/UPDATE -- Fortune Media (USA) Corporation/

16.09.2026

Bezüglich der Pressemitteilung, Die „Fortune 500 Europe"-Liste 2026 wurde veröffentlicht, die am 16. September 2026 von der Fortune Media (USA) Corporation über PR Newswire veröffentlicht wurde, teilt uns das Unternehmen mit, dass die Pressemitteilung aktualisiert wurde.

Die „Fortune 500 Europe"-Liste 2026 wurde veröffentlicht

Volkswagen auf Platz 1, Shell auf Platz 2. Die Liste wird von Finanzdienstleistern, Energieunternehmen und Automobilherstellern angeführt

Großbritannien übernimmt von Deutschland die Führung und hat die meisten Unternehmen auf der Liste

Europas Großkonzerne erzielen einen Umsatz von 15,5 Billionen US-Dollar – ein Plus von 4 % gegenüber dem Vorjahr

Frauen stehen an der Spitze von 8,6 % der Unternehmen auf der Liste; darunter sind 43 weibliche Vorstandsvorsitzende. Das ist die höchste Zahl für die „Fortune 500 Europe" seit ihrer Einführung im Jahr 2023.

LONDON, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Heute hat Fortune die Fortune 500 Europe-Rangliste für das Jahr 2026 veröffentlicht, in dem die führenden Unternehmen des Kontinents vorgestellt werden. Die Veröffentlichung ging mit dem Eröffnungsgong an der Londoner Börse einher. Volkswagen behauptet seine Spitzenposition mit einem Umsatzplus von 3 % und baut den Vorsprung gegenüber Shell aus, dessen Umsatz im vergangenen Jahr um 5 % zurückging.

Zum ersten Mal in der vierjährigen Geschichte der Liste stellt Deutschland nicht mehr die meisten Unternehmen auf der Liste. Das Vereinigte Königreich liegt mit 76 Unternehmen an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 73 und Frankreich mit 66.

Nach einem Rückgang um 5 % im Vorjahr verzeichneten die in den Fortune 500 Europe aufgenommenen Unternehmen wieder ein Gewinnwachstum: Die Gewinne stiegen um 3 % auf etwas mehr als 1 Billion US-Dollar. Insgesamt stiegen die Einnahmen um 4 % auf 15,5 Billionen US-Dollar, was der Hälfte des BIP der Region und 13 % des weltweiten BIP entspricht. Die Gesamtgewinnmarge ging erneut zurück, und zwar auf 6,5 % – nach dem Höchststand von 7,1 % in der Liste für 2024. Die Kostenkontrolle spiegelt sich in der Gesamtbeschäftigtenzahl der 500 Unternehmen wider, die um 1 % auf 34,6 Millionen zurückging, wodurch der Umsatz pro Mitarbeiter um 5 % und der Gewinn pro Mitarbeiter um 4 % stiegen.

An der Spitze verzeichnete Volkswagen einen Umsatz von 363 Milliarden US-Dollar, während die FMS Wertmanagement Group mit 7,4 Milliarden US-Dollar auf Platz 500 die Liste abschließt und damit die untere Schwelle der Liste erstmals auf über 7 Milliarden US-Dollar anhebt. HSBC führt erneut die Gewinnrangliste an – mit über 22 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 – und gehört damit zu den lediglich 25 Unternehmen, die die 10-Milliarden-Dollar-Marke überschritten haben.

Die Zahl der weiblichen Vorstandsvorsitzenden ist weiter auf 43 gestiegen – der höchste Wert unter den „Fortune 500 Europe"-Unternehmen; der Gesamtumsatz der von Frauen geführten Unternehmen stieg um 24 % auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Etwa 8,6 % der Unternehmen werden von Frauen geführt – weniger als jedes zehnte und geringer als die 11-prozentige Frauenquote in den US-basierten Fortune 500-Unternehmen. BP (Platz 4) unter der Leitung von Meg O'Neill ist das einzige von einer Frau geführte Unternehmen unter den Top 10 und zusammen mit Engie (Platz 39) eines von zwei in den Top 50.

Die Fortune 500 Europe Top 10 Liste:

  1. Volkswagen (Deutschland)
  2. Shell (Großbritannien)
  3. Glencore (Schweiz)
  4. BP (Großbritannien)
  5. TotalEnergies (Frankreich)
  6. Stellantis (Niederlande)
  7. BMW Group (Deutschland)
  8. Mercedes-Benz Group (Deutschland)
  9. Banco Santander (Spanien)
  10. BNP Paribas (Frankreich)

Hie können Sie nach Land, Sektor, Branche und weiteren Kriterien suchen. Weitere Analysen finden Sie hier.

Der Finanzdienstleistungssektor ist der größte Sektor in der Liste und macht 24 % des Umsatzes, 40 % der Gewinne und 14 % der Beschäftigten aus. Finanzdienstleistungen, Energie sowie Kraftfahrzeuge und Ersatzteile machen zusammen mehr als die Hälfte aller Umsätze und Gewinne auf der Liste aus und dominieren die Top 10. Shell, Glencore, BP und TotalEnergies belegen vier der fünf Spitzenplätze. Die industrielle Stärke Deutschlands spiegelt sich in den Unternehmen Volkswagen (Platz 1), BMW (Platz 7) und Mercedes-Benz (Platz 8) wider. Die starke Präsenz des Vereinigten Königreichs im Energiesektor sichert dem Land zwei der fünf Spitzenplätze, und Frankreich liegt mit den meisten Beschäftigten in seinen 66 Unternehmen an der Spitze.

Wael Sawan CEO bei Shell, erklärte:  „Wir wollen das weltweit führende integrierte Energieunternehmen werden, das die Energie bereitstellt, die unsere Gesellschaften heute für Wachstum sowie für die wirtschaftliche und menschliche Entwicklung benötigen, und gleichzeitig eine ausgewogene Energiewende unterstützt. Wir treiben die Umgestaltung von Shell zu einem stärker fokussierten und wettbewerbsfähigeren Unternehmen weiter voran – mit einer klaren Strategie, mehr Wert bei geringeren Emissionen zu schaffen, und einer spannenden Vision für die Zukunft. Wir freuen uns über die Anerkennung durch Fortune."

Grethe Schepers, Lists Director Europe bei Fortune, sagte: „Die Fortune 500 Europe ist mehr als nur eine numerische Rangliste; sie ist die maßgebliche Benchmark für die Größe europäischer Unternehmen und ein aktueller Indikator für den makroökonomischen Wandel." Bei strategischer Betrachtung spiegelt diese Liste nicht nur den aktuellen Unternehmenserfolg wider, sondern zeigt auch auf, in welche Richtung sich Europa als Nächstes entwickelt."

Ebenfalls heute treffen sich Führungskräfte aus ganz Europa und dem Nahen Osten in London beim „Fortune CEO Forum", um über die Liste und Wachstumschancen in ganz Europa zu diskutieren. Führungskräfte von Anthropic, Ferrari, Mastercard, Société Générale, Shell, EDF, Google, Nat West, Open AI, Palantir, Honeywell, Microsoft, Tech Mahindra und vielen anderen Unternehmen werden an einer Reihe von Diskussionen teilnehmen, die von Redakteuren des Fortune-Magazins moderiert werden.

Für die Fortune 500 Europe werden die Unternehmen nach ihrem Gesamtumsatz im letzten verfügbaren Geschäftsjahr bewertet. Alle Unternehmen auf der Liste müssen Finanzdaten veröffentlichen und ihre Zahlen ganz oder teilweise an eine Regierungsbehörde melden. Die neuesten Zahlen in der Liste entsprechen den Angaben der Unternehmen; alle Vergleiche beziehen sich auf die ursprünglich gemeldeten Vorjahreszahlen. Fortune passt die Vorjahreszahlen nicht an Änderungen in der Rechnungslegung an. Die vollständige Methodik finden Sie hier.

Informationen zu Fortune: 

Fortune ist ein globales, plattformübergreifendes Medienunternehmen, aufgebaut auf einer Tradition vertrauenswürdiger, preisgekrönter Berichterstattung und Informationen für diejenigen, die die Geschäftswelt verbessern wollen. Fortune ist ein unabhängiges Unternehmen und berichtet über die größten Unternehmen der Welt und ihre Führungskräfte sowie über eine neue Generation von Innovatoren, die die Wirtschaft vorantreiben. In digitaler und gedruckter Form misst Fortune die Leistung von Unternehmen anhand strenger Benchmarks und nimmt Unternehmen in Regionen auf der ganzen Welt in die Pflicht. Zu den bekanntesten Rankings gehören Fortune 500, Fortune Global 500, Most Powerful Women und World's Most Admired Companies. Fortune schafft Netzwerke von Weltklasse, indem es Vordenker der Branche zu exklusiven Summits und Konferenzen zusammenbringt, darunter das Fortune Global Forum, Brainstorm Tech und Fortune Most Powerful Women  – sowie zu exklusiven Veranstaltungen in Davos und Cannes. Weitere Informationen finden Sie auf fortune.com.

Medienkontakte: 

Patrick Reilly

Fortune

Patrick.Reilly@fortune.com

Naomi Cykiert

Fortune

Naomi.cykiert@fortune.com

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Externe Prüfer sehen Wiener MAK nach Raubüberfall ohne Fehlverhalten

08.10.2026

Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.

Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.

Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.

Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.