Cambridge Heartwear Awarded £184 Million NHS Tender for World's First Medical-Grade, Wirelessly Charged, Reusable ECG Wearable

06.10.2026

CAMBRIDGE, England, Oct. 6, 2026 /PRNewswire/ -- Cambridge Heartwear® Limited (www.camheartwear.com) has secured a landmark £184 million tender with the National Health Service (NHS) of the UK for HeartSense®, the world's first medical-grade, multi-channel, portable, wirelessly charged ECG wearable straight to one's mobile phone, representing a significant advancement in global Medical technology, AI application and cardiovascular diagnostics. 

Cambridge Heartwear Awarded £184 Million NHS Tender for World's First Medical-Grade, Wirelessly Charged, Reusable ECG Wearable

The agreement with the UK National Health Service Supply chain enables the deployment of advanced cardiac monitoring technology across primary and secondary care and civil service departments, empowering patients to diagnose heart rhythm problems whenever and wherever they are to prevent heart failure and strokes earlier, reduce waiting times and support a more preventative approach to Heart Disease, which can take place in the comfort of their own homes. 

HeartSense® is the world's first wearable to combine diagnostic-grade multi-channel ECG monitoring, adaptive artificial intelligence and wireless charging in a single device. Manufactured to bridge the gap in women's cardiovascular care with its ergonomic design, the technology gives healthcare professionals and patients access to continuous, real-time ECG data on a mobile phone. giving you back the control of your health at every stage. 

Engineered in Cambridge and manufactured in Britain, HeartSense® has been developed to help identify cardiovascular disease and stroke risk before conditions become acute. Its proprietary engineering and AI technology with (86 patents ) support earlier intervention, enabling clinicians to make more informed decisions and improve patient outcomes. 

The system is UKCA approved and ISO 13845 certified, with FDA 510(k) applications currently in progress. 

"We did not have a UK ECG manufacturer and reporter until now," said Professor Rameen Shakur, Founder of Cambridge Heartwear. "HeartSense® is the world's first medical-grade, AI-powered, multi-channel ECG wearable and demonstrates what can be achieved when clinicians, engineers and AI specialists work together. We want to help move healthcare towards earlier diagnosis, better prevention and improved outcomes for patients across the NHS." 

The partnership with the NHS Supply Chain allows Integrated Care Boards to deploy HeartSense® at scale, supporting the delivery of diagnostic-quality heart monitoring beyond hospital environments. The initiative is intended to reduce pressure on secondary care services while improving access to high-quality cardiac diagnostics in community settings. 

Founded by Professor Rameen Shakur, Cambridge Heartwear is a medical technology company based at Cambridge Science Park coming out of the University of Cambridge dedicated to making heart health monitoring simple, accessible and accurate. Combining medical research, engineering excellence and artificial intelligence, the company develops advanced wearable technologies that empower patients and healthcare professionals with diagnostic-quality cardiovascular insights anytime, anywhere. HeartSense® helps detect heart conditions earlier, enabling more informed clinical decision-making and better patient care.

Contact: info@camheartwear.com

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.