GENMA nimmt schwimmendes Umschlagsystem für westafrikanische Mineralexporte in Betrieb

02.07.2026

PREFEKTUR BOFFA, Guinea, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ -- GENMA, ein führender Anbieter von Lösungen für den maritimen Materialumschlag, gab die erfolgreiche Inbetriebnahme seines neuesten schwimmenden Umschlagsystems bekannt. Das System soll in Westafrika zum Einsatz kommen, um den Export von Mineralien zu unterstützen.

Was genau ist ein Umschlagsystem?

Es geht eine entscheidende logistische Herausforderung im weltweiten Bergbau an: Große Schiffe können nicht in Häfen mit flachem Wasser einlaufen.

Nehmen wir Boffa in Guinea als Beispiel – ein 300.000-Tonnen-Erzfrachter kann dort nicht anlegen. Die GENMA-Lösung ermöglicht es kleinen Lastkähnen, Mineralien am Kai zu laden, in tieferes Wasser zu fahren und die Ladung über das Umschlagsystem auf das große Schiff zu verladen. Das große Schiff muss den Hafen nicht anlaufen.

Dieses GENMA-System umfasst: 2 Deckkräne, 2 große Trichter, 1 Förderband und 1 Schiffsbelader. So funktioniert es: Die Kräne greifen das Erz vom Lastkahn auf und lassen es in die Trichter fallen; die Trichter beschicken das Förderband; das Förderband befördert das Material zum Schiffsbelader, der es gleichmäßig in den Laderaum des großen Schiffes lädt.

Was zeichnet dieses System aus?

1. Schnell, präzise und ruhig auf See:

Die Kräne verfügen über eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung – für sanftes Beschleunigen und Bremsen. Selbst bei schweren Lasten können die Bediener millimetergenaue Anpassungen vornehmen, um eine präzise und verschüttungsfreie Ablage zu gewährleisten. Der Kastenausleger bleibt unter Last stabil und minimiert so die Schiffsbewegungen.

Die großen Trichter bewältigen hohe Abgabemengen und versorgen das Förderband unterbrechungsfrei.

2. Für raue maritime Bedingungen ausgelegt

Salzwasserkorrosion setzt der Ausrüstung stark zu. Die Kräne von GENMA sind nach den höchsten Offshore-Standards konstruiert: Wichtige Komponenten sind im Inneren abgedichtet und zusätzlich mit einer mehrschichtigen Korrosionsschutzbeschichtung versehen. Ein niedriger Schwerpunkt und geringes Gewicht verbessern die Stabilität bei schwerer See – stabile Ausrüstung bedeutet schnelleren und sichereren Betrieb.

Der Schiffsbelader passt sich den ständigen Bewegungen zwischen schwimmenden Schiffen an (Gezeiten, Wellen). Seine teleskopierbare Rutsche und der schwenkbare Ausleger sorgen dafür, dass das Material sanft und mit minimalem Bruch aufkommt, unabhängig davon, wie sich die beiden Schiffe verschieben.

3. Einfache Wartung – mit GENMAs Vor-Ort-Support in Afrika

Um Ausfallzeiten aufgrund von Störungen zu minimieren, bei denen keine Ersatzteile oder Techniker in der Nähe sind, und um die Betriebskontinuität zu gewährleisten, hat GENMA vorausschauend gehandelt. Die Anlage ist auf einfache Wartung ausgelegt: Integrierte Hydraulikaggregate bedeuten weniger Leitungen und Leckstellen; wichtige Gelenke sind selbstschmierend; ein standardmäßiger Diagnoseanschluss identifiziert Probleme schnell.

Noch beruhigender: GENMA verfügt bereits über Servicezentren und Ersatzteillager in Tanger (Marokko) und Mombasa (Kenia). Das Lager in Boffa (Guinea) ist fast fertig und wird Mitte des Jahres eröffnet. Zudem sind langfristig eingesetzte Außendiensttechniker vor Ort stationiert. Bei jedem Problem – schnelle Reaktion, Ersatzteile vor Ort.

Alle Systeme getestet, einsatzbereit

Jeder Motor, jeder Sensor und jedes Steuerungssystem dieses GENMA-Umschlagsystems hat Einzel- und Systemtests bestanden. Die Inbetriebnahme ist abgeschlossen.

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme ist das System bereit für den Einsatz in Westafrika, wo es zum zuverlässigsten und leistungsstärksten Umschlaggerät für Schüttgut werden wird, über das unsere Kunden verfügen – und ihnen dabei helfen wird, ihre Aufgaben effizient zu erledigen, Fahrt für Fahrt.

 

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Wolftank Group passt Satzung an und bindet wichtigen Investor enger ein

15.06.2026

Die Wolftank Group hat auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung am 12. Juni 2026 den Kurs für die nächsten Jahre abgesteckt und zugleich die Kapitalmarktkompetenz im Aufsichtsrat ausgebaut. Die Aktionäre des auf Umwelttechnologien und emissionsfreie Infrastrukturlösungen spezialisierten Unternehmens stimmten allen zur Beschlussfassung vorgelegten Tagesordnungspunkten zu. Zentrale Themen waren die Präsentation des Jahresergebnisses 2025, die neue Wachstumsstrategie „GreenLead 2030“ sowie eine Satzungsänderung zur Erweiterung des Aufsichtsrats.

Mit „GreenLead 2030“ peilt die Wolftank Group nach Unternehmensangaben einen Umsatz von 250 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge von zwölf Prozent an. Nach der Vorstellung der Ergebnisse für 2025 folgte die Hauptversammlung dem Vorschlag des Vorstands, den im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025 ausgewiesenen Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Zugleich wurden Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr entlastet, was als Vertrauensbeweis der Aktionäre in die Unternehmensführung gewertet werden kann.

Strukturell stellte Wolftank die Weichen über eine Satzungsänderung, mit der die Höchstzahl der Aufsichtsratsmitglieder von fünf auf sechs angehoben wurde. Neben den bisherigen Mitgliedern Dr. Andreas Aufschnaiter (Vorsitz), Dr. Peter Podesser (stellvertretender Vorsitz), Dr. Peter Werth, David Hofmann und Raphaela Lindlbauer wurde erstmals Marcel Maschmeyer in das Kontrollgremium gewählt. Damit wird das Gremium um eine zusätzliche Stimme mit ausgewiesener Expertise im Investment- und Kapitalmarktbereich ergänzt.

Maschmeyer ist Vorstand der Paladin Langfrist KGaA und Geschäftsführer der Paladin Invest GmbH. Das auf börsennotierte Small- und Mid-Cap-Unternehmen spezialisierte Investmenthaus Paladin hat sein Engagement bei der Wolftank Group im vergangenen Jahr deutlich erhöht und zählt inzwischen zu den größten Aktionären des Unternehmens. Mit dem Einzug des Paladin-Vertreters in den Aufsichtsrat bindet Wolftank einen wichtigen Investor enger ein und verstärkt zugleich das Profil des Unternehmens gegenüber dem Kapitalmarkt.