegelarchitektur vorgegeben: Der Đạo Mẫu-Tempel mit angeschlossenem Museum wurde mit dem Grand Prize ausgezeichnet. Das Gebäude, das laut Veranstalter CO2-negativ errichtet wurde, setzt auf lokale Tonziegel und gilt als besonders ressourcenschonend. Die Gala in der österreichischen Hauptstadt zeigte, wie weit das Spektrum zeitgenössischer Keramikarchitektur inzwischen reicht – von religiösen Stätten in Asien bis zu Industrieanlagen in Lateinamerika.

Der BRICK AWARD wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben und versteht sich als herstellerunabhängige Plattform für Architekturbüros, die mit Ziegeln und Keramik arbeiten. Ausrichter ist der Baustoffkonzern Wienerberger, der mit dem Preis ein internationales Netzwerk von Pionieren der Ziegelarchitektur bündelt. Prämiert wird in fünf Kategorien: „Feeling at home“ für Einfamilienhäuser und kleinere Projekte, „Living together“ für städtische Wohnanlagen, „Working together“ für Gewerbe- und Industriebauten, „Sharing public spaces“ für öffentliche Gebäude und Räume sowie „Building outside the box“ für besonders innovative Ansätze.

Auf der Ebene der Einzelkategorien spiegelten die diesjährigen Gewinner zentrale Branchentrends wider. In der Kategorie „Feeling at home“ wurde ein offenes Einfamilienhaus auf Mallorca ausgezeichnet, das mithilfe speziell gesetzter Wände den Meerblick maximiert und zugleich Privatsphäre schafft. „Living together“ entschied ein gemischt genutztes Gebäude in Barcelona für sich, das nachhaltige Ziegel mit einem sozialen Innenhof kombiniert und damit auf dichte, aber gemeinschaftlich orientierte Stadtentwicklung setzt. In „Working together“ ging die Auszeichnung an ein Lager- und Bürogebäude in Mexiko, das lokale Keramik und vulkanisches Material integriert und so industrielle Nutzung und regionale Baustoffe verbindet.

Erstmals vergab die Jury zusätzlich einen Sonderpreis für innovatives gemeinschaftliches Wohnen. Dieser ging an ein Projekt in Belgien, das wiederverwendete Ziegel einsetzt, um eine nachhaltige Nachbarschaft zu schaffen. Der Fokus auf Recycling, CO2-Reduktion und lokale Materialien zieht sich damit durch zentrale Gewinnerprojekte des BRICK AWARD 26. Für Wienerberger, dessen Aktie zum Zeitpunkt der Meldung bei 22,71 Euro notierte, schärft die Auszeichnung zugleich das Profil als global vernetzter Akteur im Bereich Ziegel- und Keramiklösungen – mit dem nächsten Termin im Finanzkalender, der Quartalsmitteilung am 12. August 2026, bereits in Sichtweite.