BERLIN, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- NAVEE Commercial kehrte auf die Micromobility Europe 2026 zurück und präsentierte ein erweitertes Produktportfolio, das die Bereiche Shared Mobility, Lieferdienste, Energielösungen und barrierefreier Transport umfasst. Im Mittelpunkt der diesjährigen Präsentation stand die Vorstellung des neuen N2-E-Bike-Sharing-Modells sowie von Lösungen für den realen Flottenbetrieb.

Ein smarterer Ansatz für E-Bike-Sharing
Das auf einer 24-Zoll-Plattform basierende N2 bietet ein stabiles und komfortables Fahrgefühl und ist dabei leicht, wendig und im täglichen Betrieb einfacher zu handhaben.
„Die Zukunft der geteilten Mobilität liegt im Bau des intelligentesten Fahrzeugs", sagte Kaiyu Gu, Direktor des europäischen Marktes bei NAVEE Commercial. „Beim N2 haben wir uns auf die täglichen Herausforderungen der Betreiber konzentriert: Wartungszyklen, Parkbeschränkungen, Flotteneffizienz und Gesamtbetriebskosten, während das Fahrerlebnis intuitiv und komfortabel bleibt."
Das für europäische Städte konzipierte N2 unterstützt die Einhaltung von Parkvorschriften und Nachhaltigkeitsziele, während die Batteriekompatibilität innerhalb des Ökosystems von NAVEE Commercial das Laden und die Wartung vereinfacht. Nach Angaben des Unternehmens kann das Modell in weniger als 120 Tagen die Gewinnschwelle erreichen.
Über die geteilte Mobilität hinaus
Neben dem N2 stellte NAVEE Commercial das PB1-Sharing-Powerbank-System vor, das 22,5-W-Schnellladen unterstützt und flexibel in Einzelhandelsgeschäften, Cafés, Einkaufszentren und Verkehrsknotenpunkten eingesetzt werden kann, womit das Unternehmen in den Bereich der urbanen Energieversorgung einsteigt.
Das breitere Produktportfolio umfasste die Sharing-E-Scooter V2 Pro und V2 Lite, das Sharing-E-Bike M2, die Lieferfahrzeuge XM1 und X1, das Fahrrad B1 sowie die „Love Mobility" LM1.
Der V2 Pro bietet eine Reichweite von bis zu 110 km, einen extrem niedrigen Standby-Stromverbrauch und eine modulare Struktur, die Wartungsaufwand und Ausfallzeiten reduziert, und bleibt damit ein führendes Produkt im Ansatz von NAVEE Commercial für hochfrequente geteilte Mobilität.
Das LM1 Love Mobility bietet älteren und behinderten Nutzern eine sicherere, einfachere und barrierefreiere Transportlösung für niedrige Geschwindigkeiten.
NAVEE Commercial stellte außerdem die City-King-Plattform vor, eine integrierte Plattform, die Fahrzeuge, Cloud-Management und Betriebswerkzeuge miteinander verbindet, um den Flottenbetrieb zu vereinfachen.
Blick in die Zukunft mit Betreibern
In den letzten Jahren hat NAVEE Commercial seine Partnerschaften mit Betreibern weltweit gestärkt und seine Produkte anhand von Rückmeldungen aus der Praxis und sich wandelnden Marktanforderungen kontinuierlich weiterentwickelt, um sein Engagement für die Entwicklung intelligenterer und zuverlässigerer Mobilitätslösungen für die Branche zu bekräftigen.
„Wir beobachten, dass Betreiber über einzelne Fahrzeuge hinaus auf langfristige betriebliche Nachhaltigkeit blicken", sagte Olivia Zhan, Global Sharing Business Leader bei NAVEE Commercial. „Deshalb bauen wir sowohl unser Produktökosystem als auch unsere betrieblichen Fähigkeiten weiter aus – von Shared Mobility und Lieferdiensten bis hin zu Energielösungen und Flottenmanagement."
Medienkontakt:
Ding Juntao
dingjuntao@navee.tech
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Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.
Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.
Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.
Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.