Shantha Biologics gibt Zusammenarbeit im Bereich der Abfüllung und Endverarbeitung von Karpulen bekannt

01.07.2026

HYDERABAD, Indien, 1. juli 2026 /PRNewswire/ -- Shantha Biologics gab heute bekannt, dass das Unternehmen mit Novo Nordisk eine Outsourcing-Vereinbarung über die Erbringung von Fertigungsdienstleistungen für die Abfüllung und Endverarbeitung von Karpulen in Indien abgeschlossen hat.

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Die Vereinbarung mit Novo Nordisk unterstreicht die anhaltende Ausrichtung von Shantha Biologics auf eine hochwertige Fertigungsleistung sowie die Rolle des Unternehmens als vertrauenswürdiger Partner für globale Unternehmen der Gesundheitsbranche. Die Zusammenarbeit unterliegt den von den Parteien vereinbarten vertraglichen Rahmenbedingungen und erfolgt unter Einhaltung der geltenden Qualitäts-, Compliance- und regulatorischen Anforderungen.

„Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit, die das Vertrauen in die Kompetenzen von Shantha Biologics und unser Engagement für zuverlässige, hochwertige Dienstleistungen für die Abfüllung und Endverarbeitung von Karpulen widerspiegelt", sagte Dr. Vishy Chebrol, Direktor bei Shantha Biologics. „Wir freuen uns darauf, diese Partnerschaft durch eine starke Umsetzung in der Produktion sowie einen anhaltenden Fokus auf Qualität und Compliance zu unterstützen."

Zu finanziellen Konditionen oder weiteren Einzelheiten der Vereinbarung werden keine Angaben gemacht.

Informationen zu Shantha Biologics

Shantha Biologics ist ein pharmazeutisches Produktionsunternehmen mit Sitz in Hyderabad, Indien, dessen Kompetenzen die Bereiche Impfstoffe, Biologika und spezialisierte sterile Fertigung umfassen. Das Unternehmen verfügt über eigens dafür errichtete Kapazitäten für sterile Abfüllung und Endverarbeitung, einschließlich Karpulenabfüllung, und arbeitet mit globalen Pharma- und Biotechnologieunternehmen zusammen, um hochwertige Entwicklungsleistungen und aseptische Fertigung anzubieten, die internationalen Qualitäts- und Compliance-Standards entsprechen.

Medienkontakt:

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mrkraju@shanthabiologics.com

Sashi Pochimcharla

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Purpurfarbene Busse statt Züge: Deutsche Bahn modernisiert Ostbayerns zentrale Magistrale

15.06.2026

Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.

Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.

Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.