CHANGSHA, China, 4. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") zeichnete am 16. Juni auf seiner 7. Konferenz für Wissenschafts- und Technologieinnovation fünf technologische Leistungen in den Bereichen Hybrid- und Elektroantrieb aus und unterstrich damit sein Bestreben, den Einsatz neuer Energietechnologien in Baumaschinen, Landmaschinen und Bergbaumaschinen voranzutreiben.
Zu den ausgezeichneten Leistungen zählten ein extrem leistungsstarker Hybridtraktor, Technologien für den Elektroantrieb und die intelligente Steuerung von Großmaschinen, verteilte Elektroantriebstechnologie für Mobilkrane, Serienhybridtechnologie mit vollelektrischem Antrieb für Mähdrescher sowie ein Patentportfolio für Hybridsysteme in Hochleistungstraktoren mit neuen Energietechnologien. Zusammen spiegeln sie Zoomlions umfangreichere Kompetenzen im Bereich neuer Energietechnologien bei der geschäftsbereichsübergreifenden Entwicklung umweltfreundlicherer und intelligenterer Maschinen wider.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Bemühungen ist Zoomlions eigens eingerichtete Entwicklungsplattform für neue Energietechnologien, die den Konzern bei der Architektur von Elektroantriebssystemen, der maßgeschneiderten Entwicklung von Kernkomponenten und der technischen Zusammenarbeit mit den Maschinengeschäftsbereichen unterstützt. Zoomlion hat ein Produktportfolio im Bereich neuer Energietechnologien aufgebaut, das Baumaschinen, Bergbaumaschinen sowie Landmaschinen umfasst und batterieelektrische, hybride sowie Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebe ebenso abdeckt wie Batteriewechsel- und Plug-in-Ladelösungen. Das Unternehmen entwickelte 2025 fast 60 Produkte mit neuen Energietechnologien und bietet derzeit 240 solcher Produkte an. Das Leistungsspektrum umfasst vollständige Maschinenlösungen, Batterien, Motoren, Steuerungen sowie Brennstoffzellensysteme, gestützt durch die hauseigene Entwicklung und Erprobung von Lithiumbatterien sowie Wasserstoff-Brennstoffzellen.
Unter den ausgezeichneten Leistungen ist der Bereich Landmaschinen mit neuen Energietechnologien ein repräsentatives Beispiel. Die Hybridsteuerungstechnologie von Zoomlion wird bereits in großem Umfang in Traktoren sowie Weizenerntemaschinen mit neuen Energietechnologien eingesetzt und trägt durch ein effizienteres Energiemanagement zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs bei. Die Hybrid-Weizenerntemaschine von Zoomlion hat eine Kraftstoffeinsparung von etwa 30 % erzielt, während der Hybridtraktor des Unternehmens eine Einsparung von rund 8 % erreicht hat. Die Chassis-by-Wire-Technologie kommt auch in den unbemannten Bergbau-Lkw von Zoomlion zum Einsatz und unterstützt durch eine dreistufige Bremsarchitektur, die Retarderbremsung, elektrische Bremsung sowie mechanische Bremsung kombiniert, den Einsatz in großem Maßstab sowie sicheres Bremsen unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen.
Ou Biao, Direktor des Instituts für Fahrzeugsteuerung bei der Zoomlion New Energy Technology Company, sagte: „Für unser Team ist diese Anerkennung sowohl eine Bestätigung der Arbeit der Ingenieure als auch ein Ansporn, weiterzumachen. Die Entwicklung von Produkten mit neuen Energietechnologien erfordert wiederholte Praxistests in Bergwerken, auf landwirtschaftlichen Flächen und in anderen anspruchsvollen Einsatzumgebungen. Diese Auszeichnungen motivieren uns, nah an den Bedürfnissen unserer Kunden zu bleiben und schwierige technische Herausforderungen weiter konsequent anzugehen."
Zoomlion setzt sich dafür ein, die Entwicklung von Maschinen mit neuen Energietechnologien fortzusetzen und seine Ingenieure weltweit näher an die Kunden zu bringen, um lokale Bedürfnisse besser zu verstehen.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.