SINEXCEL bringt StellaON 1250K/1575K auf den Markt, um die Energiespeicherung im Großmaßstab in Europa voranzutreiben

07.07.2026

MÜNCHEN, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Intersolar Europe 2026 stellte SINEXCEL (300693.SZ) den Wechselrichter StellaON 1250K/1575K vor, der mit Bauteilen von Infineon ausgestattet ist, um den sich wandelnden Anforderungen Europas hinsichtlich Umweltverträglichkeit, Netzstabilität und Lebenszyklusökonomie gerecht zu werden und den Energiewert durch umfassende Anpassungsfähigkeit zu maximieren.

SINEXCEL Launches StellaON 1250K/1575K to Advance Utility-Scale Energy Storage in Europe

Universelle Anpassungsfähigkeit an raue Umgebungsbedingungen, Belastungen und Stromnetze

StellaON basiert auf dem Konzept der Omni-Adaptabilität und wurde entwickelt, um in rauen Umgebungen, anspruchsvollen Netzwerken und groß angelegten Anwendungen zuverlässig zu funktionieren.

Angetrieben von den EconoDUAL™3-Modulen von Infineon mit geringem thermischen Widerstand liefert der StellaON 1250K/1575K eine kontinuierliche, kompromisslose Ausgangsleistung bei 55 °C10 °C über dem Branchendurchschnitt, beseitigt eine Leistungsreduzierung von 15 % bis 20 % und senkt gleichzeitig die Kosten für Überdimensionierung um bis zu 20 %.

Dank seines Gehäuses der Schutzart IP65 und der Korrosionsschutzklasse C5 funktioniert er auch unter extremen klimatischen Bedingungen einwandfrei und hält dabei den Geräuschpegel bei nur 65 dB, was den strengen europäischen Genehmigungsvorschriften für den städtischen Einsatz entspricht.

Um den sich wandelnden Anforderungen an das europäische Stromnetz, einschließlich NC RfG 2.0, gerecht zu werden, verfügt der StellaON über Netzformungsfunktionen mit PQ-, VF-, VSG- und SVG-Modi, unterstützt eine 1,5-fache Überlastung für 60 Sekunden (im Vergleich zum Branchendurchschnitt von 1,2-fach), bietet eine Netzstabilisierungsleistung im GW-Bereich sowie Black-Start-Fähigkeit und ermöglicht den Parallelbetrieb von vier AC/DC-Einheiten, wodurch eine höhere Skalierbarkeit, Redundanz und Netzstabilität für groß angelegte Einsätze gewährleistet wird.

Effizienz während des gesamten Lebenszyklus erschließen

Der wahre Nutzwert zeigt sich erst mit der Zeit.

StellaON erreicht einen maximalen Wirkungsgrad von 98,5 % bei Volllast und eine Steigerung des Round-Trip-Wirkungsgrads um 0,6 %, wodurch die Levelized Cost of Storage (LCOS) erheblich gesenkt werden.

Die modularen Konfigurationen decken Laufzeiten von 1 bis 8 Stunden ab und lassen sich nahtlos von MV-Stationen mit einer Länge von 20 Fuß und einer Leistung von 2,5 MW bis hin zu MV-Stationen mit einer Länge von 40 Fuß und einer Leistung von 12,5 MW skalieren.

Im Bereich Betrieb und Wartung senkt ein innovatives, selbstreinigendes Design die Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer um 15 %. Er verfügt über eine mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF) von mehr als 300.000 Stunden, was eine Verfügbarkeit von 99 % gewährleistet, wobei der Austausch wichtiger Komponenten in weniger als einer Stunde und der vollständige Austausch des PCS in weniger als zwei Stunden erfolgt.

Weltweite Einsätze bestätigen die Marktreife

Nach dem erfolgreichen Netzanschluss in Vietnam im März 2026, bei dem sich das System unter extremer Hitze und Luftfeuchtigkeit als zuverlässig erwiesen hat, erzielte StellaON im ersten Halbjahr 2026 Aufträge im Umfang von mehr als 500 MW; derzeit werden über 15 Projekte in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in Afrika umgesetzt.

Die Lösung entspricht den Netzvorschriften in Deutschland, Polen, den Niederlanden, Belgien und Rumänien; Zertifizierungen für Spanien und die USA werden in Kürze folgen.

Informationen zu SINEXCEL

SINEXCEL wurde 2007 gegründet und ist ein Pionier in den Bereichen Energiespeicherung, Ladelösungen für Elektrofahrzeuge sowie Lösungen für Energiequalität. Mit einer installierten Speicherkapazität von 17 GW, 200.000 Gleichstrom-Ladestationen für Elektrofahrzeuge und einem installierten aktiven Oberschwingungsfilter mit einer Leistung von fast 20 Millionen Ampere arbeitet SINEXCEL mit Branchenführern zusammen, um die Energieunabhängigkeit voranzutreiben.

Kontakt: melody_yu@sinexcel.com

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Purpurfarbene Busse statt Züge: Deutsche Bahn modernisiert Ostbayerns zentrale Magistrale

15.06.2026

Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.

Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.

Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.