Valour, eine Tochtergesellschaft von DeFi Technologies, bringt Zcash (ZEC)-ETP auf den Markt

30.09.2026
  • Zcash-ETP:Valour bringt ein börsengehandeltes Produkt auf den Markt, das ein Kursengagement in Zcash (ZEC) ermöglicht und damit den regulierten Zugang zu einem der ältesten, auf Datenschutz ausgerichteten Netzwerke im Ökosystem der digitalen Vermögenswerte erweitert.

     
  • Traditioneller Marktzugang zur ZEC:Das ETP ermöglicht es Anlegern, über herkömmliche Brokerkonten in ZEC zu investieren, ohne die operativen Aufwände, die mit dem direkten Kauf oder der Verwahrung digitaler Vermögenswerte verbunden sind.

     
  • Ausbau der Digital-Asset-Plattform von Valour:Die Einführung erweitert das Portfolio von Valour um weitere ETPs für digitale Vermögenswerte – das bereits mehr als 100 Produkte umfasst – und untermauert die Strategie des Unternehmens, regulierten Zugang zu einer breiten Palette etablierter und aufstrebender Protokolle für digitale Vermögenswerte zu bieten.

TORONTO, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- DeFi Technologies Inc. (das „-Unternehmen " oder „DeFi Technologies ") (Nasdaq: DEFT) (CBOE CA: DEFI) (GR: R9B) (B3: DEFT31, ein Finanztechnologieunternehmen, das die Lücke zwischen traditionellen Kapitalmärkten und dezentralen Finanzen („DeFi") schließt, freut sich bekannt zu geben, dass seine Tochtergesellschaften Valour Inc. und Valour Digital Securities Limited (gemeinsam „Valour"), ein führender Emittent börsengehandelter Produkte („ETPs"), das Valour Zcash (ZEC) SEK ETP aufgelegt haben.

DeFi Technologies Inc. Logo

Das VALOUR ZCASH (ZEC) SEK ETP wurde am 29. September 2026 unter der ISIN CH1108681763 an der Spotlight Stock Market zum Handel zugelassen. Das Produkt bietet Anlegern ein Engagement in der Kursentwicklung von Zcash (ZEC) über ein börsengehandeltes Anlageprodukt, das über die traditionelle Broker-Infrastruktur zugänglich ist.

Die Einführung stellt eine weitere Erweiterung der ETP-Plattform für digitale Vermögenswerte von Valour dar und erweitert den Zugang zu einem regulierten europäischen Markt für einen Vermögenswert, der eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der datenschutzfreundlichen Blockchain-Technologie gespielt hat.

Informationen zu Zcash

Zcash wurde 2016 eingeführt und ist eine dezentrale digitale Währung sowie ein Zahlungsnetzwerk, das Nutzern mehr Kontrolle über den Datenschutz ihrer Finanztransaktionen bieten soll.

Zcash war die erste weit verbreitete Anwendung der als zk-SNARKs bekannten Zero-Knowledge-Proof-Technologie. Seine Architektur für abgeschirmte Transaktionen ermöglicht es, Transaktionen vom Netzwerk validieren zu lassen und gleichzeitig sensible Transaktionsdaten vor der öffentlichen Offenlegung zu schützen. Zcash unterstützt sowohl abgeschirmte Transaktionen, die Transaktionsdetails schützen können, als auch transparente Transaktionen, die ähnlich wie Transaktionen auf traditionellen öffentlichen Blockchains funktionieren.

ZEC ist der native digitale Vermögenswert des Zcash-Netzwerks und wird verwendet, um Werte zu übertragen und Transaktionsgebühren im gesamten Netzwerk zu begleichen.

Die Einführung erfolgt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Marktbeachtung für datenschutzkonforme digitale Vermögenswerte und eines sich ausweitenden regulierten Anlagezugangs zu ZEC auf den globalen Kapitalmärkten.

„Zcash stellt eine der wichtigsten frühen Anwendungen der Zero-Knowledge-Kryptografie bei digitalen Vermögenswerten dar, und das Interesse an einer datenschutzkonformen Blockchain-Infrastruktur wächst weiter", sagte Johan Wattenström, Chief Executive Officer von DeFi Technologies.„Die Einführung eines Zcash-ETP ist genau die Art von Produktinnovation, für deren Bereitstellung Valour gegründet wurde. Wir bieten Anlegern Zugang zu einem etablierten digitalen Vermögenswert über dieselbe regulierte, vertraute Marktinfrastruktur, die sie auch für den Zugang zu traditionellen Wertpapieren nutzen, und erweitern gleichzeitig die Bandbreite und Differenzierung unserer Produktplattform."

„Zcash ermöglicht es Nutzern, mithilfe von Zero-Knowledge-Kryptografie privat Transaktionen durchzuführen, und wir beobachten ein wachsendes Interesse an ZEC sowohl bei professionellen als auch bei nordischen Privatanlegern", sagte Jacob Lindberg, Chief Revenue Officer von Valour.„Die Nachfrage nach einem börsennotierten Produkt, das ZEC nachbildet, war deutlich zu erkennen. Die Aufnahme von Zcash in das Spotlight-Angebot bietet Anlegern eine vertraute Möglichkeit, über ihre bestehende Broker-Infrastruktur ein Engagement aufzubauen, ohne den zugrunde liegenden digitalen Vermögenswert direkt kaufen, verwahren oder verwalten zu müssen."

Die Einführung folgt auf die kontinuierliche Expansion von Valour auf europäischen und internationalen Märkten und baut auf einem Portfolio von mehr als 100 ETPs für digitale Vermögenswerte auf, das wichtige digitale Vermögenswerte, Layer-1- und Layer-2-Netzwerke, dezentrale Finanzprotokolle, Staking-Produkte und andere aufstrebende Blockchain-Ökosysteme umfasst.

Der VALOUR ZCASH (ZEC) SEK ETP ist mit einer Verwaltungsgebühr von 1,9 % verbunden.

Informationen zu DeFi Technologies

DeFi Technologies Inc. (Nasdaq: DEFT) (CBOE CA: DEFI) (GR: R9B) (B3:DEFT31) ist ein Fintech-Unternehmen, das sich der Konvergenz traditioneller Kapitalmärkte und dezentraler Finanzdienstleistungen („DeFi") verschrieben hat. Als börsennotierte und vertikal integrierte Plattform für digitale Vermögenswerte bietet DeFi Technologies über Anlageprodukte, Handels- und Liquiditätsinfrastruktur, Analysen sowie den strategischen Einsatz von Kapital einen gewohnten, einfachen, sicheren sowie regulierten Zugang zur Wirtschaft rund um digitale Vermögenswerte. Zum Geschäftsbereich des Unternehmens gehören Valour, ein führender Emittent regulierter ETPs auf digitale Vermögenswerte, Stillman Digital, eine institutionelle Handels- und Liquiditätsplattform für digitale Vermögenswerte, sowie DeFi Alpha, der unternehmensinterne Geschäftsbereich mit Schwerpunkt auf opportunistischem Handel, Arbitrage und weiteren Kapitalmarktstrategien. Mit umfassender Fachkenntnis in den Bereichen Kapitalmärkte und neue Technologien baut DeFi Technologies die Brücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und der Zukunft digitaler Vermögenswerte.  Folgen Sie DeFi Technologies auf LinkedIn und X/Twitter. Weitere Informationen finden Sie unter https://defi.tech/ 

Tochtergesellschaften von DeFi Technologies

Informationen zu Valour

Valour Inc. und Valour Digital Securities Limited (gemeinsam „Valour") emittieren börsengehandelte Produkte („ETPs"), die es privaten sowie institutionellen Anlegern ermöglichen, auf einfache und sichere Weise über ihr herkömmliches Bankkonto auf digitale Vermögenswerte zuzugreifen. Valour gehört zum Vermögensverwaltungsbereich von DeFi Technologies. Wenn Sie weitere Informationen über Valour wünschen, ein Abonnement abschließen oder Updates erhalten möchten, besuchen Sie  https://valour.com.

Informationen zu Stillman Digital

Stillman Digital ist ein führender Liquiditätsanbieter für digitale Vermögenswerte, der Unternehmen maßgeschneiderte Liquiditätslösungen ohne Einschränkungen bietet – mit einem Schwerpunkt auf branchenführender Handelsausführung, Abwicklung und Technologie. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.stillmandigital.com.

Hinweis zu zukunftsgerichteten Informationen: 

Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen" im Sinne des anwendbaren kanadischen Wertpapierrechts. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen unter anderem die geplante Notierung der ETPs von Valour und der BDRs von DeFi Technologies an der B3, den erwarteten Zeitpunkt der Notierung und des Handels, künftige Expansionspläne nach Brasilien und in andere Regionen sowie die erwartete Anlegernachfrage nach digitalen Asset-ETPs, das regulatorische Umfeld im Hinblick auf Wachstum und Akzeptanz dezentraler Finanztechnologien, die Verfolgung von Geschäftsmöglichkeiten durch das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften sowie die Vorzüge oder potenziellen Renditen solcher Möglichkeiten. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unwägbarkeiten sowie anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, das Aktivitätsniveau, die Leistung oder der Erfolg des Unternehmens erheblich von denjenigen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Informationen zum Ausdruck gebracht oder impliziert wurden. Zu diesen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren gehören unter anderem die Akzeptanz von börsengehandelten Produkten von Valour durch die Börsen, das Wachstum sowie die Entwicklung des Sektors der dezentralisierten Finanzen und digitalen Vermögenswerte, Regeln sowie Vorschriften in Bezug auf dezentralisierte Finanzen und digitale Vermögenswerte, Preisschwankungen bei digitalen Vermögenswerten sowie allgemeine geschäftliche, wirtschaftliche, wettbewerbsbezogene, politische und soziale Unsicherheiten. Obwohl das Unternehmen versucht hat, wichtige Faktoren zu identifizieren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Informationen enthaltenen Ergebnissen abweichen, kann es weitere Faktoren geben, die dazu führen, dass die Ergebnisse nicht wie erwartet, geschätzt oder beabsichtigt ausfallen. Es gibt keine Gewähr dafür, dass sich diese Informationen als zutreffend erweisen, da die tatsächlichen Ergebnisse und künftigen Ereignisse wesentlich von den in solchen Aussagen erwarteten Ergebnissen und Ereignissen abweichen können. Dementsprechend sollten sich Leser nicht in unangemessener Weise auf zukunftsgerichtete Informationen verlassen. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Informationen zu aktualisieren, es sei denn, dies ist nach den geltenden Wertpapiergesetzen erforderlich.

DIE CBOE CANADA EXCHANGE ÜBERNIMMT KEINE VERANTWORTUNG FÜR DIE ANGEMESSENHEIT ODER RICHTIGKEIT DIESER MITTEILUNG

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.