HONG KONG, Aug. 12, 2026 /PRNewswire/ -- Season Group has been awarded the EcoVadis Silver Medal, recognizing the company among the top 15% of organizations assessed by EcoVadis for its sustainability management practices. The achievement reflects Season Group's commitment to responsible business practices and reinforces the trust customers place in the company as a long-term manufacturing partner.
EcoVadis assesses companies across four areas: Environment, Labor & Human Rights, Ethics, and Sustainable Procurement. Season Group's Silver Medal recognition reflects the company's continued efforts to strengthen responsible business practices across its operations and supply chain.
Manufacturing involves complex challenges, from managing energy consumption and resource usage to maintaining responsible supply chains. As an electronics design and manufacturing company, Season Group is continuously strengthening its operations to reduce environmental impact, improve operational efficiency, and operate responsibly across its global manufacturing network.
Sustainability is also an increasingly important consideration for customers developing complex electronic products. Companies across Industrial, Power, Security, and Automotive & Aerospace markets are looking for partners who can support their business goals while operating responsibly. For Season Group, this commitment extends beyond meeting customer expectations — it is part of the company's mission to improve the world's living standard by designing and manufacturing products that deliver lasting value.
"Receiving the EcoVadis Silver Medal reflects the commitment of our teams across the globe to continuously improve how we operate," said Carl Hung, CEO at Season Group. "Sustainability is embedded into the way we design, manufacture, and support the products we help bring to market. This recognition reinforces our commitment to operating responsibly while supporting the evolving needs of our customers."
The EcoVadis Silver Medal represents another step in Season Group's ongoing sustainability journey. As customer expectations and supply chain requirements continue evolving, the company remains focused on strengthening its practices and creating long-term value for its customers and stakeholders.
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About Season Group
Season Group is a global electronics design and manufacturing company established in 1975, helping customers develop, industrialize, and manufacture complex electronic products. With operations across the United Kingdom, Mexico, Malaysia, and China, the company supports every stage of the product lifecycle, from New Product Introduction (NPI) and Design for Manufacturability (DFM) through to volume production and global manufacturing transfers.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.