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Der Verbund-Finanzvorstand Peter Kollmann wird Österreichs führenden Energiekonzern verlassen und zur Bank of America wechseln. Wie das Unternehmen mitteilte, hat der stellvertretende Vorstandsvorsitzende den Aufsichtsrat darüber informiert, dass er sein Vorstandsmandat mit Wirkung zum 31. August 2026 niederlegt. Kollmann soll bei der US-Großbank die Position des Vice Chair EU sowie die Funktion des Country Executive für Deutschland und Österreich übernehmen.
Der Vorsitzende des Verbund-Aufsichtsrats, Martin Ohneberg, würdigte Kollmanns Beitrag zur Entwicklung des Konzerns. Er habe das Unternehmen in einer „anspruchsvollen Phase“ maßgeblich mitgestaltet und wichtige Impulse für die erfolgreiche Weiterentwicklung gesetzt, heißt es in der Mitteilung. Kollmanns Wirken sei von großer Bedeutung gewesen und wirke nachhaltig fort. Der Aufsichtsrat respektiere seine Entscheidung, eine neue Aufgabe außerhalb des Unternehmens anzunehmen, und wünsche ihm für die berufliche und persönliche Zukunft alles Gute.
Kollmann selbst sprach von einer „großen Ehre“, Teil der Verbund AG gewesen zu sein. Er zeigte sich stolz auf die gemeinsam erzielten Ergebnisse, insbesondere vor dem Hintergrund eines herausfordernden Umfelds. Zugleich bedankte er sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen, dem Führungsteam und dem Aufsichtsrat für Vertrauen, enge Zusammenarbeit und Unterstützung. Bis zu seinem Ausscheiden wolle er sich weiterhin mit voller Kraft für das Unternehmen einsetzen.
Der langjährige Finanzvorstand verlässt den Verbund nach 13 Jahren im Top-Management. In dieser Zeit habe er einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und zum Erfolg des Unternehmens geleistet, teilte der Konzern mit. In einem von hoher Unsicherheit geprägten Umfeld habe Kollmann dazu beigetragen, den Verbund zu stärken, strategische Initiativen voranzubringen und das Unternehmen zukunftsgerichtet und widerstandsfähig aufzustellen. Angaben zur Nachfolge im Finanzressort oder zur weiteren personellen Aufstellung des Vorstands waren in der Mitteilung nicht enthalten.

Das Österreichische Rote Kreuz warnt vor Beginn der Urlaubssaison vor niedrigen Blutreserven und ruft die Bevölkerung dringend zum Spenden auf. Blut könne nicht künstlich hergestellt werden, eine Konserve sei nur 42 Tage haltbar und werde in Österreich im Schnitt alle 90 Sekunden benötigt, heißt es aus der Organisation. Ziel ist es, die Versorgung der Spitäler mit dem lebenswichtigen Notfallmedikament auch in den Sommermonaten abzusichern.
Bundesrettungskommandant Gerry Foitik verweist darauf, dass der Bedarf an Blutkonserven keinen Urlaub kenne. Blut werde nicht nur für Operationen benötigt, sondern ebenso für Geburten, Krebstherapien und die Behandlung verschiedener Erkrankungen. Gerade vor dem Sommer sei es daher wichtig, einen Termin zur Blutspende zu vereinbaren, betont Foitik. Spendenzeiten und -orte sind auf der Plattform blut.at gelistet, über die auch Terminreservierungen möglich sind.
Am Sonntag, dem 14. Juni, fallen Vatertag und Weltblutspendetag zusammen – ein Datum, das das Rote Kreuz für eine groß angelegte Aktion in Wien nutzt. In der „Arena 21“ im Museumsquartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien) können Interessierte zwischen 10 und 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr Blut spenden. „Mit einer Blutspende retten Sie Leben“, sagt Simon Gänsdorfer, Leiter der Blutspende für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Die Aktion ist auch als Familienevent angelegt und soll insbesondere jüngere Menschen für das Thema sensibilisieren.
Begleitet wird die Veranstaltung im Museumsquartier von DJ-Musik, Vitamin-Mocktails, Gewinnspielen und einer Kids Area. Das Rote Kreuz setzt damit bewusst auf ein niederschwelliges Angebot, um Hemmschwellen beim Blutspenden zu senken und zusätzliche Zielgruppen anzusprechen. Neben der Sonderaktion am Weltblutspendetag bleibt die Blutspendezentrale in Wien (Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien) ganzjährig geöffnet; auch in allen anderen Bundesländern bestehen laufend Möglichkeiten zur Blutspende.