Von den über 15.000 Bewerbern beim CoCreate Pitch sind 71,3 Prozent Sologründer, die mit KI-Tools wie Accio Work arbeiten
NEW YORK, 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Alibaba.com, die weltweit führende B2B-E-Commerce-Plattform, hat heute neue Erkenntnisse aus mehr als 15.000 bisher eingegangenen Bewerbungen für seinen globalen CoCreate Pitch-Wettbewerb veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass künstliche Intelligenz (KI) das Unternehmertum grundlegend verändert und Solopreneure stärkt: 71 Prozent der Bewerber bezeichnen sich als Ein-Personen-Unternehmen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 40 Prozent im Vorjahreswettbewerb.

Von diesen Sologründern gaben 89 Prozent an, dass KI-Tools für ihren unternehmerischen Weg unverzichtbar sind und ihnen helfen, kritische Kompetenzlücken in Bereichen wie Industriedesign, Coding und Marketing zu schließen. Die Ergebnisse zeigen, wie rasant sich das Agentic Business durchsetzt – ein neues Modell, in dem KI-Agenten kritische Aufgaben übernehmen, die Hürden zur Unternehmensgründung senken und es Gründern ermöglichen, einfacher zu launchen und zu skalieren.
Der Einsatz von KI wird zum Mainstream – über Generationen hinweg
Über 70 Prozent der beworbenen Unternehmer beim CoCreate Pitch-Wettbewerb setzen inzwischen auf KI – ein erheblicher Sprung gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg ist generationsübergreifend, mit Nutzungsraten von über 80 Prozent in allen Altersgruppen – von Gen Z über Millennials bis hin zu vor 1980 geborenen Gen X'ler.
Alibaba.com hat letzten Monat die Rückkehr von CoCreate Pitch mit einem Gesamtpreispool von mehr als 1 Million US-Dollar und Finalrunden beider Wettbewerbe in den USA und Europa angekündigt. Bislang sind Bewerbungen von Unternehmern aus 132 Ländern eingegangen.
Dieses Jahr markiert eine entscheidende Wende gegenüber früheren Ausgaben: Accio Work, der sofort einsatzbereite KI-Agent von Alibaba.com für KMU, hat von Beginn an den Traum einer Unternehmensgründung weltweit einfacher und erreichbarer gemacht. Da sich der globale Handel vom traditionellen B2B- hin zum Agent-to-Agent-Commerce entwickelt, geben die CoCreate Pitch-Einreichungen einen frühen Einblick, wie sich dieser Wandel vollzieht.
Vom B2B zum Agent-to-Agent Commerce
„Die diesjährigen Bewerbungstrends zeigen, dass KI die Regeln des Unternehmertums neu schreibt und den Aufstieg von Ein-Personen-Unternehmen vorantreibt und es einer einzelnen Person ermöglicht, an einem einzigen Tag das zu leisten, wofür früher mehrere Spezialisten nötig waren", sagte Liz Wang, Global Head of Commercial Strategy bei Alibaba.com. „Wir haben das CoCreate Pitch-Bewerbungsformular auf nur sechs Felder reduziert, weil KI die Tiefe hinter einem einfachen Pitch verstehen kann und sofort Schmerzpunkte, Logik und Potenzial erkennt. Dies weist auf die Zukunft des Agent-to-Agent-Commerce hin, in der KI im Namen von Unternehmern mit Lieferanten, Logistikdienstleistern und Fabriken interagieren kann und kleinen Unternehmen hilft, in der nächsten Ära zu bestehen und erfolgreich zu sein."
Knapp 35 Prozent der US-Bewerber nannten Burnout in ihrem aktuellen Job als Hauptmotivation für die Gründung eines eigenen Unternehmens. US-Gründer zeigten zudem ein ausgeprägtes „idea-first"-Muster: 40,5 Prozent hatten noch keinen Auftragshersteller gefunden, aber bereits ansprechende Marken-Websites und 3D-Produktvisualisierungen erstellt.
Bewerber aus dem Vereinigten Königreich fielen durch den hohen Anteil an Fachleuten auf, die den Schritt ins Unternehmertum wagen. Knapp 12 Prozent sind derzeit im Gesundheitswesen tätig, 10 Prozent in den Bereichen Ingenieurwesen oder Technologie und 6 Prozent in Finance oder Beratung. In Frankreich und Deutschland stach Nachhaltigkeit als prägendes unternehmerisches Thema hervor: 19 Prozent der Projekte aus diesen beiden Märkten konzentrierten sich auf umweltfreundliche oder nachhaltige Produkte.
In diesem Jahr ist CoCreate Pitch in drei Kategorien unterteilt: den General SMEs Track, den 0-to-1 Startup Track und den Students Track. Der 0-to-1 Startup Track, der für Gründer konzipiert wurde, die Accio Work nutzen, um erste Konzepte zum Leben zu erwecken, macht derzeit 65 Prozent aller Bewerbungen aus – ein Zeichen für die starke Dynamik unter Frühphasen-Unternehmern, die KI nutzen, um vom Konzept zum Prototyp und zur Markteinführung zu gelangen.
Die Finalrunden in den USA und Europa finden im Rahmen von CoCreate 2026 in Los Angeles vom 9.–10. September und in London vom 19.–20. November statt. Weitere Informationen finden Sie auf der CoCreate Pitch-Veranstaltungsseite: https://www.alibabacocreate.com/pitch.
Die vollständigen Wettbewerbsregeln, Teilnahmebedingungen und Preisdetails entnehmen Sie bitte der offiziellen CoCreate Pitch-Website. Der Veranstalter behält sich das Recht auf abschließende Auslegung vor.
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Über CoCreate
CoCreate ist die weltweit führende Sourcing-Veranstaltung, die globale E-Commerce-Verkäufer, Einzelhändler und Großhändler mit führenden Herstellern und Branchenexperten zusammenbringt. Durch die Förderung der persönlichen Zusammenarbeit ermöglicht der Gipfel Unternehmen, innovative Produkte zu entdecken, Lieferketten zu optimieren und Partnerschaften aufzubauen, die langfristiges Wachstum vorantreiben.
Über Alibaba.com
Alibaba.com wurde 1999 gegründet und ist eine führende E-Commerce-Plattform für den globalen Business-to-Business (B2B)-Handel, die Einkäufer und Lieferanten aus über 200 Ländern und Regionen weltweit bedient. Das Unternehmen bietet B2B-Handelslösungen aus einer Hand, die verschiedene Bereiche der Wertschöpfungskette des grenzüberschreitenden Handels abdecken. Alibaba.com stellt Unternehmen Tools bereit, die ihnen helfen, ein globales Publikum für ihre Produkte zu erreichen, neue Produkte und Lieferanten zu finden und schnell und effizient Bestellungen online aufzugeben. Alibaba.com ist Teil der Alibaba International Digital Commerce Group.
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Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.
Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.
Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.
Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.