ASMAX auf der CIMAMotor 2026: Das Konzept der Motorrad-Gegensprechanlage neu gedacht

21.09.2026

CHONGQING, China, 21. September 2026 /PRNewswire/ -- ASMAX läutete auf der CIMAMotor 2026 eine neue Ära der Motorradkommunikation ein und stellte RoamX, das weltweit erste Motorrad-Intercom-Headset mit Bildschirm, vor sowie das ASMAX Racing Program mit dem internationalen Rennfahrer Valentin Debise und der chinesischen High-Performance-Motorradmarke ZXMOTO. Gemeinsam schlagen sie ein neues Kapitel für ASMAX auf – von der Bereitstellung fortschrittlicher Kommunikationstechnologie bis hin zur Neudefinition dessen, was ein Motorrad-Kommunikationssystem leisten kann.

BORN TO RIDE: Überdenken der Motorrad-Gegensprechanlage

Am 20. September veranstaltete ASMAX seine Technologie-Präsentation „BORN TO RIDE" und stellte nach drei Jahren umfassender Forschung und Entwicklung das RoamX vor. Das RoamX basiert auf Technologie in Industriequalität und setzt neue Maßstäbe hinsichtlich Form, Interaktion und Personalisierung von Intercom-Systemen.

RoamX verfügt über eine Mesh-Kommunikation für bis zu 32 Fahrer, eine branchenweit einzigartige, ultragroße 53-mm-Lautsprecher einheit sowie eine professionelle Audioabstimmung. Das anpassbare Display und personalisierte Designs machen das Headset zu einer Erweiterung der Identität des Fahrers, während intuitive Bedienelemente und intelligente Konnektivität die Gruppenkommunikation vereinfachen.

Anstatt sich nur auf Reichweite oder technische Daten zu konzentrieren, erfüllt RoamX die wachsenden Erwartungen der Motorradfahrer: besserer Klang, einfachere Bedienung, mehr Personalisierungsmöglichkeiten und ein intuitiveres Nutzererlebnis. Es markiert die Weiterentwicklung von ASMAX – weg vom bloßen Nachweis, dass fortschrittliche Technologie zugänglich gemacht werden kann, hin zur Erschließung neuer Wege in der Motorradkommunikation.

RoamX wurde auf der CIMAMotor 2026 als Technologie-Vorschau vorgestellt; Produktdetails und Verfügbarkeit folgen in Kürze.

ASMAX Racing Program: Von der Rennstrecke in die Welt des Motorradfahrens

Die Veranstaltung markierte zudem den offiziellen Start von „ASMAX The Racing Program". Zwei in Zusammenarbeit entstandene Sondereditionen feierten auf der CIMAMotor ihr Debüt: die „DEBISE Racing Edition", entwickelt gemeinsam mit dem ASMAX Global Brand Ambassador und Profi-Rennfahrer Valentin Debise, sowie die „ZXMOTO Ride Edition", entstanden in Zusammenarbeit mit der chinesischen Hochleistungs-Motorradmarke ZXMOTO.

Gemeinsam verkörpern sie unterschiedliche Ausdrucksformen des Motorradfahrer-Geistes – Konzentration, Leidenschaft, Leistung und gemeinsames Erlebnis. Von professionellen Rennstrecken bis hin zum Alltagsfahren bringen diese Kooperationen die Kommunikationstechnologie von ASMAX in anspruchsvolle Fahrumgebungen.

ASMAX auf der CIMAMotor 2026

Die vom 19. bis 22. September in Chongqing stattfindende CIMAMotor 2026 bringt die globale Motorrad-Community zusammen. In Halle N4, Stand 4T45, präsentiert ASMAX seine neuesten Kommunikationstechnologien für Motorradfahrer sowie eine umfassendere Vision für diese Kategorie – weg von der reinen Funktion hin zu Erlebnis, Personalisierung und Selbstverwirklichung.

Informationen zu ASMAX

ASMAX ist eine globale Marke für Outdoor-Kommunikationstechnologie mit den Schwerpunkten „Smart Riding", IoT-Konnektivität und intelligente Kommunikationslösungen, die Technologien entwickelt, die Motorradfahrer miteinander verbinden und Outdoor-Erlebnisse bereichern.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.asmaxconnect.com

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.