KUALA LUMPUR, Malaysia, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Gravity Game Unite (GGU), die malaysische Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Spieleunternehmens Gravity, hat den 2. offenen Beta-Test (OBT2) für das PC-MMORPG Ragnarok Zero: Global offiziell gestartet.

Der zweite OBT läuft vom 7. Juli 2026 um 9:00 AM bis zum 15. Juli 2026 um 7:59 AM (malaysische Zeit) und steht Spielern in Südostasien, Europa und Ozeanien zur Verfügung. Dieser Test baut auf dem Feedback aus dem ersten OBT auf und enthält bemerkenswerte Verbesserungen hinsichtlich der inhaltlichen Qualität, der Lokalisierung und der Servicestabilität.
In dieser Phase können die Spieler mehrere wichtige neue Funktionen testen, darunter:
Get Poring stößt weiterhin auf großes Interesse; das Spiel verzeichnet eine hohe Anzahl an Anfragen von Spielern, die gespannt darauf sind, das neue Erlebnis mit Begleittieren zu entdecken. Auch für RO Factory gab es eine extrem starke Nachfrage, sodass die ursprüngliche Teilnehmerkapazität von 100 Plätzen fast unmittelbar nach Beginn der Anmeldephase erreicht war. Gravity Game Unite arbeitet derzeit intensiv daran, so schnell wie möglich weitere Plätze freizugeben, um der überwältigenden Resonanz gerecht zu werden.
Zur Feier des 2. OBT wurden zudem verschiedene Gemeinschaftsveranstaltungen vorbereitet:
Spieler können sofort teilnehmen, indem sie sich auf der offiziellen Website registrieren und den PC-Client herunterladen. Die Vorregistrierung für das Spiel ist ebenfalls möglich.
Offizielle Links:

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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.