WILMINGTON, Del., 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Reprotech gab heute bekannt, dass der TMRW Vault® die CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt der Klasse IIa gemäß der Verordnung (EU) 2017/745 erhalten hat und damit die Vermarktung in der Europäischen Union sowie auf anderen internationalen Märkten unterstützt, auf denen die CE-Kennzeichnung anerkannt wird.

Dieser Erfolg ist sowohl für die Muttergesellschaft Reprotech als auch für die Reproduktionsmedizin ein wichtiger Meilenstein, da der TMRW Vault eine digitale Nachverfolgungskette, fortschrittliche Überwachung und skalierbare Kryolagerung vereint, um Kinderwunschkliniken dabei zu unterstützen, Risiken zu verringern, die Rückverfolgbarkeit von Proben zu stärken und Wachstum zu fördern.
Der TMRW Vault Freezer ist ein Kryo-Gefrierschrank, der für die Lagerung von Eizellen, Embryonen und Spermien in flüssigem Stickstoff vorgesehen ist und die Identifizierung sowie Rückverfolgbarkeit von Proben unterstützt. Mit der TMRW Vault Workstation können Anwender Proben in den TMRW Vault Freezer ein- und auslagern sowie Aufträge über die Softwareoberfläche abschließen.
Da Kinderwunschkliniken immer größere Mengen eingefrorener reproduktiver Gewebeproben verwalten, gewinnt der Bedarf an sichereren, skalierbareren und besser rückverfolgbaren Lagerlösungen zunehmend an Bedeutung. In der Vergangenheit haben Kliniken weitgehend manuelle Lagersysteme genutzt, die betriebliche Abläufe ineffizient machen und das Risiko menschlicher Fehler erhöhen.
Der TMRW Vault wurde entwickelt, um diesen Prozess zu modernisieren, indem moderne Vor-Ort-Kryolagerinfrastruktur mit der firmeneigenen ivfOS-Softwareplattform von TMRW kombiniert wird und so eine integrierte Lösung entsteht, die digitale Probenidentifizierung, kontinuierliche Überwachung, Bestandsverwaltung in Echtzeit sowie eine sichere digitale Nachverfolgungskette bietet und dadurch die Rückverfolgbarkeit von Proben stärkt.
Der TMRW Vault bietet Kinderwunschkliniken eine umfassende Vor-Ort-Lösung für digitales Probenmanagement, die Folgendes umfasst:
Die Ankündigung folgt auf den Unternehmenszusammenschluss von Reprotech und TMRW Life Sciences im April 2026, bei dem jahrzehntelange Erfahrung in der Kryolagerung sowie ein US-weites Netzwerk von Biorepositorien mit digitalen Technologien der nächsten Generation für das Probenmanagement zusammengeführt wurden. Zusammen mit der Übernahme von IMT Matcher durch Reprotech im Juni 2025 bietet die zusammengeschlossene Organisation Kinderwunschkliniken nun eines der umfassendsten Ökosysteme für elektronische Probenverifikation, digitale Rückverfolgbarkeit, Vor-Ort- und externe Kryolagerung, Einwilligungsmanagement sowie Lagerverwaltung und Abrechnung.
Informationen zu Reprotech
Reprotech ist der führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für den Schutz, die Verwaltung und die Langzeitlagerung reproduktiver Proben. Das zusammengeführte Portfolio von Reprotech umfasst sieben eigens konzipierte Biorepositorien, fortschrittliche Technologien für das Kryolagermanagement sowie globale digitale Lösungen für eine lückenlose Nachverfolgungskette. Mit seiner Unternehmensgruppe aus TMRW, Matcher und Cryologix arbeitet Reprotech mit Kinderwunschzentren zusammen, um Risiken zu verringern, die Rückverfolgbarkeit zu verbessern, Arbeitsabläufe zu optimieren und Proben über ihren gesamten Weg hinweg zu schützen. Auf der Grundlage jahrzehntelanger Erfahrung und angetrieben von kontinuierlicher Innovation setzen die strengen Compliance-Standards und die exzellenten betrieblichen Abläufe von Reprotech den Maßstab für den Schutz von Proben von der Klinik in die Kryolagerung und zurück und sorgen dafür, dass Kunden über sichere Möglichkeiten verfügen, das zu bewahren, was heute und in Zukunft am wichtigsten ist.
Medienkontakt
Sarah Roberts
sroberts@reprotech.com

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Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.
Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.
Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.
Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.