HANNOVER, Deutschland, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am 10. Juni, dem Eröffnungstag der The Tire Cologne 2026, stellte Linglong Tire weltweit seinen neuen Ultra-Hochleistungsreifen (UHP) vor: den SPORT MASTER 2. Die Veranstaltung zog über 100 internationale Kunden und Medienvertreter an und war damit eines der beachtlichsten Debüts der Messe.

Unter der Leitung des europäischen Technikteams von Linglong wurde der SPORT MASTER 2 umfassend getestet und wird im europäischen Werk von Linglong hergestellt – dem ersten Produktionsstandort eines chinesischen Reifenherstellers in Europa, der bereits von Ford (Q1), Volkswagen, Audi und BMW zertifiziert wurde. Dieser Kreislauf aus „lokaler Forschung und Entwicklung, lokaler Validierung und lokaler Produktion" stellt sicher, dass das Produkt die strengen europäischen Standards in Bezug auf Handhabung, Sicherheit und Nachhaltigkeit erfüllt, und markiert damit Linglongs Wandel von der „Globalisierung" hin zur „Aufwertung im Premiumsegment".
Drei Durchbrüche
Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet der SPORT MASTER 2 drei wesentliche Verbesserungen:
Der Reifen verfügt zudem über eine Lasergravur über die gesamte Seitenwand, die für eine samtartige schwarze Oberfläche sorgt, sowie über Motive mit der Zielflagge. Er ist in den Größen 16–22 Zoll für Limousinen, Sportwagen und SUVs/CUVs erhältlich. Die ersten 74 Größen werden im Frühjahr 2027 im europäischen Werk in vom Band laufen.
Weitere Kernprodukte von LingLong, LEAO und CROSSWIND – Pkw-, Nutzfahrzeug- und Spezialreifen – deckten vielfältige Transportanforderungen ab.
Mit dem SPORT MASTER 2 als Flaggschiff dringt Linglong in das Kerngeschäft des globalen UHP-Marktes vor – ein Meilenstein seiner „Drei-Stufen-Strategie" und ein Beweis dafür, dass chinesische Reifenmarken jetzt auch im Premiumsegment Maßstäbe setzen können.
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Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.