Global research reveals increasing compliance complexity, accelerating AI adoption, and a growing shift toward connected oversight
ROCKVILLE, Md., July 14, 2026 /PRNewswire/ -- StarCompliance (Star), a leading provider of employee and firm compliance technology solutions, today announced the release of its inaugural 2026 Global Compliance Benchmark Study, offering a comprehensive view of the priorities, challenges, and trends shaping compliance programs across the global financial services industry.
Based on responses from more than 300 compliance, risk, and technology professionals, the study examines how firms are navigating increasing regulatory expectations, emerging employee conduct risks, artificial intelligence adoption, surveillance modernization, information barrier management, and operational transformation.
The findings reveal a compliance function that is becoming increasingly strategic, technology-enabled, and embedded within business operations.
Among the study's key findings:
The study also highlights a profession balancing modernization efforts with rising expectations for governance, transparency, and defensible oversight. While firms continue investing heavily in compliance technology, many are still challenged by fragmented systems, disconnected workflows, and siloed data environments that limit their ability to scale surveillance, operationalize AI effectively, and deliver consistent, regulator-ready evidence across the enterprise.
"This research highlights an industry at a pivotal moment," said Jennifer Sun, Chief Executive Officer of StarCompliance. "AI adoption is accelerating, regulatory expectations continue to evolve, and new risk areas, including digital assets and emerging trading models, are reshaping the compliance landscape. Our findings also reinforce that compliance is becoming an increasingly strategic function, with leaders expected not only to manage risk, but also to enable growth, support innovation, and strengthen governance across the enterprise."
According to the study, the next generation of compliance programs will rely less on isolated controls and more on connected compliance ecosystems that unify surveillance, employee conduct oversight, information barriers, AI governance, workflow management, and evidence generation into a more coordinated operating framework.
The full 2026 Global Compliance Benchmark Study is available now and includes detailed findings, industry benchmarks, and analysis of the trends expected to shape compliance programs throughout 2026 and beyond. Click [HERE] to learn more.
Webinar Series
Continue the conversation by joining Star's 2026 Global Compliance Benchmark Study Webinar Series, where industry experts will explore the research findings and the trends shaping the future of compliance. Sessions will cover AI Adoption (August 13), Digital Assets and Prediction Markets (September 17), and Information Barriers and MNPI Governance (October 22), offering practical insights to help firms build more connected, scalable, and resilient compliance programs. Register today [HERE] to reserve your place.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.