BENGALURU, Indien, 18. August 2026 /PRNewswire/ -- Prodigy Technovations Pvt. Ltd, ein führender Anbieter von Lösungen zur Protokollanalyse, gibt stolz die erfolgreiche Erprobung und Markteinführung des PGY-UFS5-EX-PA bekannt. Dieses bahnbrechende Tool ist der branchenweit erste UFS 5.0-Protokoll-Exerciser und -Analysator, der entwickelt wurde, um die Entwicklung von Flash-Speicherschnittstellen der nächsten Generation zu beschleunigen, die für das schnell wachsende, KI-gesteuerte Ökosystem erforderlich sind.
Der PGY-UFS5-EX-PA unterstützt MIPI M-PHY® v6.0, MIPI UniPro® v3.0 sowie die JEDEC-UFS-5.0-Spezifikation und ermöglicht Datenübertragungsraten von 46,64 Gbit/s pro Lane. Dieser enorme Sprung im Durchsatz ist entscheidend für die nahtlose Ausführung von Workloads im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), für Hochgeschwindigkeits-Mobilcomputing, für ADAS im Automobilbereich sowie für immersive AR/VR-Anwendungen.
Da sich die KI von der Cloud zum „Edge" verlagert, benötigen mobile Geräte und SoCs für den Automobilbereich eine beispiellose Speicherleistung, um komplexe große Sprachmodelle (LLMs) und die Echtzeit-Datenverarbeitung zu bewältigen. Der PGY-UFS5-EX-PA bietet Entwicklungs- und Testingenieuren die unverzichtbaren Werkzeuge zur Validierung von UniPro v3.0- und UFS 5.0-Designs und stellt sicher, dass diese die strengen Zuverlässigkeits- und Leistungsstandards des KI-Zeitalters erfüllen.
„Der Wandel hin zu gerätebasierter KI erfordert eine grundlegende Veränderung in der Art und Weise, wie auf Daten zugegriffen und diese übertragen werden", sagte Godfree Coelho, Gründer und CEO von Prodigy Technovations. „Unsere innovative Messlösung und die Protokollanalysefunktionen des PGY-UFS5-EX-PA bewältigen die besonderen Herausforderungen bei der Signalerfassung von PAM4 bei 46,64 Gbit/s. Indem wir diese Hürden überwinden, versetzen wir SoC- und UFS 5.0-Anbieter in die Lage, die hochleistungsfähigen Speichergrundlagen mit geringer Latenz zu schaffen, die KI-gesteuerte Anwendungen erfordern."
Prodigy Technovations ist seit langem ein beständiges Contributor-Mitglied der MIPI Alliance und beteiligt sich aktiv an den Arbeitsgruppen M-PHY und UniPro.
„Die MIPI Alliance begrüßt die fortgesetzten Entwicklungsaktivitäten rund um Tools wie dem PGY-UFS5-EX-PA, die die Implementierung und Validierung von M-PHY v6.0 und UniPro v3.0 unterstützen", sagte Peter Lefkin, Executive Director der MIPI Alliance. „Diese Bemühungen tragen zu einem gesunden Ökosystem bei, indem sie Unternehmen dabei helfen, diese Spezifikationen für eine Vielzahl von Anwendungen zu bewerten und einzuführen."
Zu den wichtigsten Merkmalen des PGY-UFS5.0-EX-PA gehören:
Preise und Verfügbarkeit
Das Modell PGY-UFS5.0-EX-PA ist ab sofort bestellbar. Für Testanfragen oder Preisinformationen wenden Sie sich bitte an contact@prodigytechno.com.
Informationen zu Prodigy Technovations
Prodigy Technovations bietet Lösungen für die Protokollanalyse, Decodierung und das Testen der PHY-Schicht für Technologien wie PCIe 5.0, eMMC, SD, SDIO, UHS-II, MIPI I3C, MIPI RFFE und MIPI SPMI und unterstützt Ingenieure so bei der Validierung komplexer Hardware-Designs.
Kontakt:
Godfree Coelho
Godfree.coelho@prodigytechno.com
+91 8042126100
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/prodigy-technovations-stellt-den-branchenweit-ersten-ufs-5-0-protokoll-exerciser-und--analysator-vor-um-die-ara-ki-gestutzter-speicherlosungen-voranzutreiben-302854120.html
Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.