Gastech 2026: Die globale Energiebranche trifft in Bangkok ein - Asien gibt den Ton für die nächste Phase des Wachstums im Energiesektor an

11.09.2026

Die vom thailändischen Energieministerium ausgerichtete Gastech 2026 wird Minister aus aller Welt, Führungskräfte aus der Energiebranche und Technologieführer in Bangkok zusammenbringen, um die Investitionen, Partnerschaften und Infrastrukturprojekte voranzutreiben, die erforderlich sind, um den steigenden Energiebedarf in Schwellen- und etablierten Märkten zu decken: dmg-Veranstaltungen

BANGKOK, 11. September 2026 /PRNewswire/ -- In nur drei Tagen werden die weltweit führenden Akteure der Energiebranche zur Gastech 2026 in Bangkok eintreffen. Regierungsminister, Unternehmenschefs, Investoren und Technologiegiganten kommen zusammen, um eine der entscheidenden Chancen unserer Zeit anzugehen: wie die Energie bereitgestellt werden kann, die für Wirtschaftswachstum, industrielle Entwicklung und steigenden Lebensstandard weltweit erforderlich ist. 

Christopher Hudson, President of dmg events

Vom 14. bis 17. September wird die Veranstaltung die gesamte Energiebranche nach Asien zusammenbringen, wo rasante Industrialisierung, Urbanisierung und der Ausbau der künstlichen Intelligenz die Schwellenmärkte der Region zu Wirtschaftsmächten gemacht haben. Da die Schwellenländer weiterhin für mehr als 80 % des weltweiten Wachstums des Energiebedarfs verantwortlich sind, werden die auf der Gastech getätigten Investitionen und geschlossenen Partnerschaften dazu beitragen, die Art und Weise zu gestalten, wie dieser Bedarf gedeckt wird.

Da jede neue Fabrik, jedes neue Rechenzentrum und jede neue Verkehrsverbindung zum wachsenden Verbrauch in Asien beiträgt, wird die Gastech 2026 globales Kapital, Angebot und Infrastruktur aufeinander abstimmen, um das industrielle und digitale Wachstum aufrechtzuerhalten und damit neue Chancen für Milliarden von Menschen in der gesamten Region zu erschließen.

Durch das einzigartige Zusammentreffen von politischen Entscheidungsträgern, Regulierungsbehörden, Energieerzeugern, Infrastruktur- und Technologieanbietern, Investoren, Händlern und Energieversorgern aus aller Welt wird die Gastech 2026 eine koordinierte und pragmatische Antwort auf den weltweit steigenden Energiebedarf vorantreiben und dabei alle verfügbaren Ressourcen und Lösungen nutzen, um sicherzustellen, dass sowohl Schwellenländer als auch etablierte Volkswirtschaften über die reichlich vorhandenen und zuverlässigen Energieressourcen verfügen, die sie benötigen, um ihr Wachstum zuversichtlich fortzusetzen.

Diese Reaktion wird im Rahmen der Strategischen Konferenz von Gastech Gestalt annehmen, an der 19 Minister – darunter hochrangige Vertreter aus Thailand, Ägypten, Nigeria, Singapur, Oman, Libyen und den Vereinigten Staaten – sowie politische Entscheidungsträger und Führungskräfte der internationalen Institutionen teilnehmen werden, die die Regeln für den globalen Energiehandel festlegen. Eröffnet von S.E. Anutin Charnvirakul, Premierminister von Thailand: Die Konferenz wird mehr als 200 Veranstaltungen umfassen und diesen Entscheidungsträgern eine Plattform bieten, um sich auf die politischen Maßnahmen, Partnerschaften, Investitionen und rechtlichen Rahmenbedingungen abzustimmen, die zur Unterstützung der nächsten Phase des globalen Wachstums erforderlich sind.

Zu den wichtigsten Ministertreffen der Konferenz gehört „Der Energie-Neustart: Wer hat in der neuen Weltordnung die Macht?", eine Veranstaltung, bei der Regierungschefs aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten zusammenkommen, um nationale Strategien zum Aufbau widerstandsfähigerer und diversifizierterer Energiesysteme zu erörtern und zu vergleichen, sowie „Nachfrageanstieg, Systembelastung: „Asiens Energie-Stresstest", der einen Einblick darin gibt, wie Regierungen in der gesamten Region unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um durch Reformen, regionale Integration sowie eine skalierbare Gas- und LNG-Infrastruktur eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen.

Auch führende Persönlichkeiten aus der Privatwirtschaft werden im Mittelpunkt stehen, da auf der Gastech 2026 die Führungskräfte zusammenkommen, die für die Erzeugung, Bereitstellung, Finanzierung, den Transport, den Handel und die Lieferung der weltweiten Energie verantwortlich sind. Im Rahmen spezieller Führungskräftesitzungen werden die Vorstandsvorsitzenden führender globaler Energieunternehmen die geschäftlichen Partnerschaften, Investitionszusagen und Infrastrukturprojekte vorantreiben, die erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Energiesysteme mit der steigenden Nachfrage, dem technologischen Wandel und den sich wandelnden Sicherheitsprioritäten Schritt halten können.

Zu den bestätigten Referenten aus der Führungsetage gehören Dr. Narin Phoawanich, Gouverneur der EGAT; Dr. Kongkrapan Intarajang, CEO und Präsident der PTT; Tengku Muhammad Taufik, Präsident und Group-CEO von PETRONAS; Takayuki Ueda, Präsident und CEO von INPEX; Liz Westcott, Geschäftsführerin und CEO von Woodside Energy; Horacio Marín, Präsident und CEO von YPF; Bayo Ojulari, GCEO der NNPC; Freeman Shaheen, Präsident von Chevron Global Gas; Peter Clarke, Senior Vice President – LNG bei ExxonMobil Upstream; Cederic Cremers, Präsident – Integrated Gas, Shell; Yukio Kani, Globaler CEO und Vorsitzender, JERA; Mike Sabel, CEO, geschäftsführender Co-Vorsitzender und Gründer, Venture Global; Lorenzo Simonelli, Vorsitzender, Präsident und CEO, Baker Hughes; sowie Richard Holtum, CEO, Trafigura.

Über die Konferenz hinaus wird die Gastech-Fachmesse strategische Diskussionen in geschäftliche Ergebnisse umsetzen und internationale Lieferanten, Einkäufer, Energieversorger, Entwickler, Investoren und Technologieanbieter aus der gesamten globalen Wertschöpfungskette zusammenbringen. Die Ausstellung wird von den Mitveranstaltern Chevron, ExxonMobil und Shell getragen und von den thailändischen Partnern des Nationalen Konsortiums – EGAT, PTT und Gulf – sowie den Unterstützern des Nationalen Konsortiums – RATCH und EGCO – unterstützt, was die enge Zusammenarbeit zwischen der Regierung und weltweit führenden Unternehmen unterstreicht.

Die Messe verbindet die gesamte Branche – von der Nachfrage bis zur Lieferung – und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Gespräche über Abnahmevereinbarungen, Terminal- und Netzprojekte sowie die Finanzierung der Infrastruktur voranzutreiben. Energieerzeuger wie ADNOC, XRG, Cheniere, Venture Global und Woodside Energy werden mit Abnehmern und Energieversorgern wie KOGAS, GAIL, SEFE, Uniper und ENGIE sowie den Handelshäusern Vitol und Trafigura zusammentreffen. Da Ingenieur- und Technologieunternehmen wie Bechtel, Technip Energies, Samsung Heavy Industries, Baker Hughes, Siemens Energy und Honeywell einsatzbereite Lösungen präsentieren, wird die Messe an die kommerziellen Vereinbarungen und Investitionen im Wert von rund 60 Milliarden US-Dollar anknüpfen, die auf der Gastech 2025 zustande gekommen sind.

Christopher Hudson, Präsident von dmg events, sagte: „Die Welt braucht mehr Energie, die zuverlässiger, an mehr Menschen und nachhaltiger bereitgestellt wird." Das Ausmaß dessen, was gebaut werden muss, ist außergewöhnlich, aber ebenso außergewöhnlich ist auch die Chance, die sich daraus ergibt. Während sich Regierungen, Industrie und Investoren in Bangkok versammeln, bietet die Gastech die Plattform, auf der Partnerschaften geschlossen, politische Weichen gestellt und die für ein langfristiges Wachstum notwendigen Investitionen vorangetrieben werden können."

In nur drei Tagen wird die Gastech ihre Rolle als führender Treffpunkt der gesamten Branche bekräftigen, um vor dem Hintergrund der rasant steigenden Nachfrage in Asien den weltweit wachsenden Energiebedarf anzugehen. Da Vertreter aller Branchen und Regionen zu Wort kommen, wird die Veranstaltung erneut die globale Agenda in den Bereichen Energiesicherheit, Widerstandsfähigkeit und langfristiges Wirtschaftswachstum prägen.

Über Gastech

Die Gastech ist die weltweit größte Messe und Konferenz für Erdgas, LNG, kohlenstoffarme Lösungen, Wasserstoff, Schifffahrt, KI im Energiebereich und Elektrifizierung. Zur Gastech 2026 werden voraussichtlich mehr als 50.000 Besucher aus über 150 Ländern, mehr als 800 ausstellende Unternehmen und mehr als 800 Referenten erwartet.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der offiziellen Gastech-Website. https://www.gastechevent.com 

Für die Medienakkreditierung besuchen Sie bitte das Gastech-Medienzentrum. Hier registrieren 

Über dmg events

Seit 1989 schafft dmg events Verbindungen, die Wachstum ermöglichen, indem das Unternehmen globale Branchen, Regierungen und Innovatoren zusammenbringt, um die Zusammenarbeit zu fördern, wirtschaftliche Chancen zu erschließen und bedeutende Fortschritte in den weltweit wichtigsten Märkten voranzutreiben. Durch wirkungsvolle Veranstaltungen und strategische Partnerschaften unterstützt dmg events Unternehmen und Gemeinden dabei, den Wandel zu meistern, Innovationen voranzutreiben und nachhaltigen Erfolg aufzubauen.

Mit 13 Niederlassungen weltweit veranstaltet dmg events jährlich mehr als 30 Veranstaltungen zu den Themen Energie und Politik. Auf vier Kontinenten bringen die führenden Veranstaltungen der Organisation, darunter die ADIPEC und die Gastech, politische Entscheidungsträger, Branchenführer, Investoren und Innovatoren zusammen, um sich über die Prioritäten auszutauschen, die die Zukunft der Energiesysteme und der globalen Märkte prägen.

 

Gastech Exhibition

Gastech Strategic Conference

Gastech 2026 Logo

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.