NIKOSIA, Zypern, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Xryma Plc („Gruppe", „Xryma"), eine Banktech-Gruppe, die regulierte grenzüberschreitende Open-Banking-Dienste, internationales Transaktionsbanking sowie Echtzeit-Zahlungsdienste für die EU und das Vereinigte Königreich anbietet und zudem eigenständig Bankensoftware und -technologie für Drittbanken und Finanzinstitute bereitstellt, gab heute ihre geprüften Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2026 (Zeitraum bis zum 30. Juni 2026) bekannt.
„Das erste Halbjahr 2026 lag weiterhin fest innerhalb des strategischen Investitionszeitraums, den wir unseren Aktionären dargelegt hatten. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, der Infrastruktur und den neuen Möglichkeiten, die für die nächste Wachstumsphase von Xryma erforderlich sind, Vorrang einzuräumen, und dabei die kurzfristigen Auswirkungen in Kauf genommen, die dies auf den Kundenumsatz und die Rentabilität haben würde", sagte Ajay Treon, Group Chief Financial Officer & Executive Director bei Xryma Plc
„Wichtig ist, dass sich diese Investition nun in konkreten Ergebnissen niederschlägt. Im Juni haben wir unsere Eurosystem-T2-Integration abgeschlossen und die Entwicklung von TIPS, PaidBy® und XrymaCoin weiter vorangetrieben, während der Geschäftsbereich Technology Services (wie im Prospekt definiert) sein starkes Wachstum fortsetzte und einen Umsatzanstieg von 77 % verzeichnete. Unsere Aktivitäten im Bereich SaaS und Banking Platform sorgen für stabile wiederkehrende Einnahmen, ergänzt durch Umsätze aus hochwertiger Beratung, maßgeschneiderter Entwicklung und individueller Anpassung.
Wir haben dies erreicht, ohne dabei an Rentabilität einzubüßen und unter Beibehaltung einer starken Finanzlage; das erste Halbjahr 2026 schlossen wir mit einem Nettovermögen von 59,4 Millionen Euro und liquiden Mitteln in Höhe von 50,9 Millionen Euro ab. Da sich die Hauptaufbauphase unseres strategischen Investitionsprogramms dem Abschluss nähert, verlagert sich unser Fokus nun auf Aktivierung, Kommerzialisierung und Wachstum. Wir erwarten, die ersten Anzeichen dieser kommerziellen Dynamik im vierten Quartal 2026 zu sehen, wobei sich die Vorteile unserer getätigten Investitionen ab 2027 in Form von Umsatzwachstum und operativem Hebel bemerkbar machen werden."
Highlights des ersten Halbjahres 2026
Nikogiannis Karantzis, Group Managing Director & Chief Executive Officer von Xryma Plc, sagte: „Unser Engagement, unseren bestehenden Kunden herausragende Produkte und Dienstleistungen zu bieten, bleibt unerschütterlich. Wir sind bestrebt, unseren Kundenstamm zu erweitern und den Umsatz im zweiten Halbjahr 2026 zu steigern, nachdem wir 2025 und im ersten Halbjahr 2026 umfassende Infrastrukturverbesserungen vorgenommen haben. Zwar hat sich dieses Modernisierungsprogramm auf unsere kurzfristige Geschäftsentwicklung ausgewirkt, doch sind wir davon überzeugt, dass Xryma mittel- bis langfristig besser positioniert sein wird, um den Umsatz zu steigern und dank unserer einzigartigen Marktposition höhere Margen zu erzielen.
Wir freuen uns zudem, bekannt geben zu können, dass der Prospekt des Unternehmens am 14. Juli 2026 von der zuständigen Behörde, der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC), genehmigt wurde. Wir werden unsere Pläne für einen Börsengang weiter vorantreiben, um so unseren bestehenden Aktionären Liquidität zu verschaffen, den Zugang zu den Kapitalmärkten zu erweitern und die langfristigen Wachstumsziele der Gruppe zu unterstützen."
Xryma Plc: Halbjahresergebnis H1 2026 – Zwischenergebnis für das erste Halbjahr
Informationen zu Xryma Plc
Xryma Plc ist eine regulierte europäische Bank-Tech-Gruppe, die über ihre Tochtergesellschaft Probanx® Bankentechnologie entwickelt und digitale Zahlungsdienste betreibt, die auf einer direkten Abwicklung über die Zentralbank basieren. Xryma ist einer der ersten Nicht-Bank-Teilnehmer, die berechtigt sind, eine direkte Anbindung an die T2 RTGS- und TIPS-Plattformen des Eurosystem herzustellen. Das Unternehmen verfügt sowohl in der EU als auch im Vereinigten Königreich über eine Zulassung als Electronic Money Institution (EMI) und bietet Firmenkonten in verschiedenen Währungen an. Sein Open-Banking-Dienst PaidBy® bietet einen der weltweit ersten grenzüberschreitenden, kontobasierten Dienste mit dynamischer Währungsumrechnung für Händler, mit sofortigen lokalen Zahlungen und Abwicklung am nächsten Werktag in Haupt- und exotischen Währungen. Xryma ist zudem der Emittent des in Kürze erscheinenden E-Geld-Tokens XrymaCoin (XREUR).
Medienkontakt: Media@xryma.com
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Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.
Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.
Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.
Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.