Erweiterung der globalen Unterstützung für Lehrende, die sich für akademische Integrität und eigenständiges Denken einsetzen
OAKLAND, Kalifornien, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Turnitin hat heute die Erweiterung seiner KI-Erkennungsfunktionen bekanntgegeben, die künftig auch für Texte auf Deutsch, Niederländisch und Türkisch unterstützen. Die jüngste Erweiterung spiegelt Turnitins beständiges Engagement wider, Lehrende weltweit mit den Instrumenten auszustatten, die sie benötigen, um eigenständiges Denken zu fördern und akademische Integrität in einem noch breiteren Spektrum von Lernumgebungen zu stärken.

Da die Nutzung von KI unter Studierendenweiter zunimmt, benötigen Lehrende Lösungen, die auf Transparenz ausgerichtet sind, nicht auf Überwachung. Turnitins Lösungen gehen über die bloße Überprüfung der Urheberschaft hinaus. Sie unterstützen den gesamten Lernprozess und helfen Studierenden dabei, die Kompetenzen zu erwerben, die heutige Arbeitgebende von ihnen erwarten.
„Mit jeder Sprache, die wir hinzufügen, öffnen wir die Tür für mehr Lehrende, die den verantwortungsvollen Umgang mit KI in ihren Unterrichtsräumen und Hörsälen begleiten können", sagte James Thorley, Vice President of EMEA and APAC bei Turnitin. „Indem wir die Erkennungsfunktionen auf Deutsch, Niederländisch und Türkisch ausweiten, geben wir mehr Lehrenden Einblick darin, wo KI möglicherweise eingesetzt wurde, damit sie fundierte und konstruktive Gespräche mit ihren Studierenden führen können. Wir wissen, dass es keinen Ersatz dafür gibt, den Schreibstil von Studierenden zu kennen und die KI-Richtlinien der Einrichtung zu verstehen. Diese Erkenntnisse helfen Lehrenden jedoch, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: eigenständiges Denken und kritisches Urteilen zu fördern, anstatt zuzulassen, dass KI dies ersetzt."
Die Erweiterung baut auf Turnitins wachsenden mehrsprachigen KI-Erkennungsfunktionen auf, die bereits Englisch, Spanisch, Japanisch und Arabisch umfassen. Sie unterstreicht das anhaltende Engagement des Unternehmens für die Unterstützung vielfältiger Bildungsgemeinschaften sowie die Überzeugung, dass akademische Integrität in jedem Unterrichtsraum und Hörsaal unterstützt werden sollte, unabhängig von der Sprache.
Die KI-Erkennung für deutsche, niederländische und türkische Texte ist jetzt über Turnitin Originality und als Add-on für iThenticate 2.0-Kundschaft verfügbar. Wie die englische, spanische, japanische und arabische Version liefert die Funktion Lehrenden einen Gesamtprozentsatz für wahrscheinlich KI-generierte Inhalte sowie:
Datenspeicherung jetzt in der EU: Auf Basis von Kundenfeedback und mit Blick auf den Datenschutz hat Turnitin auch eine regionale Datenspeicherung für Turnitin Feedback Studio in der EU eingeführt (Standort: Frankfurt am Main, Deutschland). Dies unterstützt Institutionen dabei, den sich weiterentwickelnden Anforderungen an den Datenspeicherort gerecht zu werden.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.turnitin.de/produkte/feedback-studio/originality/
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Über Turnitin
Turnitin steht an der Seite von Lehrenden und Institutionen als Verfechter der Lernintegrität, die den dauerhaften Wert von Bildung in einer sich schnell verändernden Welt verstehen. Als globales Unternehmen mit mehr als 16.000 Kundinnen und Kunden in 185 Ländern und Gebieten und mehr als 25 Jahren Erfahrung in der engen Zusammenarbeit mit Lehrenden entwickelt Turnitin jedes Produkt so, dass es den aktuellen Anforderungen in heutigen Lernumgebungen gerecht wird. Von Integritätslösungen, die Transparenz im Schreibprozess bieten, bis hin zur Durchführung sicherer hochrangiger Prüfungen und Kursleistungsnachweise stellt Turnitin Lehrenden und Forschenden die Instrumente bereit, die sie benötigen, um den verantwortungsvollen Umgang mit KI in der Bildung und im Lernprozess zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie unter Turnitin.de.
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Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.
Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.
Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.
Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.