VON DUPLANTIS BIS PALTRINIERI, FAIR PLAY MENARINI STARTET SEINE 30. AUSGABE

04.06.2026

ROME, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Es gibt Menschen, die die Welt mit einer unvergesslichen Leistung erobert haben, und solche, die ihre gesamte Karriere zu einem Vorbild an Loyalität und Respekt gemacht haben. Dies sind die Stars der 30. Ausgabe des Fair Play Menarini International Award, dessen Gewinner heute in der Ehrenhalle des Nationalen Olympischen Komitees Italiens (CONI) bekannt gegeben wurden.

Press conference presenting the 30th Fair Play Menarini International Award

Von Fußball über Schwimmen, Fechten und paralympischen Skisport bis hin zu Leichtathletik, Basketball, Eisschnelllauf und Volleyball: Bei der Preisverleihung 2026 kommen Champions zusammen, die Fans und Sportbegeisterte auf der ganzen Welt begeistert haben und die auch außerhalb des Wettkampfs ihre Spuren hinterlassen.

„Wir sind hocherfreut, hier in der CONI-Ehrenhalle, einem geschichtsträchtigen Ort des italienischen Sports und seiner Werte, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Fair Play Menarini-Preises versammelt zu sein. Dreißig Jahre sind ein bedeutender Meilenstein; sie sind Geschichte: ein Weg, der auf soliden Grundlagen aufgebaut ist und schon viele Champions ausgezeichnet hat - sagt Luciano Buonfiglio, Präsident des CONI - Ich freue mich heute besonders, weil drei sehr junge Menschen geehrt werden - eine Botschaft, die mehr als nur Medaillen bedeutet. Sie demonstrieren Ethik, Respekt und Integrität - wichtige Werte, die es zu bewahren und zu fördern gilt. Diese drei jungen Menschen sind ein gutes Beispiel dafür."

Zu den herausragenden Namen der 30. Ausgabe gehört Armand Duplantis, Weltrekordhalter und Stabhochsprunglegende. Die Welt des Fußballs wird von Gianfranco Zola vertreten, einem der beliebtesten Talente in der Geschichte des italienischen Sports. Mit dabei sind Gregorio Paltrinieri, eine führende Persönlichkeit des Schwimmsports, Achille Polonara, das Gesicht des italienischen Basketballs, Antonella Palmisano, die Königin des Laufsports, Chiara Mazzel, der Star des paralympischen Skisports, und Daniele Garozzo, Olympiasieger und Botschafter des italienischen Fechtsports.

Ebenfalls auf der Bühne des Fair Play Menarini-Events stehen Davide Ghiotto, Andrea Giovannini und Michele Malfatti, Schlüsselfiguren der italienischen Eisschnelllauferfolge, sowie Simone Anzani, eines der bekanntesten Gesichter des italienischen Volleyballs.

Am 2. Juli findet im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz die Preisverleihung der 30. Ausgabe des Fair Play Menarini International Award statt. Ein Abend, an dem einige der bekanntesten Persönlichkeiten des internationalen Sports gefeiert werden, auch dieses Jahr wieder in Zusammenarbeit mit Sky TG24. Moderiert wird die Veranstaltung von Rachele Sangiuliano, Michele Cagiano und Omar Schillaci, sowie von legendären Sportkommentatoren wie Federico Buffa.

Fair Play kennt keine Altersgrenzen, wie Matteo Pasqualetti, Gloria Tinaburri und Alberto Belluzzi, die Gewinner des Fair-Play-Menarini-Preises für junge Athleten", beweisen. Drei junge Menschen, die uns alle daran erinnern, dass Fairplay eine Entscheidung ist, die wir jeden Tag treffen, sowohl im Wettbewerb als auch im Leben.

Seit dreißig Jahren ehrt der Fair Play Menarini International Award jene Champions, die nicht nur durch ihre Siege, sondern auch durch ihre Einstellung zum Sport ihre Spuren hinterlassen haben - sagen Luca Lastrucci, Valeria Speroni Cardi und Filippo Paganelli, Vorstandsmitglieder der Fair Play Menarini-Stiftung - Die Geschichten der diesjährigen Preisträger erinnern uns daran, dass Respekt, Loyalität und Fairness nach wie vor Werte sind, die die Kraft haben, verschiedene Generationen zu vereinen und bei denjenigen, die den Sport lieben, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld, Anklang zu finden."

Im Vorfeld des großen Finales wird am 15. Juni in Florenz der Sonderpreis Fiamme Gialle „Studium und Sport" verliehen, der jungen Talenten gewidmet ist, die ihr Studium mit dem Leistungssport vereinbaren können.

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Press conference presenting the 30th Fair Play Menarini International Award

 

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.