Zhone Technologies gibt die Übernahme von Tellabs Access, LLC bekannt

01.10.2026

Transaktion stärkt die Führungsposition von Zhone in den Bereichen Breitbandzugang, optische LAN-Lösungen für Unternehmen und netzwerkkritische Lösungen

PLANO, Texas, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Zhone Technologies, Inc. („Zhone" oder das „Unternehmen") gab heute bekannt, dass es über eine Tochtergesellschaft die Übernahme von Tellabs Access, LLC abgeschlossen hat, einem Anbieter von Optical LAN- und Breitband-Zugangsnetzwerklösungen für Kunden aus den Bereichen Unternehmen, Behörden, Bildung, Gesundheitswesen, Verkehr und Telekommunikation in ganz North America. Die Bedingungen der Übernahme wurden nicht bekannt gegeben.

Zhone Technologies logo

Durch die Übernahme werden zwei renommierte Unternehmen aus dem Bereich der Telekommunikationstechnologie mit sich ergänzenden Produkten, Kundenstämmen und Marktkenntnissen zusammengeführt. Die gebündelten Kompetenzen von Zhone und Tellabs werden ein erweitertes globales Portfolio an Lösungen für Glasfaserzugang, Optical LAN, Unternehmensnetzwerke und Breitbandlösungen auf Carrier-Niveau bieten, die darauf ausgelegt sind, Dienstanbietern, Unternehmen und Kunden aus dem öffentlichen Sektor bei der Modernisierung und Absicherung ihrer Kommunikationsinfrastruktur zu unterstützen.

Tellabs bringt eine anerkannte Optical LAN-Plattform, einen bedeutenden Kundenstamm, umfangreiche Beziehungen zu Behörden und Unternehmen sowie jahrzehntelange Netzwerkkompetenz mit. Durch diese Transaktion kann Zhone seine Kunden in einem breiteren Anwendungsspektrum bedienen und gleichzeitig Wachstumschancen in den Bereichen Behörden, Bildung, Gesundheitswesen, Verkehr und Unternehmensnetzwerke beschleunigen.

Kommentare der Geschäftsleitung

„Die Übernahme von Tellabs stellt einen wichtigen Meilenstein in der Wachstumsstrategie von Zhone dar. Durch den Zusammenschluss zweier Unternehmen mit fundiertem Fachwissen im Telekommunikationsbereich, starken Kundenbeziehungen und sich hervorragend ergänzenden Technologien. Wir schaffen eine stärkere Plattform für Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowie für die langfristige Wertschöpfung. Wir freuen uns darauf, das Tellabs-Team willkommen zu heißen und weiterhin in Lösungen zu investieren, die unseren Kunden beim Aufbau und Betrieb von Kommunikationsnetzen der nächsten Generation helfen", sagte Clayton Zekelman, Chairman und Chief Executive Officer von Zhone Technologies.

Rich Schroder, President und Chief Executive Officer von Tellabs, fügte hinzu: „Tellabs blickt auf eine lange Tradition in der Bereitstellung geschäftskritischer Netzwerklösungen für Kunden aus den Bereichen Unternehmen, Behörden und Dienstleister zurück. Der Beitritt zu Zhone eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Technologieportfolio weltweit auszubauen, den Kundensupport zu verbessern und unser Wachstum zu beschleunigen. Wir sind gespannt darauf, was Zhone und Tellabs gemeinsam erreichen werden."

Zhone beabsichtigt, eng mit den Mitarbeitern, Kunden, Vertriebspartnern und Lieferanten von Tellabs zusammenzuarbeiten, um einen reibungslosen Übergang und die weitere Bereitstellung branchenführender Netzwerklösungen sicherzustellen. Das Unternehmen geht davon aus, dass der normale Geschäftsbetrieb während des gesamten Integrationsprozesses weiterläuft. Diese Transaktion spiegelt das Engagement von Zhone wider, langfristig in die Kommunikationsinfrastruktur und den Erfolg seiner Kunden zu investieren.

Informationen zu Zhone Technologies

Zhone Technologies ist ein Anbieter von Lösungen für Glasfaserzugänge, Breitbandnetzwerke, Ethernet-Switching und Netzwerkmanagement und bedient weltweit Telekommunikationsbetreiber, Unternehmen, Versorgungsunternehmen, Kommunen und staatliche Organisationen. Mit Hauptsitz in Plano, Texas, liefert Zhone Technologien, die eine zuverlässige, sichere und skalierbare Breitbandanbindung ermöglichen.

Informationen zu Tellabs

Tellabs ist ein Telekommunikationsnetzwerkunternehmen, das sich auf optische LANs, Breitbandzugänge und glasfaserbasierte Netzwerklösungen für Kunden aus den Bereichen Unternehmen, Behörden, Bildung, Gesundheitswesen, Verkehr sowie Dienstleister spezialisiert hat. Tellabs mit Hauptsitz in Carrollton, Texas, hat sich einen Namen als Anbieter sicherer und zuverlässiger Netzwerkinfrastrukturen sowie professioneller Dienstleistungen gemacht.

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Kunasek lobt ÖVP-Koalition, Kickl attackiert SPÖ beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg

08.10.2026

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.

Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.

Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.

Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.