BEIJING, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der „World Estates Influence Index" wurde am 20. Juni auf dem „Estate Culture Forum" (Chishui-Fluss-Baijiu-Region) im Langjiu-Weingut in der südwestchinesischen Provinz Sichuan offiziell vorgestellt. An der Eröffnungszeremonie nahmen 28 weltweit renommierte Weingüter teil.

Der vom Xinhua Indices Institute erstellte Index ist der erste seiner Art, der ein mehrdimensionales Bewertungssystem verwendet, das verschiedene Kategorien alkoholischer Getränke, Produktionsregionen und kulturelle Hintergründe umfasst. Es führte eine systematische Untersuchung von 94 repräsentativen Gütern aus 23 Ländern und Regionen auf sechs Kontinenten durch und schuf damit ein globales Bewertungssystem, das sich durch hohe Erklärungskraft, regionenübergreifende Vergleichbarkeit und strategischen Referenzwert auszeichnet.
Der Index basiert auf einem fünfdimensionalen Bewertungsmodell, das sich aus den Faktoren Verwurzelung, Triebkraft, Vitalität, Ausstrahlung und Nachhaltigkeit zusammensetzt, und unterteilt die 94 untersuchten Gütern in vier Stufen: 10 führende Güter, 35 Premium-Güter, 37 Kern-Güter und 12 ausgewählte Güter.
Unter ihnen sticht das Langjiu Estate aus China als einziges chinesisches Baijiu-Weingut hervor, das es dank seiner herausragenden Leistungen in den Bereichen Ausstrahlung und Nachhaltigkeit in die Spitzenklasse geschafft hat. Der komplexe Baijiu-Herstellungsprozess wurde auf kreative Weise in ein fesselndes Besuchererlebnis umgesetzt, das jährlich mehr als 200.000 Besucher anzieht. So hat das Langjiu Estate einen narrativen Rahmen für chinesische Baijiu-Anwesen geschaffen, der bei einem weltweiten Publikum Anklang findet, und sich damit zu einem wegweisenden Beispiel für den Aufstieg chinesischer Spirituosenanwesen entwickelt.
Branchenexperten sind der Ansicht, dass die Veröffentlichung des „World Estates Influence Index" nicht nur einen Maßstab für Weingüter weltweit darstellt, anhand dessen sie ihre Entwicklung messen und vorantreiben können, sondern auch wertvolle Orientierungshilfen für die standortbezogene und internationale Entwicklung der chinesischen Baijiu-Industrie bietet. Der Index soll durch den gegenseitigen Austausch zwischen den Zivilisationen eine tiefere Integration und eine qualitativ hochwertigere Entwicklung von Gütern weltweit fördern.
Das Forum wurde gemeinsam vom China Economic Information Service und der Sichuan Langjiu Co., Ltd. organisiert. Das Forum steht unter dem Motto „Tradition und Innovation". Daran nahmen Vertreter von Weingütern aus aller Welt teil und es diente als hochrangige Plattform für Dialog und Austausch. Ziel war es, die globale Wein- und Spirituosenbranche voranzubringen – von der Bewahrung klassischer Traditionen bis hin zur Schaffung neuer Werte – und gleichzeitig die Internationalisierung der chinesischen Spirituosenkultur zu fördern.
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Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.