Neues Produkt bietet einheitliche Ausführungsarchitektur und bringt Intelligenz, Ausfallsicherheit und Unternehmensskalierbarkeit in den modernen Fertigungsbetrieb ein
MILWAUKEE, Wis., 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute die Verfügbarkeit von FactoryTalk® ResilientEdge™ bekannt gegeben, einer Ausführungsarchitektur der nächsten Generation, die für den autonomen Fertigungsbetrieb in hochautomatisierten Umgebungen entwickelt wurde.
FactoryTalk ResilientEdge basiert auf FactoryTalk Optix™ und ist im gesamten Portfolio von Rockwell Automation integriert, einschließlich des Plex Manufacturing Execution Systems (MES). Die Lösung stellt eine zentrale Ausführungsebene für Maschinen, Mitarbeiter und Produktionssysteme bereit. Die Plattform bietet eine planbare Ausführung mit geringer Latenz am Edge sowie Cloud-Funktionen für Analysen, KI-Schulungen und Unternehmensorchestrierung. Die Kombination aus Edge und Cloud sichert einen kontinuierlichen Betrieb auch bei einem Verbindungsausfall.
Das einheitliche Ausführungsmodell
FactoryTalk ResilientEdge verwandelt erweiterte Fertigungsfunktionen in eine standardisierte Betriebsinfrastruktur, indem es Anlagenmodelle, Konnektivität, Ausführung und Intelligenz in einem einzigen Framework vereint. FactoryTalk ResilientEdge bietet Usern eine Vielzahl innovativer Funktionen, darunter ein gemeinsames Produktionsmodell, native und interoperable Konnektivität, Edge-Ausführung in Echtzeit mit eingebetteter Geschäftslogik, Analysen im Cloud-Maßstab und KI. Das Ergebnis ist ein Ausführungssystem, das die Trennung zwischen Betriebstechnologie (OT) und Informationstechnologie (IT) aufhebt und die Komplexität bei der Bereitstellung und Weiterentwicklung eines modernen Fertigungsbetriebs erheblich reduziert.
„In einer Zeit, in der 95 Prozent der Hersteller KI und maschinelles Lernen vorantreiben, ermöglicht FactoryTalk ResilientEdge eine neue Fertigungsklasse", so Anthony Murphy, Vice President of Product Management bei Rockwell Automation. „Hersteller können Automatisierung, Intelligenz und Autonomie in ihrem gesamten Betrieb ausbauen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit der Cloud bewahren, sodass sie schnellere Bereitstellungen durchführen und ihre Gesamtbetriebskosten senken können."
KI-gestützte Autonomie
Moderne Automatisierungsinitiativen erfordern eine zuverlässige Ausführung, einen strukturierten Datenfluss sowie eine skalierbare Architektur als Grundlage für erweiterte Analysen und KI-Initiativen. FactoryTalk ResilientEdge bietet eine stabile Ausführungsebene, die erweiterte Analysen, KI und Closed-Loop-Optimierung ohne Leistungseinbußen auf Anlagenebene unterstützt.
Sicher, interoperabel und skalierbar
FactoryTalk ResilientEdge erleichtert Herstellern die Modernisierung ihres Betriebs, indem es die Ausfallsicherheit verbessert, für Rockwell Automation-Ökosysteme optimiert ist und gleichzeitig offen und in heterogenen Produktionsumgebungen interoperabel bleibt. Die Sicherheit, Interoperabilität und Skalierbarkeit des neuen Angebots ist ein Beleg für die elastischen MES-Lösungen von Rockwell.
Schnellere Bereitstellung und niedrigere Lebenszykluskosten
Durch die verringerte Integrationskomplexität, das zentralisierte Monitoring und die Unterstützung für modulare Skalierbarkeit lassen sich mit FactoryTalk ResilientEdge die Lebenszykluskosten senken und die Bereitstellung beschleunigen. FactoryTalk ResilientEdge-Funktionen können nach Bedarf bereitgestellt werden und unterstützen Unternehmen, die eine gestaffelte Modernisierungsstrategie verfolgen.
FactoryTalk ResilientEdge ist heute weltweit verfügbar und stellt einen grundlegenden Wandel bei der Skalierung von Ausführungssystemen dar.
Weitere Informationen über FactoryTalk ResilientEdge finden Sie hier.
Über Rockwell Automation
Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK) ist ein weltweit führender Anbieter für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Kreativität von Menschen mit der Leistungsfähigkeit von Technologie, um die Grenzen des menschlich Möglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee, Wisconsin, USA. Rockwell Automation beschäftigt etwa 26 000 Mitarbeiter, die Kunden in mehr als 100 Ländern zur Seite stehen (Stand: Ende Fiskaljahr 2025). Weitere Informationen zur Umsetzung des Connected Enterprise® in Industrieunternehmen finden Sie unter www.rockwellautomation.com.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/rockwell-automation-stellt-factorytalk-resilientedge-fur-autonomen-skalierbaren-fertigungsbetrieb-vor-302798672.html
Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.