Techstars und Emirates NBD gehen eine Partnerschaft ein, um die Entwicklung von KI- und FinTech-Lösungen auf Unternehmensniveau in der MENAT-Region zu beschleunigen

06.07.2026

DUBAI, VAE, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Emirates NBD, eine führende Bankengruppe in der Region Naher Osten, Nordafrika und Türkei (MENAT), und der Startup-Accelerator Techstars haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Diese basiert auf einem kommerziell ausgerichteten „Acceleration-to-Enterprise"-Modell, das darauf abzielt, wachstumsstarke Innovationen aus den Bereichen KI und FinTech direkt in das regionale, marktübergreifende Ökosystem der Bank zu integrieren.

Techstars and Emirates NBD partner to accelerate enterprise-grade AI and FinTech solutions across the MENAT region

Die Kombination der weltweiten Pipeline von Techstars mit über 11.000 Gründern und der fortschrittlichen Analyseinfrastruktur der Bank, die derzeit über 50 aktive KI-Anwendungsfälle verwaltet, wird skalierbare, kommerzielle Wege für eigenständige FinTech-Start-ups eröffnen, deren Schwerpunkte auf Compliance, Vermögensverwaltung, KMU-Bankgeschäft und Kapitalmärkten liegen.

Diese Initiative unterstreicht das Engagement von Emirates NBD für die Dubai Economic Agenda (D33), deren Ziel es ist, Dubai bis 2033 unter die vier weltweit führenden Finanzzentren zu bringen.

Miguel Rio Tinto, Group Chief Digital and Information Officer bei Emirates NBD, kommentierte: „Da mittlerweile fast 60 % der FinTech-Unternehmen aus den Golfstaaten (GCC) in Dubai ansässig sind, freuen wir uns, mit Techstars zusammenzuarbeiten, um die neue Innovationswelle im Bereich der agentenbasierten FinTech-Lösungen zu erschließen und zu nutzen. Durch die Nutzung der regionalen Präsenz und der digitalen Kompetenzen von Emirates NBD bieten wir ausgewählten KI- und FinTech-Start-ups einen direkten Zugang zum Firmenkundengeschäft und unterstützen Lösungen, die die Art und Weise, wie wir unsere neun Millionen aktiven Kunden betreuen, grundlegend verändern können."

Neeraj Makin, Group Head of Strategy, Analytics and Venture Capital bei Emirates NBD, sagte: „Die Partnerschaft mit Techstars spiegelt den anhaltenden Fokus von Emirates NBD auf die Stärkung seines Innovationsökosystems und die Vertiefung der Zusammenarbeit mit globalen Technologie- und Start-up-Netzwerken wider. Durch die Kombination aus Zugang zu aufstrebenden Gründern, Marktinformationen und neuen Technologietrends wollen wir Innovationsmöglichkeiten beschleunigen, die die langfristigen strategischen, digitalen und KI-Ziele der Gruppe in der gesamten Region unterstützen."

Diese einzigartige Partnerschaft hilft KI-Start-ups dabei, sichere und personalisierte Banklösungen mithilfe der Cloud-nativen Infrastruktur von Emirates NBD zu testen, um echte Wirkung zu erzielen.

David Cohen, CEO von Techstars, erklärte:„Bei Techstars ging es schon immer darum, Gründern zu helfen, schneller voranzukommen. Durch die Partnerschaft mit einem proaktiven, KI-orientierten Finanzinstitut wie Emirates NBD verschaffen wir unseren FinTech- und KI-Gründern einen Platz in der ersten Reihe auf einem der dynamischsten Finanzmärkte der Welt. Das Bestreben der VAE, sich zu einem globalen Zentrum für intelligente, datengesteuerte Innovation zu entwickeln, macht das Land zur perfekten Startrampe für Lösungen auf Unternehmensniveau, die die Zukunft des Finanzwesens neu definieren werden."

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Purpurfarbene Busse statt Züge: Deutsche Bahn modernisiert Ostbayerns zentrale Magistrale

15.06.2026

Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.

Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.

Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.