Tulip Imaging bietet Zugang zu mehr als 125.000 Patenten von Canon, Sony, Huawei und OPPO, die grundlegende Technologien der Bild- und Informationsverarbeitung abdecken
LONDON, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Tulip Licensing Ltd gab heute den Start von Tulip Imaging bekannt, einem neuen Patentlizenzprogramm, das Zugang zu fortschrittlichen Technologien der digitalen Bildverarbeitung und Informationsverarbeitung von Canon Inc., Sony Group Corporation, Huawei Technologies Co., Ltd. und Guangdong OPPO Mobile Telecommunications Corp., Ltd. bietet.
Das kombinierte Portfolio umfasst mehr als 125.000 Patente, die im Laufe jahrzehntelanger Forschung, Entwicklung und Innovation von vier der weltweit führenden Technologieunternehmen erarbeitet wurden, und stellt das bedeutendste Angebot an Patenten im Bereich der digitalen Bildverarbeitung und Informationsverarbeitung dar. Die diesem hochentwickelten Portfolio zugrunde liegenden Technologien tragen dazu bei, jedes dynamische visuelle Erlebnis auf einem modernen Gerät zu verbessern – vom hochauflösenden digitalen Handel bis hin zur nahtlosen sozialen Interaktion. Über Tulip können Lizenznehmer effizient auf diese Portfolios zugreifen und ihre Lizenzen so anpassen, dass sie Patente umfassen, die für ihre spezifischen Produkte, Technologien und geschäftlichen Anforderungen relevant sind.
„Canon hat die Bildgebungswissenschaft durch kontinuierliche Innovationen in den Bereichen Optik, Kameras, Bildverarbeitung, medizinische Bildgebung und Drucktechnologien seit mehr als achtzig Jahren vorangetrieben", sagte Hideki Sanatake, Managing Executive Officer und Group Executive des Corporate Intellectual Property and Legal Headquarters. „Innovation gedeiht, wenn geistiges Eigentum respektiert wird, und das Lizenzprogramm von Tulip bietet die Möglichkeit, die fortlaufenden Investitionen zu unterstützen, die zukünftige Durchbrüche vorantreiben."
„Sonys breites Spektrum an Bildgebungstechnologien hat das moderne digitale Zeitalter mitgeprägt und das Bildgebungserlebnis bereichert", sagte Yuko Tsuda, Representative Director & President der Sony Intellectual Property Services Corporation. „Wir sind davon überzeugt, dass ein breiter Zugang zu Innovationen durch eine effiziente und transparente Lizenzierung unterstützt werden sollte, und Tulip bietet eine praktikable Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen."
„Huawei hat kontinuierlich in Bildgebungstechnologien der nächsten Generation investiert, die künstliche Intelligenz, computergestützte Fotografie und fortschrittliche Bildverarbeitung kombinieren, um alltägliche visuelle und digitale Erlebnisse zu bereichern", sagte Alan Fan, Chief Intellectual Property Officer bei Huawei. „Durch diese wegweisende Zusammenarbeit mit führenden Partnern öffnen wir gemeinsam den Zugang zu unseren ehemals proprietären Bildgebungstechnologien, um unseren Lizenznehmern dabei zu helfen, jedem ein lebendiges Bildgebungserlebnis zu bieten."
„OPPO setzt sich weiterhin für nachhaltige Investitionen in die Forschung und Entwicklung im Bereich der Bildgebung ein und treibt Technologien voran, die Nutzern weltweit reichhaltigere und intuitivere Bildgebungserlebnisse bieten", sagte Adler Feng, Chief Intellectual Property Officer bei OPPO. „Unsere Zusammenarbeit mit führenden Innovatoren der gesamten Bildverarbeitungsbranche spiegelt die Stärke der technologischen Innovationen von OPPO im Bereich der Bildverarbeitung wider und unterstreicht unser Engagement für den Aufbau eines gesunden und nachhaltigen Ökosystems für geistiges Eigentum, um kontinuierliche Innovation und das Wachstum der Branche zu fördern."
Die Ernennung von Tulip zum Lizenzverwalter spiegelt das Vertrauen wider, das Canon, Sony, Huawei und OPPO in das erfahrene Team von Tulip setzen, um effiziente, praktische und geschäftsorientierte Lizenzlösungen bereitzustellen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.tulipinnovation.com.
Informationen zu Tulip
Tulip ist eine spezialisierte Patentlizenzierungsgruppe, die mit den weltweit führenden Innovatoren zusammenarbeitet, um strategische Patentvermögen durch strukturierte, professionell verwaltete Lizenzierungsprogramme auf den Markt zu bringen. Tulip konzipiert, startet und verwaltet Lizenzprogramme für hochwertige Patentportfolios und eine Vielzahl von Technologiesektoren.
Unter der Leitung von Fachleuten mit jahrzehntelanger Erfahrung im Aufbau und Management globaler Patentprogramme kombiniert Tulip technisches Fachwissen, wirtschaftliches Urteilsvermögen und disziplinierte Umsetzung, um praktische, geschäftsorientierte Lösungen für Patentinhaber, Implementierer und das gesamte Innovationsökosystem zu liefern.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.