GAC AION UT gewinnt den Preis für das beste Außendesign beim Torino Automotive Design Award 2026

13.09.2026

TURIN, Italien, 13. September 2026 /PRNewswire/ -- Der AION UT von GAC wurde beim Torino Automotive Design Award (TADA) 2026, der im Rahmen des Salone Auto Torino 2026 stattfand, mit dem Preis für das beste Außendesign ausgezeichnet. Diese Auszeichnung würdigt die unverwechselbare visuelle Identität des Modells sowie das Engagement von GAC bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen, die gestalterischen Ausdruck mit den praktischen Anforderungen des modernen Stadtlebens verbinden.

Die TADA-Jury erklärt: „Der AION UT besticht durch sein klares, stimmiges Design und seine unverwechselbare Persönlichkeit. Seine ausgewogenen Proportionen, glatten Oberflächen und sorgfältig durchdachten Details schaffen eine wiedererkennbare Silhouette, ohne auf übermäßige Verzierungen zurückzugreifen. Ein geräumiger, durchdachter Innenraum unterstreicht zudem die Qualität und Kohärenz des Gesamtdesigns."

Entworfen in Mailand, gebaut in Österreich

Der AION UT wurde vom europäischen Designteam von GAC in Mailand entworfen und so konzipiert, dass er auffällt, ohne aufdringlich zu wirken. Der Leiter des Mailänder Designstudios von GAC, Stéphane Janin, erklärt: „Wir haben den AION UT so gestaltet, dass er nicht schnell aus der Mode kommt. Um dies zu erreichen, haben wir uns auf das Wesentliche konzentriert, indem wir auf dekorative Effekte verzichtet haben, ohne dabei ein Objekt zu schaffen, das zu ‚kalt' wirkt. Ich glaube, der AION UT findet die richtige Balance zwischen Funktionalität und Persönlichkeit."

Der AION UT wird im Magna-Werk in Graz, Österreich, montiert. Die lokale Montage erhöht die Flexibilität der Lieferkette und ermöglicht es GAC, effizienter auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes einzugehen.

Stil und Funktionalität

Das Außendesign des AION UT schafft ein Gleichgewicht zwischen optischer Ausdruckskraft und praktischer Raumnutzung. Seine kompakte Silhouette wird mit einem Radstand von 2.750 mm kombiniert, was zu einem geräumigen und vielseitigen Innenraum für den täglichen Gebrauch beiträgt. Der AION UT verbindet sein preisgekröntes Äußeres mit alltagstauglicher Funktionalität im Innenraum. Er bietet eine Reichweite von bis zu 430 km nach WLTP-Zyklus, sodass Fahrer sowohl den regelmäßigen Pendelverkehr als auch längere Fahrten souverän bewältigen können. Das Modell ist ein klarer Ausdruck der Überzeugung von GAC, dass erschwingliche Elektromobilität zweckmäßig und emotional ansprechend sein sollte.

Verfügbarkeit

Der AION UT wurde im März 2026 offiziell in Mailand vorgestellt. Er ist derzeit in Griechenland, Polen, Portugal, Spanien und Großbritannien erhältlich. GAC plant, das Modell in den kommenden Monaten auf mehreren europäischen Märkten einzuführen.

Weitere Informationen zur AION UT finden Sie unter https://www.gacgroup.com/en-eu/suv/aion-ut

 

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Externe Prüfer sehen Wiener MAK nach Raubüberfall ohne Fehlverhalten

08.10.2026

Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.

Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.

Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.

Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.