MUNICH, June 25, 2026 /PRNewswire/ -- Sungrow, the globally leading PV inverter and energy storage system (ESS) provider, unveiled the SG510HX & MVS Turnkey Solution at Intersolar Europe 2026. The solution integrates the SG510HX string inverter and the MVS7440-LV medium-voltage station in a native system architecture, reducing LCOE by up to 1% while delivering advanced safety and grid-forming capabilities, and ultimately enhancing lifecycle value for utility-scale PV plants.

Maximizing Lifecycle Value and Project Economics
From Device-Level Protection to System-Level Safety
The solution is built on a multi-layer safety and protection architecture designed to ensure reliable operation under all operating and environmental conditions.
In addition, this solution enables bidirectional communication and coordinated protection during insulation faults or temperature anomalies, allowing real-time information sharing and system-level response to enhance overall safety. In contrast, conventional standalone architectures rely on independent device-level responses, which may result in delayed or uncoordinated protection and a higher risk of fault escalation.
Grid-Forming for Stable Operation Across Grid Conditions
As power systems evolve with higher renewable penetration, grid strength varies widely across regions, requiring technologies that ensure stability under diverse conditions. Powered by Sungrow's grid-forming technology, this solution enhances grid stability through flexible inertia support (<5 ms) to reduce fluctuations, instant reactive power response for stronger voltage support, and millisecond-level damping control across the 0.1–100 Hz range to suppress oscillations and minimize protection-related shutdown risks.
Smart O&M for Simplified Lifecycle Management
The SG510HX & MVS Turnkey Solution streamlines deployment and reduces O&M complexity across the project lifecycle. One-click remote configuration enables fast parameter validation and simplified commissioning, while Smart IV Diagnosis 2.0 allows full-site inspection via a laptop without dedicated servers, lowering operational costs. AI-driven duct cleaning automatically removes dust and blockages through airflow reversal, reducing manual maintenance. Integrated cold-shrink cable termination and a dust- and insect-resistant design further minimize installation and upkeep effort.
The solution reflects the utility-scale solar sector's shift toward improved lifecycle economics and higher operational efficiency, where system-level integration is key to reliable and cost-effective power delivery. Backed by full-stack R&D capabilities, Sungrow continues to advance integrated solutions for global utility-scale PV deployment.

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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.