GENEVA, June 2, 2026 /PRNewswire/ -- National Bank of Greece (NBG) has joined Komgo's global trade finance network, marking a strategic milestone in the bank's international expansion. The partnership connects NBG to a leading multi-bank digital platform trusted by corporates and financial institutions worldwide, enabling the bank to extend its trade finance capabilities beyond Greece and deepen its engagement with international clients.

Benefits for NBG from this collaboration
As part of its strategic vision to expand its international activities, National Bank of Greece has partnered with Komgo, a leading global digital network for trade and working-capital finance. The collaboration connects NBG to an international ecosystem of corporates and financial institutions, enabling international access for Greek corporates, while creating new origination channels across key trade corridors and client segments beyond domestic market. By leveraging Komgo's global network and advanced technology, National Bank of Greece is now positioned to originate new opportunities, strengthen its footprint in international markets and create value for its corporate clients, contributing to a more integrated and digital trade ecosystem across the region.
Management perspectives
"Partnering with Komgo is fully aligned with our international ambition. It gives NBG immediate connectivity to a global network of trade participants, stronger origination in cross-border flows, and deeper engagement with international clients. As we grow our international franchise, this collaboration positions NBG as a gateway to global trade and a trusted partner for both Greek and international clients operating across borders," said Harry C. Vovos, Assistant General Manager, Corporate and Investment Banking at NBG.
"We are delighted to welcome National Bank of Greece to the Komgo network. NBG is a cornerstone of the Greek financial ecosystem, and their decision to join is a strong signal of the accelerating digitalisation of trade finance in the region," said Baptiste Audren, Chief Revenue Officer at Komgo.
About National Bank of Greece
National Bank of Greece is one of the country's leading financial institutions, with over 185 years of history supporting the development of the Greek economy. The Bank provides a wide range of financial services across retail, corporate and investment banking, while continuously investing in digital innovation to enhance the experience of its customers. With a strong domestic presence and growing international footprint, NBG supports businesses in achieving their growth and international expansion ambitions.
The full announcement is available on the Komgo newsroom.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.