LONDON, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Giorgio Bargiani, der in Italien geborene Barkeeper und stellvertretende Leiter der Mixologie in der Londoner Connaught Bar, wurde zum Gewinner des Altos Bartenders' Bartender Award 2026 gekürt – einer Auszeichnung im Rahmen der ersten Ausgabe Liste Europe's 50 Best Bars, gesponsert von Perrier Dieser prestigeträchtige Preis, der im Vorfeld der Live-Preisverleihung am Dienstag, dem 30. Juni 2026, bekannt gegeben wird, wird von den Barkeepern der diesjährigen Liste der Europe's 50 Best Bars gewählt, die einen Kollegen vorschlagen, der ihrer Meinung nach während des Abstimmungszeitraums einen bedeutenden Einfluss auf die globale Bar-Branche hatte.

Bargianis Karriere zeugt von seiner Leidenschaft, das Gästeerlebnis durch Liebe zum Detail, Kreativität und zwischenmenschliche Beziehungen zu bereichern. Geboren in Pisa, wuchs er im Umfeld des familieneigenen Restaurantbetriebs auf, bevor er in lokalen Bars arbeitete und schließlich zu Führungspositionen im Splendido in Portofino und im Le Manoir aux Quat'Saisons aufstieg. Er kam 2014 als Bar-Back zur Connaught Bar, stieg 2019 zum Head Mixologist auf und wurde später leitender Direktor.
Bargiani hat maßgeblich dazu beigetragen, das Erbe der Connaught Bar als eine der kultigsten Ausgehadressen Londons fortzuführen. Er ist eng verbunden mit dem weltberühmten Martini Service der Bar, den kunstvollen Cocktails und der Verbesserung des persönlichen Gästeerlebnisses, das den Ort auszeichnet. Er hat auch zum anhaltenden Erfolg der Bar in der Liste The World's 50 Best Bars beigetragen und ist weithin anerkannt für die Betreuung von Teams und den Aufbau einer starken globalen Barkeeper-Community.
Emma Sleight, Leiterin für Inhalte und Kreativbereich Europe's 50 Best Bars, sagt: „Als feste Größe in einer der renommiertesten Hotelbars Londons wird Giorgio Bargiani für seine Herzlichkeit, Großzügigkeit und sein Können bewundert. Sein Engagement für beständige Kreativität und serviceorientiertes Bartending hat ihm die Bewunderung von Kollegen in der gesamten Branche eingebracht und macht ihn zu einer naheliegenden Wahl für diese begehrte Auszeichnung."
Zum Gewinn der Auszeichnung sagt Bargiani: „Ich fühle mich durch diese Ehrung zutiefst geehrt und bin tief bewegt. Dadurch fühle ich mich dieser wunderbaren Bar-Community mehr denn je verbunden, und ich könnte all meinen Freunden und Kollegen nicht dankbarer sein. Für mich ist dies ein Anlass, der die positiven Einflüsse und Verbindungen, die wir Tag für Tag in unserer Branche aufbauen, wirklich würdigt, und ich hoffe, dass dies der Leitstern für das bleibt, wonach wir streben."
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Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.
Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.
Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.
Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.