Gemeinsam die Zukunft gestalten! Was internationale Gäste beim Treffen der lokalen Führungskräfte aus China 2026 sowie während der Shandong-Partnerstädtewoche sagten

02.06.2026

JINAN, China, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vom 25. bis 29. Mai 2026 fanden das 7. Treffen der Kommunalpolitiker aus China sowie die „Shandong International Friendship Cities Cooperation and Exchange Week 2026" statt, die von der Volksregierung der Provinz Shandong, dem Sekretariat für die Zusammenarbeit zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Ländern sowie der Vereinigung der Provinzgouverneure Chinas ausgerichtet wurden. Mehr als 600 chinesische und internationale Gäste aus 44 Ländern sowie aus 15 Provinzen, autonomen Regionen und Städten Chinas kamen in Shandong zusammen, um die Zusammenarbeit voranzutreiben, Chancen zu nutzen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Aus welchen Ländern kamen die Gäste? Was waren ihre Eindrücke von Shandong? Und welche Bereiche der Zusammenarbeit und des Austauschs haben sie zu dieser Veranstaltung geführt? Reporter des Shandong International Communication Center führten mit den internationalen Gästen ein rasantes Frage-Antwort-Gespräch, bei dem Schlüsselbegriffe der Städtepartnerschaftszusammenarbeit Shandongs mit Mittel- und Osteuropa im Mittelpunkt standen.

 

 

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Greenpeace rechnet mit Milliardenaufwand für Entsorgung von Asbest-Schotter

15.06.2026

Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.

Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.

Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.

Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.