Kathy Yang von der Hon Hai Technology Group (Foxconn) zum zweiten Mal von Fortune in die Liste „Most Powerful Women Asia 2026" aufgenommen

12.10.2026

Die Führungsrolle im Technologiesektor verdeutlicht Asiens beeindruckende Stärke

TAIPEI, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- In Anerkennung ihrer Verantwortung an der Schnittstelle zwischen der physischen Industriewelt und der Welt der KI beim weltweit größten Elektronikhersteller und Anbieter von KI-Servern wurde Kathy Yang von der Hon Hai Technology Group (Foxconn) (TWSE:2317) zum zweiten Mal von Fortune in die Liste der „Most Powerful Women Asia 2026" („Einflussreichste Frauen Asiens 2026") aufgenommen.

Als Geschäftsführerin des weltweiten Campusbetriebs sowie Leiterin des Geschäftsbereichs KI-Software und der KI-Infrastruktur bei Foxconn gehört Yang zu 16 Ausgezeichneten aus der Technologiebranche, dem am stärksten vertretenen Sektor auf der diesjährigen renommierten Liste, gefolgt vom Bankensektor mit 14. Ihre Präsenz spiegelt die zunehmend zentrale Rolle wider, die Technologie in der asiatischen Wirtschaft spielt, da Unternehmen aus den Bereichen digitale Plattformen und fortschrittliche Fertigung sowie aus anderen technologiegetriebenen Branchen an Größe und Einfluss gewinnen.

„Was im diesjährigen Ranking besonders auffällt, ist, wie sich die Machtverhältnisse in der asiatischen Wirtschaft entwickeln", sagte Charmian Choo, leitende Führungskraft für die Asien-Liste bei Fortune. „Wir beobachten, dass etablierte Führungskräfte weiterhin einige der größten Unternehmen der Region prägen, während gleichzeitig eine neue Generation die Karriereleiter erklimmt. Besonders auffällig ist die Bedeutung der Technologiebranche, die den wachsenden Einfluss dieses Sektors auf die asiatische Wirtschaft widerspiegelt und zeigt, dass Frauen bei diesem Wandel zunehmend eine Vorreiterrolle einnehmen."

„Frauen in Führungspositionen spielen eine wichtige Rolle bei der industriellen Revolution im Bereich der KI. Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, Technologie einzuführen, sondern die Arbeitsabläufe neu zu gestalten, in die Umschulung zu investieren und unseren Beschäftigten weltweit, Frauen wie Männern, dabei zu helfen, sich entsprechend weiterzuentwickeln", sagte Yang von Foxconn, deren Zuständigkeitsbereich die mehr als 240 Standorte von Foxconn in 24 Ländern umfasst. „In fünf Jahren werden die besten Fabriken nicht einfach die am stärksten automatisierten sein, sondern jene, in denen Menschen, KI und Roboter sich gegenseitig besser machen."

Anfang dieses Jahres wurde Yang von Fortune in die Liste der „Most Powerful Women in Business 2026" aufgenommen. Ihre Arbeit verbindet die globale Produktionskapazität, die technischen Kompetenzen sowie das betriebliche Know-how von Foxconn mit Software, Daten, Recheninfrastruktur und KI.

Yang war zuvor als turnusmäßige Vorstandsvorsitzende von Foxconn tätig und war die erste Frau in dieser Position. In dieser Funktion konzentrierte sie sich auf die Stärkung der unternehmensweiten Umsetzung, die geschäftsbereichsübergreifende Abstimmung sowie eine konsequente Governance in einem der weltweit größten und komplexesten Industriekonzerne. Sie ist gleichzeitig Vorstandsmitglied von Foxconn Industrial Internet (FII) sowie Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin von JUSDA, zwei wichtigen Unternehmensbereichen von Foxconn.

Informationen zu Fortune MPW Asia finden Sie hier.

Informationen zu Foxconn finden Sie hier.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/kathy-yang-von-der-hon-hai-technology-group-foxconn-zum-zweiten-mal-von-fortune-in-die-liste-most-powerful-women-asia-2026-aufgenommen-302906223.html

Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.