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SYDNEY, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- First Graphene Limited (ASX: FGR („First Graphene" oder „das Unternehmen") (FRA: M11) (OTCQB: FGPHF) freut sich bekannt zu geben, dass eine Absichtserklärung („MOU") mit The Sixth Element (Changzhou) Material Technology Co Ltd („Sixth Element") unterzeichnet wurde.
Die Absichtserklärung benennt das Unternehmen mit Hauptsitz in China als wichtigsten Vertriebspartner in China für den PureGRAPH® CEM-Zusatzstoff von First Graphene.
Die Vereinbarung gewährt Sixth Element Exklusivrechte, sofern die jährlichen Abnahmeziele erreicht werden, und zielt auf den Zement- und Betonsektor in China ab, dem größten der Welt.
Die Absichtserklärung enthält zudem Bestimmungen, wonach bei einem Absatz von 200 Tonnen des FGR-Produkts Verhandlungen über ein Joint Venture oder eine Lizenzvereinbarung zur Herstellung von PureGRAPH® CEM in einer eigens dafür vorgesehenen Produktionsstätte in China aufgenommen werden sollen.
Sobald 500 Tonnen des PureGRAPH® CEM-Produkts in China verkauft sind, tritt das Joint Venture oder die Lizenzvereinbarung in Kraft, wodurch die in China hergestellten PureGRAPH® CEM-Produkte vor Ort vertrieben werden können.
Es besteht zudem die Möglichkeit, dieses Joint-Venture oder diese Lizenzstruktur zu erweitern, um Sixth Element zum weltweiten Vertrieb von PureGRAPH® CEM zu berechtigen.
Die Zement- und Betonindustrie in China ist mit mehr als 2,3 Milliarden Tonnen[1] die weltweit größte und stellt für First Graphene eine bedeutende geschäftliche Chance dar.
Die Zementproduktion verursacht zudem bis zu 15 % der nationalen CO₂-Emissionen Chinas[2], was die Chance für die Produkte von First Graphene untermauert, eine bedeutende Rolle bei den Emissionsminderungsmaßnahmen des Landes zu spielen.
Michael Bell, Geschäftsleiter und Geschäftsführer von First Graphene, sagte:
„Die Absichtserklärung mit Sixth Element stellt die größte kommerzielle Wachstumschance in der globalen Strategie von FGR dar, da wir uns auf den Einstieg in die weltweit größte Zement- und Betonindustrie vorbereiten.
Die Größe der chinesischen Zementindustrie stellt eine wertvolle Chance dar, da der Sektor etwa 21-mal mehr Zement produziert als die Vereinigten Staaten und 175-mal mehr als Großbritannien.
Für unser Unternehmen ist das Potenzial zur Errichtung einer lokalen Produktionsstätte in China zudem ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Stärkung unserer Präsenz auf diesem Markt.
Wir freuen uns darauf, eng mit Sixth Element zusammenzuarbeiten, um die Vorteile unserer PureGRAPH® CEM-Produkte auf diesem für unser Unternehmen neuen, expansiven Markt bekannt zu machen."
Quellen
[1] SciOpen
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Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.
Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.
Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.
Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.