LONDON, Aug. 18, 2026 /PRNewswire/ -- Hankook Tire & Technology Co., Ltd. (hereafter Hankook), the exclusive tyre supplier to the ABB FIA Formula E World Championship, supplied the entire grid as Season 12 (2025/26) concluded with Rounds 16 and 17 at the 2026 Hankook London E-Prix.
The London double-header crowned Porsche Formula E Team's Pascal Wehrlein as the Season 12 Drivers' World Champion, securing his second Formula E title. Jaguar TCS Racing claimed the Teams' World Championship, while Porsche had already wrapped up the Manufacturers' World Championship in Tokyo three weeks earlier.
In Round 16, Wehrlein converted pole position into victory ahead of Andretti's Jake Dennis and Jaguar TCS Racing's António Félix da Costa. Round 17 was won by DS PENSKE's Taylor Barnard, who claimed his maiden Formula E victory ahead of Mahindra Racing's Nyck de Vries and Edoardo Mortara. During Round 17, Wehrlein finished outside the points but had done enough across the weekend to secure the Drivers' World Championship.
Dry and stable conditions across the double-header kept the focus firmly on the circuit itself, where cars repeatedly moved between smooth indoor flooring and outdoor asphalt. With grip changing between the two surfaces, tyre warm-up, track position and consistent performance remained important throughout the weekend. Tyre warm-up remained important in qualifying, at the start and after restarts, while stable performance allowed teams to concentrate on setup, energy management and strategy.
"London was a fitting final challenge for the iON Race," said Manfred Sandbichler, Senior Director of Hankook Motorsport. "Hankook iON Race delivered the consistency and reliability, which have underpinned our four seasons in Formula E, across the circuit's contrasting indoor and outdoor sections. Congratulations to Pascal Wehrlein on securing the championship, and thank you to Formula E, the FIA, the teams and the drivers for their trust and close cooperation throughout the GEN3 era."
In Formula E's Fan Village, Hankook showcased its iON tyre technology and unveiled the winning design from its 'Make it Yours, Make it Race' AI helmet campaign. The creator received the full-scale racing helmet, while Formula E drivers Maximilian Günther and Taylor Barnard joined a fan signing session.
Hankook began supplying the full Formula E grid at the start of Season 9 in January 2023 and remained the championship's exclusive tyre supplier throughout the GEN3 and GEN3 Evo generations. Over four seasons, the programme gave Hankook extensive experience in electric racing across a broad range of circuits, surfaces, temperatures and weather conditions.
The knowledge gained through Formula E will continue to support Hankook's tyre development and future motorsport activities.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/london-finale-brings-hankooks-four-seasons-in-formula-e-to-a-close-302853464.html
Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.