David Guetta, Cypress Hill und The Prodigy als Headliner auf Mallorca Live Occident

29.05.2026

Mallorca Live Occident ist das wichtigste Live-Musikfestival der Balearen. Das Festival findet bereits zum neunten Mal statt und wird von La Isla organisiert.

PALMA, Spanien, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- David Guetta, die Hip-Hop-Gruppe Cypress Hill, die britische Pop-Band The Wombats und die Elektronik-Veteranen The Prodigy gehören zu den internationalen Acts, die das Mallorca Live Occident Festival vom 12. bis 14. Juni leiten werden.

Im Veranstaltungsort Es Bosq in Calvià, Mallorca - dem ehemaligen Aquapark Calvià, in der Nähe von Magaluf und Palmanova - werden führende Persönlichkeiten der spanischen Musikszene zu Gast sein, darunter Aitana, Viva Suecia, Dani Fernández und Belén Aguilera.

Wie die Organisatoren des Festivals in einer Pressemitteilung mitteilten, sind bereits fast alle Karten für die neunte Ausgabe verkauft.

Für David Guettas Konzert, das das Festival am 14. Juni abschließen wird, sind 95 % der Karten verkauft, wobei die Premiumbereiche (VIP, Terrasse und Golden) bereits ausverkauft sind.

Gleiches gilt für das Lineup am 13. Juni mit Aitana, Cypress Hill, Kaiser Chiefs - die Band aus Leeds, die ihr zwanzigjähriges Bestehen feiert und die Hallen in ganz Europa füllt - und der Liverpooler Indie-Gruppe The Wombats.

Die Bühne La Plaza Occident , die der elektronischen Musik gewidmet ist, wird am Samstagabend mit Adriatique an der Spitze eines Programms geschlossen, zu dem auch Mariano Mellino, Pional, Natascha Polké, DMASSO, Sorä und Bruz gehören. Es ist nur noch die Hälfte der Karten verfügbar.

Der Eröffnungsabend des Festivals steht ganz im Zeichen von The Prodigy, die seit über drei Jahrzehnten live auftreten. An diesem Tag treten The Libertines, Viva Suecia, Dani Fernández, Belén Aguilera, Standstill und Samuraï auf.

Auf der Plaza Occident wird Luciano das Nachtleben Mallorcas mit Miguelle & Tons, Deer Jade, Parallelle, ARKADYAN, Dark Places und Melohman bereichern.

Die Veranstalter von Mallorca Live Occident haben mitgeteilt, dass das Festival seine Umsatzziele bereits um 21 % übertroffen hat und dass mehr als 15 % der Besucher aus dem Ausland kommen.

Kombinierte Tickets, z. B. für zwei Tage plus Guettas Abschlusskonzert oder für Samstag und die Abschlussveranstaltung, sind derzeit zu 85 % bzw. 95 % ausverkauft.

Die Organisatoren erinnerten die Besucher auch daran, dass vom 9. bis 11. Juni - die drei Tage vor dem Festival - zusätzliche Veranstaltungen an drei anderen Orten auf Mallorca stattfinden: Hotel Zoëtry, Castell de Bellver und Balneario Illetas.

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Diplomatische Spannungen: Russland kündigt Reaktion auf Ausweisungen in Österreich an

04.05.2026

Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.

Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.

Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.

Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.